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Bowling for Columbine

So haben Sie Amerika noch nicht gesehen!

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 26.08.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.07.2003
   
Deutscher Titel: Bowling for Columbine
Originaltitel: Bowling for Columbine
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Michael Moore
Darsteller:  Michael Moore , Salvador Allende , George W. Bush , Bill Clinton , Dick Cheney , Marilyn Manson
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Werbezettel für Moores
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 114 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

"Der Morgen des 20. April 1999 sieht nach einem ganz normalen Tag in Amerika aus. Farmer bestellen ihre Felder, Milchmänner liefern Milchflaschen aus, der Präsident lässt Bomben über einem Land abwerfen, dessen Namen wir nicht einmal aussprechen können" (O-Ton) – und Dylan Klebold und Eric Harris, zwei Jungs in Littleton, Colorado, gehen zu ihrem Bowlingkurs. Und nur wenige Stunden später verüben die beiden das entsetzliche Massaker an der Columbine Highschool, in dessen Verlauf 12 Schüler und Lehrer den Tod finden...

In seiner einzigartigen Dokumentation "Bowling for Columbine" geht Michael Moore auf eine wahnwitzige Reise in das Herz Amerikas. Mit lakonischem Zynismus und beißendem Witz präsentiert er eine Nation zwischen Waffenwahn und Paranoia, ein Volk mit dem Colt im Anschlag für die permanente Selbstverteidigung. Ohne selbst zu urteilen oder gar verurteilen, lässt er die Aussagen und Handlungen der Menschen für sich selber sprechen. Er lässt die Opfer zu Wort kommen und die Vertreter der Waffenlobby, befragt Marilyn Manson, aber auch den berühmt-berüchtigten Waffenaktivisten Charlton Heston, immer auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage: "Sind wir verrückt nach Waffen - oder sind wir einfach nur verrückt?"

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind leider etwas eintönig ausgefallen, zumindest in ihrer Gestaltung, denn bis auf Michael Moores, teils ausgiebigen Antworten auf Fragen, die ihm auf der europäischen Pressekonferenz gestellt werden, gibt es noch ein rund elf Minuten langes Interview mit ihm zu sehen. Sicherlich ist die Pressekonferenz mit 43 Minuten sehr ausgiebig ausgefallen, doch vielleicht hätte man noch eine andere Art von Extras, vielleicht eine Art Making Of oder Hintergrundmaterial zusammenstellen können.
Zusätzlich gibt es noch einige Statements zum Film und eine Biografie zu sehen, die als Texttafeln vorliegen, und der Trailer darf natürlich auch nicht fehlen.

Hier hat die später erschienene RC1 eindeutig einen Vorteil, denn Moore produzierte noch diverse Dokus und die Filmcrew einen Audiokommentar, die nicht rechtzeitig fertig wurden, sodass man sie auf die RC2-DVD hätte packen können. Wer also Wert auf die Extras liegt, der sollte eher zur amerikanischen DVD greifen.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü von "Bowling for Columbine" ist besser als man erwartet hat und präsentiert sich nicht nur mit schnöden Standbildern. So wurde nahezu die komplette Struktur animiert und mit Musik und Sounds hinterlegt, sodass das Menü recht modern und einfallsreich wirkt.
Im Hintergrund laufen meist Ausschnitte aus dem Film, doch auch die eigens gestalteten Teile wurden bewegt. Es wurden sogar die Szenenanwahl und die Übergänge animiert. Insgesamt gibt es deswegen ein verdientes...

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Natürlich fällt die Bewertung bei einem Film wie "Bowling for Columbine" nicht leicht, denn allein schon wegen des Dokumentarstils, kann man den Film und dessen Bildqualität nicht mit normalen Hollywood-Produktionen vergleichen.

Das Problem ist offensichtlich: Da die Szenen nicht mit einer sündhaft teuren Kamera gefilmt wurden, sondern nur mit hochwertigen Videokameras gedreht wurde, leidet das Bild insgesamt an einer nur durchschnittlichen Schärfe. Viele Teile der Doku bestehen aber auch aus Archivaufnahmen diverser Ereignisse, die qualitativ teils mangelhaft sind. Überwiegend kann die DVD aber gefallen, denn die Farben sind insgesamt natürlich und der Kontrast kann zufriedenstellen. Das vorliegende Material weist außerdem kaum und wenn nur leichte Kompressionsprobleme auf, die aber so gut wie nicht zu erkennen sind.

Sicherlich unterscheidet sich "Bowling for Columbine" von anderen Filmen, doch für eine Dokumentation hat man einen vernünftigen, logischerweise wechselhaften Transfer abgeliefert. Allein schon wegen der zahlreichen Ausschnitte geschichtlicher Ereignisse, kann der Film deshalb kein konstant gutes Bild liefern.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Auch in diesem Genre ist ein Film, wie Michael Moores preisgekrönte Dokumentation, ein sehr unspektakulärer Kandidat, denn "Bowling for Columbine" kann weder durch Räumlichkeit, noch durch Basseinsatz überzeugen.

Hier überwiegen eindeutig die vielen Dialoge, die zum Großteil im Englischen belassen wurden. Allein Moores Monologe wurden synchronisiert, sämtliche Dialoge wurden nur Deutsch untertitelt. Damit ist man aber einen guten Weg gegangen, denn so kommt die ganze Dokumentation realistischer herüber.
Sobald Musik mit ins Spiel kommt, werden auch die Front- und Rearboxen genutzt. Allein die Musik schafft es nämlich, ein leichtes räumliches Gefühl aufkommen zu lassen. Da sich die Präsentation überwiegend auf den Center-Speaker konzentriert, fällt die Benotung dementsprechend schwach aus.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Auch wenn die DVD auf den ersten Blick technisch nicht überzeugen kann, so ist diese Veröffentlichung trotzdem empfehlenswert. "Bowling for Columbine" ist eine direkte, informative, provokante, aber auch witzige Dokumentation, die nicht ohne Grund den Oscar für die beste Dokumentation erhielt.
Da es sich um eine Doku handelt, ist die technische Qualität verständlicherweise eingeschränkt. Darauf achtet man aber während des Guckens kaum und so sollten sich alle Amerika-Fans, aber auch Pessimisten diese DVD unbedingt einmal anschauen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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