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Tim Burton´s Corpse Bride

Hochzeit mit einer Leiche

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 13.06.2006
Verleihfenster: 10.03.2006
Im Handel ab: 10.03.2006
   
Deutscher Titel: Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
Originaltitel: Tim Burton´s Corpse Bride
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Animation
   
Regie:  Tim Burton, Mike Johnson
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX), Musik (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Niederländisch, Englisch, Deutsch, Portugiesisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Arabisch, Finnisch, Isländisch, Griechisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 24
Laufzeit: 74 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Im viktorianischen Zeitalter des 19. Jahrhunderts steht der schüchterne Victor Van Dort kurz vor der Vermählung mit der reichen und anmutigen Victoria Everglot. Als er jedoch durch Zufall eine geheimnisvolle Leichenbraut zum Leben erweckt und diese sich prompt in ihn verliebt, steht Victor vor einer schweren Wahl. Entweder ein Leben in der grauen und tristen Welt der Lebenden oder ein Dasein voller Spaß und Frohsinn im unerwartet bunten Totenreich. Hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu Victoria und seiner Treue zur modrigen Leichenbraut Emily, muss Victor letztendlich eine Entscheidung treffen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist recht umfangreich und zudem auch wirklich informativ. So ist über Dokumentationen bis Original-Trailer alles vorhanden, was sich das Herz wünscht. Den Anfang macht die kleine Dokumentation "Zwischen zwei Welten", die genauer auf die Eigentümlichkeiten der Welten im Film eingeht. "Danny Elfmans Interpretation der zwei Welten" kümmert sich dann um Komponist Danny Elfman und seinen Score. Wer von der Stoppmotion Technik wirklich fasziniert ist, sollte einen Blick in das Feature "Die Animatoren" werfen. "Tim Burton: Hell versus Dunkel" kümmert sich hingegen hauptsächlich um den Regisseur Burton. In "Stimmen aus der Unterwelt" werden uns einige der originalen Synchronsprecher vorgestellt. "Wie die Puppen zum Leben erweckt wurden" können wir in dem gleichnamigen Feature feststellen. "Die Stimmen der Puppen" zeigt uns einen kleinen Einblick in die Arbeit eines Synchronsprechers. Die Pre-Production Gallery ist im Grunde ein Vergleich von der Zeichnung bis zur Animation.

Als Letztes möchten wir an dieser Stelle noch die Tonspur mit dem isolierten Score vorstellen. Hier kann die pure Musik in 5.1 Dolby Digital genossen werden, während die Bilder des Films ohne Dialoge und Effekte wirken können.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Nachdem wir auf der zweiten Seite der Sprachauswahl auf "Deutschland" gestoßen sind, gelangen wir über den Umweg über einen Anti-Piraterie-Spot in das Menü, dessen Optik typisch Warner entspricht. Denn hier dominieren Filmausschnitte. So setzt sich das Menü fast komplett aus diesen zusammen, sodass es auch fast vollständig mit bewegten Bilder ausgestattet ist. Auch die Menüübergänge bestehen aus Filmausschnitten. Man kann also sagen, Warner macht es sich einfach, einen zum Film passenden Design-Stil zu finden, wenn sie einfach nur Filmausschnitte wählen. Doch muss dies nicht negativ sein, so präsentieren sich die knuffigen Figuren am besten in Filmausschnitten. Schade jedoch ist, dass Warner dieses Prinzip nicht durchhalten konnte... So bestehen Kapitelauswahl und Sprachauswahl aus sehr hübsch gestalteten Stillframes, das erste Menü für die Bonusmaterialien hingegen ist wieder animiert.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Master lässt sich ohne Probleme als ausgezeichnet gut beschreiben, durch die Stoppmotion Technik, die hier eingesetzt wurde, war es auch nicht nötig, dem Film irgendwelche eventuellen Störquellen auszusetzen. So finden wir erfreulicherweise weder Defekte noch Verunreinigungen vor, so wie es sich unserer Meinung nach gehört. Der Kontrast ist perfekt eingestellt, so liefert er ein sattes Schwarz, das jedoch nie Details verschluckt und uns so die Grundlage für ein kräftiges Bild liefert. Doch Tim Burton wäre nicht er selbst, wenn er auf dieser Grundlage nicht mit einem Farbenspiel aufbauen würde. So wechselt die Farbgebung im Film fast permanent und passt sich der Stimmung jeder Szene an.

