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Rent

Special Edition

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 05.10.2006
Verleihfenster: unbekannt
Im Handel ab: 21.02.2006
   
Deutscher Titel: Rent
Originaltitel: Rent
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Musical
   
Regie:  Chris Columbus
Darsteller:  Rosario Dawson , Taye Diggs , Wilson Jermaine Heredia , Jesse L. Martin , Idina Menzel , Adam Pascal , Anthony Rapp , Tracie Thoms , Heather Barberie , Megan Biolchini , Chandler Bolt , Jordi Caballero , Doug Campbell , Darryl Chan , Ken Clark
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: einseitiger Einleger
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel:
Laufzeit: 135 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG-13
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Basierend auf Puccinis "La Bohème" wird die Geschichte einer Gruppe junger Bohemiens im New Yorker East Village erzählt, die mit dem Leben und der Liebe kämpfen - und darum, ihre Miete bezahlen zu können. Die hungernden Künstler streben nach Erfolg und Anerkennung, während ihnen Armut, Krankheit und AIDS zu schaffen machen. Es geht um ein Jahr im Leben dieser Gruppe - oder um 525.600 Minuten, die ein Jahr ausmachen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Nahezu das gesamte Bonusmaterial wurde auf die zweite DVD ausgelagert und deshalb finden wir auf der ersten DVD lediglich den Audiokommentar mit Cast und Regisseur vor. Die Bonus-DVD wurde dann grob in vier Punkte unterteilt. Im ersten Punkt finden wir einige Szenen und Musik-Perfomances, die dem Cutter zum Opfer gefallen sind Fünf sind es an der Zahl, ein alternatives Ende versteckt sich unter diesem Punkt genauso, wie die Möglichkeit alle Szenen mit einem Audiokommentar zu sehen.

Der nächste Punkt stellt die Dokumentation "No Day But Today" dar, das Kernstück der Bonus DVD, die mit ihrer Laufzeit von fast zwei Stunden auch nahezu alle Bereiche, die interessant sein könnten abdeckt. Punkt Nummer Drei "PSA´s" stellt dann eine art Nachruf dar und kümmert sich unter anderen um die "Jonathan Larson Performing Arts Foundation", die von den Hinterbliebenen gegründet wurde, um aufstrebende Künstler zu unterstützen und die "National Marfan Foundation", die vom Darsteller Anthony Rapp mit diesem kleinen Spot unterstütz wird. Und als Letztes fallen dann wieder die üblichen Trailer für Kinofilme und DVD-Erscheinungen an.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Während das Hauptmenü der ersten DVD von "Rent" äußerst aufwendig animiert ist und schon perfekt daher kommt, stellen sich die Untermenüs nur noch als Standbilder dar, die nicht mit Musik unterlegt wurden. Als wir dann auf der Bonus-DVD auf Untermenüs stoßen, die ebenfalls aus Standbildern bestehen, jedoch mit Musik unterlegt sind, beginnen wir uns zu wundern, noch mehr als wir in ein anderes Untermenü hineinsahen und dieses wieder ohne Ton daher kommt. Auch gilt anzumerken, dass Sony leider nur ab und zu an Übergangsanimationen gedacht hat.

So bleibt uns nichts anderes übrig, als dieses optisch eigentlich reizvolle Menü nur mit einer befriedigenden Wertung zu betiteln. Denn wie es aussieht, hat man bei Sony nicht darauf achten wollen, dass alle Menüs mit den gleichen Ansprüchen ausgestattet werden.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Zwar prangt hinten auf dem Cover der Hinweis "Mastered in High Defenition", jedoch sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn nur weil es auf dem Cover steht, heißt dies noch lange nicht, dass man es auch wirklich sieht. So macht das Bild von "Rent" insgesamt zwar einen soliden Eindruck, jedoch fallen die typischen Schönheitsfehler aus dem Hause Sony relativ zügig ins Auge. Nämlich die Schärfe, zwar wirkt der Vordergrund immer wieder angenehm Scharf, doch sobald sich irgend etwas im Hintergrund befindet, sieht dies unscharf, verwaschen, man könnte schon fast sagen ein wenig matschig aus. Schuld daran ist unter anderen mal wieder Sonys brillante Kompression, so niedrig wie nur irgendwie geht, Hauptsache wir nutzen den Platz auf einer DVD nicht aus. So kommt es, dass Bonusmaterial und Film-DVD nahezu gleich voll bzw. leer sind. So finden wir auf der Film-DVD 5,99 GB belegten Speicher vor und somit noch viel Platz um die Bitrate zu erhöhen und damit das gesamte Bild zu heben, welches im Grunde gar nicht schlecht ist.

