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Titel : American Beauty 
   
Originaltitel: American Beauty
Land / Jahr: USA 1999
   
Regie: Sam Mendes
Darsteller: Kevin Spacey, Annette Bening, Mena Suvari, Thora Birch, Allison Janney, Peter Gallagher, Wes Bentley
  
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 7
   
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Triplo am 19.02.2001
Der amerikanische Traum

Wertung:

   
 

Lester lebt genau das Leben, das der amerikanische Traum ihm vorschreibt. Zusammen mit seiner Frau und seiner pubertären Tochter Jane verbringt er seine Tage inmitten einer Spießergesellschaft, in einem Haus, das jedem anderen dieser Straße aufs Haar gleicht. Doch der Schein trügt: Lester hat Probleme mit seinen Vorgesetzten, während seine Frau eine Affäre mit dem Gründer des Wohnviertels anfängt. Als neue Nachbarn einziehen, verliebt sich Tochter Jane in den Nachbarjungen, dessen liebstes Hobby es ist, die Perversion seines Umfeldes auf Videoband aufzunehmen. Um sich das finanzieren können, handelt er mit Drogen, und als sein neuester Kunde erweist sich schließlich Lester, der mittlerweile ein Auge auf Janes beste Schulfreundin geworfen hat, die wiederum eine ziemliche Schlampe zu sein scheint. Doch dann nimmt das Ganze einen ungewöhnlichen Verlauf... „American Beauty“ ist eine gnadenlose Abhandlung mit den Idealen Amerikas. Hinter der ach-so-schönen Fassade, die die Einleitungssequenz uns vor Augen führt, verstecken sich Menschen voller Angst ihre wahren Gefühle zu zeigen – voller Angst ihre wirklichen Absichten zur Schau zu stellen, weil sie dann anders sein würden, und damit den amerikanischen Traum verrieten. Die Handlung, die sich auf Anhieb etwas abgedroschen anhört und ein wenig an „Short Cuts“ erinnert, entwickelt bald ihren eigenen Charme. Denn es ist nicht die Geschichte im Ganzen, die „American Beauty“ sehenswert macht – der Film lebt von vielen kurzen Momenten, peinlichen Situationen und erschreckenden Wendungen. Dennoch hat man es vermieden, Szenen, in denen, zum Beispiel, Lesters Ehefrau bei McDonald’s Drive In im Auto mit ihrem Liebhaber herumknutscht und kurz darauf feststellt, daß ihr Ehemann der Verkäufer am Schalter ist, oder etwa wenn der Nachbarjunge Lester nackt beim Bodybuilding filmt, unnötig witzig wirken zu lassen. Die sich immer mehr steigernde Handlung (die makabererweise aus der Sicht eines Toten erzählt wird) wirkt im kleinen Rahmen vollkommen aussichtslos und tragisch, so absurd die Situation auch anzumaßen scheint, bis hin zum unausweichlichen Höhepunkt, bei dem der Regisseur trotz aller Experimentierfreude nicht auf den obligatorischen Regen als spannungsförderndes Stilmittel verzichten konnte. Am Ende wird in einer genial geschnittenen Traumsequenz deutlich, wie schwer sich die Gesellschaft das Leben macht und sich somit alle positiven Aspekte des Lebens vermiest. Es sind die kleinen Momente die das Potential von „American Beauty“ ausmachen. Abschließend läßt sich sagen, daß die Schauspieler, allen voran Kevin Spacey, hervorragend spielen. Jede Gestik wirkt zehnmal überzeugender als das ausgesprochene Wort, manchmal entstehen schier endlose Pausen zwischen einzelnen Dialogen, in denen es dem Zuschauer trotz der banalen Situation eiskalt den Rücken runterläuft. „American Beauty“ zeigt das Gegenteil, von dem, was der Titel behauptet und es ist mit Sicherheit die blutigste, härteste, skurrilste aber auch gefühlvollste Abhandlung zu diesem Thema, die es seit langem zu sehen gab.
 

 
Andy Kuenz am 25.02.2001
American Beauty - CODE 2 Kritik !!!!