Rauschen finden wir nur sehr selten vor, man kann schon fast von einem "nie" sprechen. So arbeitet auch die Kompression ohne Auffallen und sorgt dafür, dass Nachzieheffekte oder Artefakte gar nicht erst entstehen. Ein weiterer Pluspunkt ist die Schärfe, welche dem Bild eine angenehme Plastizität verleiht. Sie zeichnet Details genauso scharf ab wie Kanten. So bleibt vom Bild ein positiver Gesamteindruck hängen.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Der Ton weiß für einen Trickfilm gut zu gefallen. Zumal Warner die DVD in Dolby Digital 5.1 EX auf die DVD gebracht hat. In diesem Ton-Format wussten schon die ersten beiden Harry Potter Filme zu gefallen, den letzen beiden Teilen wurde es allerdings nicht eingesetzt. So ist es umso erfreulicher, hier wieder eine 6.1 Veröffentlichung vorliegen zu haben. Wer sich an den anderen Tim Burton Film namens "Nightmare Before Christmas" erinnert, der ebenfalls in diesem visuellen Stil gehalten war, der erinnert sich auch daran, dass bereits dort tonal einiges zu holen war, der Ton allerdings nie zu Höchstform auflief. Dies ist bei "Corpse Bride" anders. Zwar dominieren in dem Märchen die musikalischen Einlagen das Surround geschehen, jedoch ist hier der Surroundeffekt sehr ausgeprägt. Und auch den Rest des Films über finden wir ein paar bidirektionale Effekte vor, zwar nicht in rauen Mengen, jedoch sollten wir im Hinterkopf behalten, dass es sich bei "Corpse Bride" in erster Linie um einen Kinderfilm handelt.

Deshalb legen wir jetzt unser Hauptaugenmerk auf die Verständlichkeit der Dialoge, diese ist noch wichtiger, als bei anderen Filmen, da Kinder diese möglichst sehr leicht verstehen müssen, zwar sollen sie das Geschehen aufmerksam verfolgen, jedoch nicht überkonzentriert bei der Sache sein. Hier leistet der Ton von "Corpse Bride" teilweise gute Arbeit. So sind die normalen Dialoge klar und deutlich zu verstehen, jedoch nicht immer in den Gesangsszenen, welche die Geschichte durch Erzählungen vorrantreiben. Hier geht der Gesang bedauerlicherweise ab und an im musikalischen Restgeschehen unter. In diesen Momenten sind sie leider nur mit relativ genauem Hinhören zu verstehen. So ist der Ton für Erwachsene durchaus gut, in Bezug auf junge Kinder im Alter ab sechs, ist der Ton leider nur befriedigend.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Corpse Bride" wird vermutlich hauptsächlich Personen ansprechen, die bereits von "Nightmare Before Christmas" begeistert waren. Zwar haben die Titel bis auf den visuellen Stil nicht viel gemein, jedoch ist es gerade dieser Stil, der manche Menschen davon abhält, diesen Film zu sehen. Doch sollte dies eigentlich kein Hindernis sein, es gibt schließlich weitaus Schlimmeres als Knetfiguren, die nahezu so perfekt sind, dass sie locker als Computeranimation durchgehen könnten und liebevolle Charaktere, die einen zum Schmunzeln bringen könnten. Und auch die DVD sollte nach dem positiven Test nun auch niemanden davon abhalten, sich "Corpse Bride" wenigstens einmal aus der Videothek zu leihen.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Dass Halloween und Weihnachten auf ganz besondere Art miteinander in Verbindung stehen, zeigte Tim Burton mit seinem in Stop-Motion gefilmten Musical-Märchen-Spaß NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS (1993) auf beeindruckende Art und Weise. Ganze zwölf Jahre dauerte es jedoch, bis er sich mit diesem schon tot geglaubten Verfahren des Filmemachens wieder an eine neue Geschichte wagte. CORPSE BRID[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

 
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