Denn das Bildmaster liegt in einem ordentlichen Zustand vor und ist somit frei von Defekten oder Verschmutzungen, tatsächlich könnte das Bild sogar in "High Defenition" gemastert sein, doch sieht man dank der Kompression kaum noch etwas davon. Denn diese beschert uns undekorative Nachzieheffekte und teilweise auch einen leicht unruhigen Hintergrund, dies fällt aber durch die bereits angesprochene Unschärfe nicht allzu sehr ins Gewicht. Die Farbgebung hingegen kann wieder als gelungen bezeichnet werden, sie passt sich wunderbar der Musik und somit der Stimmung des Films an. Und auch der Kontrast liefert einen guten Schwarzwert ab.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Gleich in der ersten Szene will uns der Ton von "Rent" beweisen, was er eindruckvolles zu leisten vermag und dies gelingt ihm auch, doch setzt er damit auch recht hohe Erwartungen an die Musicalverfilmung. So stellt die Eröffnung des Films, ein schon nahezu als perfekt zu bezeichnendes Zusammenspiel von Bild und Ton dar und man stellt schnell fest, dass hier sehr darauf geachtet wurde, mit den Möglichkeiten des Surroundtons gewissenhaft umzugehen. Denn bei Kamerafahrten an den Personen stellen wir fest, dass wir jede Stimme klar heraushören können, um so dichter wir einer Person kommen, um so klarer wird sie, dies zeigt ein hohes Maß an Realismus. Und auch die Instrumente wurden gewissenhaft auf alle Lautsprecher abgemischt, sodass in dieser Produktion der Rear-Bereich sehr sinnvoll genutzt wird und nicht nur einen Hall-Effekt erzeugt, sondern bestimmte Geräusche, lediglich aus diesem Bereich zu hören sind. So ist es nur konsequent, dass sich die Ton-Ingenieure den Split-Effekt zu nutze gemacht haben und auch mit diesem Wunderbar umzugehen wissen.

Doch wer jetzt mutmaßt, dass es nach dieser wunderbaren Einleitung zu Ende ist, der wird eines besseren belehrt. Das Niveau kann gehalten werden und kann durch die unterschiedlichen Musikstile, die Larson verwendet hat, auch sehr gut klanglich entfaltet werden. Lediglich in den seltenen, reinen Dialogszenen kommt der Ton etwas ruhiger daher, doch ist dies zu verschmerzen. Doch wäre es ja zu wunderbar, wenn wir nicht ab und an ein paar Abstriche machen müssten, doch mussten wir leider feststellen, dass die Sprachverständlichkeit in einigen Situationen nicht gegeben ist. Schade, doch ist dies der einzig negative Aspekt in diesem sonst doch sehr eindrucksvollen Tonwerk.

Nebenbei sei erwähnt: Es überrascht zwar nicht, dass wir eine französische Tonspur vorfinden, jedoch ist diese genauso überflüssig wie ein fünftes Rad am Wagen. Denn lediglich einige normale Dialogszenen sind synchronisiert worden und der gesamte Gesang verbleibt im englischen Original. Die ebenfalls vorhanden französischen Untertitel hätten somit völlig ausgereicht.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Als "Rent" damals auf dem Broadway Premiere feierte, ging dieses Ereignis mit einem tragischen einher, denn zu dieser Zeit starb auch der Komponist Jonathan Larson. Und ein weiteres Mal zeigte uns das Lebe, dass Glück und Schmerz sehr dicht beisammen sein können. Und dies zeigte auch Larson mit seinem Musical, denn die Geschichte der acht Menschen, die "Rent" erzählt, ist durchzogen von ergreifenden Ereignissen, sei es Freude oder Schmerz. Und somit wurde "Rent" zu einem Broadway-Hit und ging durch die Welt, solange bis es nur noch eine Frage der Zeit war, wann die Verfilmung entstehen würde. Und gerade bei diesem Film möchte man meinen, man hat etwas Besonderes gesehen, was man mit anderen Menschen teilen möchte und zum Nachdenken über das eigene Leben anregt.

Und auch die DVD regt an, zwar ist sie qualitativ leicht durchwachsen, doch schafft sie es locker auf ein gutes Gesamtergebnis, gerade der Ton, der bei einem Musical sehr wichtig ist, liegt hier erfreulicherweise in guter Qualität vor. Zwar sind die bildlichen Mängel erneut sehr schade, aber man muss sie leider hinnehmen.

Interessant wird dieses Release jedoch erst, wenn man sich die Daten der Mitte Oktober erscheinenden deutschen Veröffentlichung ansieht. Bemängelten wir bei der französischen Synchronisation, dass man auf diese verzichten hätte können und einfach nur die Untertitel in dieser Sprache auf der DVD belassen sollen, so hat man dies scheinbar hierzulande so gemacht. Denn in den Angaben finden sich lediglich die bekannte englische und die französische Tonspur und dazu einige Untertitel, wie zum Beispiel die deutschen, vor. Wer also auf diese Untertitel kein Wert legt und einen Codefree-Player hat, kann jetzt schon beherzt beim inzwischen günstig erhältlichen Original zugreifen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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(RC 2 )
 
 
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