Wertung:

   
 

Film: So, hier ist er nun endlich, der hochgejubelte "American Beauty". Die Erwartungen sind hoch, hat der Film doch 5 Oscars abkassiert. Und absolut cool beginnt das Teil: Tolle Musik, Spacey´s Geschichte - wirkt absolut interessant. Um was geht´s denn ? Schöne Mädchen, Schönheit, Leben, Amerika ? Irgendwie um alles - und va. um Sex. Nicht schon wieder ein Film, der sich letztlich doch nur um das eine dreht. Kurzfristig war ich doch frustriert, bis, ja bis, sich das Blatt wendete. Wie wichtig war diese eine Szene doch, erleichtert genieße ich den Rest des Films und frage mich, so, wer jetzt letztlich wohl wen umbringen wird. Und als die end credits kommen, denk ich nur, verdammt, der Film ist wirklich gut. Und eigentlich müsste man ihn gleich nochmals ansehen, da er nicht nur ein gutes Gefühl vermittelt, sondern auch noch richtig witzig ist. Super. Bild: Hier gibt´s absolut nichts zu meckern. Man nehme zB die Jogging-Szene in Kapitel 12: Keine Nachzieheffekte, ein extrem auberes Bild, guter Kontrast und va. eine hervorragende Farbwiedergabe: Die realistischen Hauttöne heben sich wunderbar vom sehr faden und blassen Hintergrund ab. Und dies ist nur eine von vielen Szenen, welche man zur Kontrolle heranziehen könnte. Ton: Viel bietet der Film ja nicht, dass sich die 5.1-Anlage grossartig auszahlen würde. Dennoch muss man absolut zufrieden sein. Die Dialoge kommen exakt mittig und sind in beiden Sprachen extrem gut verständlich, extrem sauber. Allerdings auf Kosten des Frequenz-Bereichs. Dafür ist der Score und die Musik wirklich sehr dynamisch und auch recht weiträumig. Fazit: Die erste Dreamworks-Scheibe und meiner Meinung nach ein Hit: Film top, Qualität top, Ausstattung eigtl. auch top. Einziges Manko ist die unglaubliche Sperrung der Audio- und UT-Taste. Eine bodenlose Frechheit. Aber das sollte einer Empfehlung nicht im Wege stehen, oder ?
 

 
Frank L. am 06.04.2001
geniale und bissige Satire

Wertung:

   
 

"American Beauty" entlarvt die Scheinheilligkeit der Vorortidylle. Mit perfekten und inteligenten Witz fesselt der Film den Zuschauer die gesamten zwei Stunden. "American Beauty" gewann zurecht 5 Oscars.
 

 
Beamer-Bear am 18.01.2004
Hervorragende Vorredner

Wertung:

   
 

Also die 3 anderen oben geschriebenen Kritiken lassen keine Fragen und Wünsche mehr offen. Ein großartiger Film!!!
 

 
Gunnar am 22.02.2004
Ergreifender Film

Wertung:

   
 

Dieser Film hat zurecht 5 oscars gekriegt. Ein wunderbar erfrischender Film mit einem Ende, bei dem ich geweint habe.
 

 
Klaus am 08.11.2004
Bitterböse und Tiefgründig

Wertung:

   
 

Eigentlich erstaunlich, dass dieser großartige Film 5 Osacars gewann, da die Acedemy sonst nur Mittelmaß auszeichnet. Auf jeden Fall hat American Beauty jeden seiner zahlreichen Preise mehr als verdient. Alan Balls hochintelligentes Drehbuch, dass von Sam Mendes brillant umgesetzt und von Kamera-Legende Conrad Hall virtuos bebildert wurde, wirft einen bitterbösen und doch allzu entlarvenden Blick auf die amerikansiche Vorstadt(schein)idylle, die so gar nichts mit dem American Dream zu tun hat. Ein zutiefst anrührender, gleichzeitig höchst amüsanter Film mit hervorragenenden Darstellern.
 

 
Axel F. am 24.03.2006
Tolle Satire, die berührt

Wertung:

   
 

American Beauty ist nicht nur technisch vom Allerfeinsten und die Darsteller sind großartig (besonders Spacey, aber auch Bening, Birch, Cooper und Bentley sind allesamt Zucker), sondern ist vor allem eines: intelligente Satire, die berührt. Die Abrechnung mit dem Irrglauben des American Dream - umgemünzt auf eine scheinbar biedere Vorstadtfamilie wie die Burnhams war/ist in sich stimmig, weiß immer genau wie weit sie gehen kann ohne lachhaft zu wirken und ist trotzdem witzig wie traurig. Vor allem auch der konsequente Schluß zeigt die Klasse dieses Films und entgeht damit gleichzeitig hollywood´schem Klischee-Krampf. Für mich einer der besten Filme der 90iger Jahre.
 

 
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