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Ride With The Devil

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 25.01.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 14.01.2002
   
Deutscher Titel: Ride With The Devil
Originaltitel: Ride With The Devil
Land / Jahr: USA 1999
   
Regie:  Ang Lee
Darsteller:  Skeet Ulrich , Tobey Maguire , Jewel Kilcher
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 15
Laufzeit: 132 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: BMG Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jake Roedel und Jack Bull Chiles sind dicke Freunde. Sie kämpfen im amerikanischen Bürgekrieg für eine Rebellentruppe der Südstaatler. Doch bald stellen sie fest, dass einige der Kampf nicht nur ihre unbeschwerte Jugend, sondern auch das Leben kostet...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

In Anbetracht der satten Laufzeit von rund 130 Minuten bleibt natürlich nicht sehr viel Platz für Bonusmaterial. Doch auch das, was noch übrig ist, ist recht mager. Immerhin, es gibt den obligatorischen Trailer, eine Featurette und eine knappe B-Roll. Dazu gesellt sich ein Interview in Textform mit Drehbuchautor James Schamus - zu schauen gibt es den guten Mann aber nicht. Was soll man sagen: "Das war schon alles?!"

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Die Strategie geht auch bei BMG so langsam in die Richtung "Sparen!". Wie auch schon andere Publisher, so setzt BMG, langsam aber stetig, dem Konsumenten fast nur noch Einheitsware vor die Nase. Der Ansatz des Menüs ist schön, jedoch hört der erfreuliche Eindruck spätestens bei der zweiten Hirarchieebene auf. Ab da gibt es nämlich nur noch Standbilder, selbst die Kapitelauswahl ist steif wie ein Besen. Vom Ansatz her zeigt sich ein schönes Menü, das leider nicht konsequent fortgeführt wurde (konnte).

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Bereits beim Vorspann erahnt man, dass BMG für diese Scheibe kein neues Master herangezogen hat. Das Bild zeigt öfter Verschmutzungen in Form von Flusen oder minimalen Kratzern, als dies einem bei einem so neuen Film lieb ist. Man hat fast das Gefühl, eine Kinokopie zu sehen, die jedoch in der eigentlichen Umsetzung ganz passabel aussieht. Auch wenn die Farben bisweilen etwas kühl wirken, so ist es doch die Bildschärfe, die man am ehesten bemängeln möchte. Richtig unscharf ist die Vorstellung nicht, aber unter richtig scharf stellen wir uns auch etwas anderes vor. Ang Lees Filme scheinen in Deutschland generell immer etwas Pech zu haben. Traf es zunächst "Tiger & Dragon" von Kinowelt, so macht auch diese Scheibe von BMG einen guten, aber leider nicht exzellenten Eindruck. Wir tippen wie schon bei Ang Lees erster deutscher DVD auf ein nur eher mittelmäßiges Master. Der Kontrast ist kräftig, manchmal würde man sich hier eine minimal weichere Umsetzung wünschen. Immerhin, die Kompression ist makellos und zeigt, dass Artt es als eines der wenigen deutschen Encodingstudios schaffen, eine homogene und artefaktfreie Umsetzung zu bewerkstelligen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Wie für einen Historienfilm üblich, gibt der Ton dem System nicht viel Möglichkeiten, seine Fähigkeit unter Beweis zu stellen. Was positiv auffällt ist die schöne Naturatmosphäre bei fast sämtlichen "ruhigen" Passagen. Die Dialoge beschränken sich fast ausschließlich auf die Front, wobei der Center die größte Zeit im Mittelpunkt steht. Bei der großen Schlacht ist man dann aber mächtig von den Socken, wenn aus dem lauen Lüftchen ordentlicher Wind wird. Auch die Dynamik gibt hier dann so richtig Vollgas und zeigt, dass man vorher eigentlich nur nicht viel gehört hat, damit man schön laut aufdreht und nun die Nachbarn besänftigen muss.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Ang Lees "Ride With The Devil" befasst sich mit der unschönen Seite des amerikanischen Bürgerkriegs. Genau wie seinerzeit Roland Emmerich wagt sich mal wieder ein komplett nicht-amerikanischer Regisseur an den Kampf zwischen Nord und Süd heran. Die DVD ist technisch gesehen durchaus empfehlenswert, nur der Wert der Beigaben ist eher mager und macht aus der Scheibe einen Film, der wie viele andere etwas charakterlos und eintönig dem Konsumenten präsentiert wird. Erstaunlich, dass Menüs und Zusatzausstattung eher abnehmen, während die DVD-Preise auf einem gleichbleibend hohen Niveau rangieren...

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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