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Constantine

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 15.06.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.06.2005
   
Deutscher Titel: Constantine
Originaltitel: Constantine
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Mystery
   
Regie:  Francis Lawrence
Darsteller:  Keanu Reeves , Rachel Weisz , Shia LaBeouf , Djimon Hounsou , Max Baker , Pruitt Taylor Vince , Gavin Rossdale , Tilda Swinton , Peter Stormare
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Hebräisch, Isländisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Werbung
Verpackung: Amaray Clone (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 34
Laufzeit: 116 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

John Constantine kam mit einer Gabe auf die Welt, die er verabscheut: Er kann Halbblut-Engel und -Dämonen erkennen, die sich als Menschen tarnen und in unserer Welt leben. Als eine skeptische Polizeidetektivin verzweifelt, weil sie den geheimnisvollen Tod ihrer geliebten Zwillingsschwester nicht aufklären kann, bittet sie Constantine um Hilfe. Mitten in den katastrophalen Ereignissen einer anderen Dimension müssen sie Farbe bekennen und ihren ganz persönlichen Frieden mit der Welt schließen - koste es, was es wolle...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras zu diesem Titel sind erstaunlich umfangreich ausgefallen, offenbar allerdings nur deshalb, weil man im Vorfeld nicht wissen konnte, dass der Film an den Kinokassen nicht wie erhofft funktionieren würde. So gibt es insgesamt über 100 Minuten Bonusmaterial, das über große Strecken sogar recht unterhaltsam ist.

Die ersten Extras befinden sich noch mit auf der Programm-DVD, so z.B. der Kommentar mit Regisseur Francis Lawrence, Produzent Akiva Goldsmann und den Drehbuchautoren Frank Capello und Kevin Brodbin. Dazu kommt das Musikvideo "Passive", das auch gleich noch zwei Trailer im Gepäck mitbringt.

Neben einem Making Of, das leider nicht ganz ohne Schmalz und Pomade in Bezug auf gegenseitige Lobhudelei und Ehrerbietung auskommt, gibt es zwei Unterpunkte, die weitere Featuretten bereithalten.

Unter "Die Produktion aus der Hölle" finden sich Beiträge zur Entstehung des Films aus inhaltlicher Sicht und der Umsetzung des Comics für diesen Film. Hier gibt es u.a. auch einen Beitrag des Regisseurs, der über sein Werk redet.

Die Abteilung "Die Darstellung der Unterwelt" widmet sich ganz und ausschließlich der grafischen Umsetzung, oder einfacher gesagt den Effekten. Diese sind im Film gut umgesetzt, weshalb der interessierte Zuschauer hier erfährt, was wie gemacht wurde.

Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem immer wichtiger werdenden Thema der "Previz", der Prävisualisierung, bei der große Teile des Films in Form von einfach hergestellten 3D Szenen vorher ausgiebig geprobt werden.

Letztlich gibt es noch eine Reihe von nicht verwendeten Szenen, die alle mit optionalem Kommentar des Regisseurs vorliegen.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist schön umgesetzt worden und wurde mit Musik und Effekten unterlegt. Neben der konsequenten Umsetzung für 16:9 - eine Sache, die inzwischen endlich alle Anbieter begriffen haben - gefällt das Menü auch inhaltlich, denn nach der kurzen Einleitung landet man im Hauptmenü, das sehr sinnvoll aufgeteilt wurde und sich schnell überblicken lässt.
Leider ist nur die erste Ebene animiert, so dass die Untermenüs nur rein statisch ausfallen, was weniger wertig wirkt.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

"Constantine" ist brandneu und erscheint recht zügig, nach nur vier Monaten, auf DVD, was an dem, milde ausgedrückt, nur mäßigen Erfolg des Streifens im Kino liegen dürfte. Somit darf man beim Bild eigentlich nur Höchstwerte erwarten, denn frischer als dieser Streifen sind bei Erscheinen wohl nur wenige.
So erfüllt das Bild auf Anhieb auch gleich die gesunden ersten Erwartungen, ohne aber ein "Aha!" oder Ähnliches zu provizieren.
Sehr gelungen sind Farbgebung und Kontrast, denn sowohl in dunklen Szenen als auch in hellen Szenen (welche eindeutig unterlegen sind) präsentiert sich der Transfer sicher und fein durchzeichnet. Die Auflösung offeriert sogar gute, um es genauer zu sagen knackige, Kanten, die zum positiven Gesamteindruck beitragen. Allerdings hapert es mit den feinen Details, Filmkorn lässt sich dank der eingesetzten Rauschfilter nur sehr selten ausmachen. Ansonsten fehlt dem Bild somit einfach der letzte Biss, denn feine Details, wie Poren oder Haare, schmieren doch recht schnell zu. Dies dürfte aber lediglich Großbildfetischisten auffallen, für alle anderen erfüllt der Transfer eindeutig höchste Ansprüche.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Der billige Vergleich mit "Matrix" liegt angesichts der mit Keanu Reeves besetzten Hauptrolle nahe, doch der Streifen entpuppt sich eher als eine Mischung aus Endzeitvisionen wie "Hellboy" und "Der Exorzist", ohne sich dabei schamlos der jeweiligen Vorbilder zu bedienen.
Tonal schafft es der Titel durchaus, mit seinen teils brachialen Bässen, aber auch der ansonsten guten Dynamik, zu punkten.
Leider werden Split-Surround-Effekte nur wenig genutzt, was schade ist und den Titel letztlich von richtig gelungenen Mischungen abgrenzt. Ein Effektfeuerwerk bekommt man aber auch so geboten...

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Constantine" ist weder Fisch noch Fleisch und eine äußerst merkwürdige Comic-Umsetzung eines düsteren Stoffes. Der Spagat zwischen Film Noir und abgefahrenem "Weichei-Horror" klappt dennoch ganz gut, konnte aber das Mainstream Publikum so gar nicht begeistern. Vielleicht auch nicht zuletzt, weil der Film ein sehr gewöhnungsbedürftiges Tempo hat - was ebenfalls für die breite Masse eher störend sein dürfte.
Die DVD präsentiert den Film technisch auf hohem Niveau und auch die Extras sind durchaus interessant, wenngleich der Gehalt der Beiträge nur auf "normalem" Niveau liegt und nicht an mit wirklich viel Hingabe produzierte Dokumentationen heranreicht. Leider.
Letztlich möchten wir noch auf die exklusive Ausgabe des Online-Versenders Amazon.de hinweisen. Diese enthält einen Türhänger, den man bestenfalls als mickrigen Papierfetzen mit Werbebotschaft bezeichnen darf. Auf jeden Fall ist dieser so klein, dass sich ungebetene Gäste schon schwer Mühe geben müssen, um eventuell zu entziffern, dass der Bewohner nicht gestört werden möchte. Wer also "nur" die normale Fassung ergattert, darf trotzdem noch ruhig schlafen...

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

MATRIX meets THE EXORZIST - so würden böse Zungen wahrscheinlich den Film beschreiben. Und durchaus, CONSTANTINE hat von beiden etwas, ohne sich aber zu sehr bei den jeweiligen Titeln zu bedienen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich vor dem Film von der Figur selber noch nie etwas gehört hatte und es so schwierig war, nur auf Grund des Covertextes einen Einstieg in die Welt von John Constantine zu f[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD mit leichten Schwächen beim Bild.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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(RC 0 )
 
 
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