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Rollerball

Ungeschnittene Fassung

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 23.10.2002
Verleihfenster: nein, vorherige Leihfassung
Im Handel ab: 22.10.2002
   
Deutscher Titel: Rollerball
Originaltitel: Rollerball
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  John McTiernan
Darsteller:  Chris Klein , Jean Reno , LL Cool J , Rebecca Romijn-Stamos
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch, Italienisch Dolby Digital 5.1
Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Kommentaruntertitel Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Zettelchen mit Kapitelanwahl
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 24
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 66:50
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Helkon DVD
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als ihm die Polizei in San Francisco aufgrund riskanter Stunts auf die Fersen rückt, entscheidet sich Jonathan Cross ein Angebot seines Freundes Ridley anzunehmen und mit ihm nach Zentralasien zu gehen, um dort in einer neuartigen TV-Show namens "Rollerball" mitzuspielen. Jeweils zwei Teams spielen gegeneinander und es gilt, eine Metallkugel so oft wie möglich in ein bestimmtes Ziel zu befördern.
Um das Interesse an der Show und damit die Einschaltquoten zu steigern, lässt Liga-Chef Petrovich, eine Art Bernie Ecclestone des Rollerball-Zirkus, dafür sorgen, dass es zu kleineren und größeren, spektakulären Unfällen kommt...
Als Jonathan dies herausfindet, beginnt für ihn ein Kampf um Leben und Tod...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Audiokommentar mit Chris Klein, LL Cool J und Rebecca Romijn-Stamos: Rebecca Romijn und Chris Klein führen quasi eine Doppelconference, LL Cool J wurde getrennt aufgenommen und in den Kommentar gemischt. Insgesamt ein recht witziger Kommentar, bei dem die Teilnehmer sichtlich ihren Spaß hatten.
Interviews mit Chris Klein, Jean Reno und Rebecca Romijn-Stamos: jeweils gute 5-Minuten dauern diese kurzen, aber nicht uninteressanten Interviews mit den wichtigsten Hauptdarstellern.
Making of Rollerball - Die Stunts: erwarten würde man eine der typischen Werbefeaturettes, doch man bekommt einen durchaus witzigen Blick hinter die Kulissen mit Interviews und Behind-the-Scenes-Footage.
Musikvideo "Never Gonna Stop" von Rob Zombie
Zwei Kinotrailer und vier TV-Spots
Filmografien
Trailer zu weiteren Helkon-DVDs: Pakt der Wölfe, Memento, The Gift - Die dunkle Gabe, Dungeons & Dragons, Haunted Hill

Insgesamt eine recht respektable Ausstattung, die wegen der drei Interviews mit den Hauptdarstellern sogar üppiger ausfällt als die Ausstattung der US-DVD.
Die Hülle, eine leichte Abwandlung vom Digpak wirkt leicht billig - vielleicht wäre doch eine herkömmliche Amaray-Hülle besser gewesen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Und es geht doch - endlich einmal ein anamorph abgetastetes Menü von Helkon. Anscheinend hat unser oftmaliges Beklagen von 4:3-Menüs auf an sich anamorphen DVDs Wirkung gezeigt.
Auch ansonsten bietet "Rollerball" eine sehr ansprechende Menügestaltung. Hauptmenü, Menüübergänge und Szenenanwahl wurden animiert und mit Ton unterlegt.
Das Design des Menüs wirkt futuristisch und dem Filmthema angepasst - weiter so.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Bildtechnisch erwartet den geneigten DVD-Besitzer eine auf fast sehr gutem Niveau liegende DVD.
Die gute bis sehr gute Bildschärfe und die absolute Rauschfreiheit gepaart mit den kräftigen, aber zugleich natürlichen, Farben ergeben ein sehr schönes und klares Bild wie man es von Helkon bisher noch nicht gesehen hat. Der Kontrast gibt sich ebenfalls keine Blöße und kann mit kräftigen Schwarzwerten aufwarten.
Analoge Defekte und Verschmutzungen sind ebensowenig auszumachen wie Treppechenmuster oder sonstige Fehler, die auf eine schlechte Kompression schließen lassen.

Herrlich, könnte man denken und fast die Höchstnote zücken, wäre da nicht Folgendes: von 56:10 bis 63:20 (Kapitel 15 und 16) erwartet uns eine Bildqualität, wie man sie lange nicht mehr gesehen hat. Total verrauscht und unscharf bis zum Gehtnichtmehr, ist das Bild gerade einmal von besserer VHS-Qualität. Man könnte vermuten, jemand hätte - mit unsichtbarer Hand - die DVD heimlich gegen eine Laser Paradise-DVD ausgetauscht. Dazu muss man jedoch sagen, dass die beiden Kapitel ausschließlich bei Nacht spielen und noch dazu den Grün-Look eines Nachtsichtgerätes haben - keine idealen Voraussetzungen für ein perfektes Bild. Dennoch haben andere DVDs unter exakt den gleichen Bedingungen (z.B. "Cliffhanger") solche Szenen ohne Makel reproduziert. Auch wenn diese massiven Probleme nur etwa acht Minuten des Filmes verderben, sehen wir uns zu einer Herabsetzung der Note veranlasst.
UPDATE
Dank unserer Leser, die uns mitgeteilt haben, dass die Rc1-DVD und die Kinofassung an gleicher Stelle genau die gleichen Probleme aufweist, gehen wir davon aus, dass es sich hierbei um ein Stilmittel handeln muss.
Wie auch immer, die Qualität dieser 9 Minuten ist miserabel und ist absolut störend. Einen besonderen künstlerischen Wert kann man darin jedoch nur schwerlich finden.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Tontechnisch bietet die DVD einen durchaus soliden Soundtrack wie man ihn von B-Actionfilmen gewohnt ist. Die Rücklautsprecher sind sehr aktiv - wegen der rasanten Action bietet der Film dafür ja auch allerhand Möglichkeiten. Der Basskanal wird ordentlich in Szene gesetzt - manchmal fast eine Spur zu dröhnend, sodass man per Hand nachregeln muss. Ähnliches ist man ja schon von "Memento" gewohnt.
Lediglich die Stimmwiedergabe der deutschen Version klingt leicht eingeschränkt, denn sie wirkt im Vergleich zur englischen Spur eingeengt. Trotzdem ein gutes Ergebnis.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

So schlecht wie "Rollerball" allerorts gemacht wird, ist er nun doch nicht. Von der Qualität der Story her dürfte er etwa auf dem Niveau von "xXx" liegen - und auch die Action passt. Unzweifelhaft kein Highlight in der Filmografie von John McTiernan, aber dennoch solide Actionkost mit Unterhaltungsfaktor.

Die DVD selbst ist auf jeden Fall brauchbar, bietet sie doch neben der guten technischen Qualität, abgesehen von dem erwähnten kleinen Fauxpas, auch noch einige Extras. Wer Popcornkino nicht als abwertende Bezeichnung für eine Gattung von Film ansieht, wird auch mit dem Remake von "Rollerball" seine Freude haben.

Löblich ist auch, dass Helkon für den DVD-Release die ungeschnittene Fassung genommen hat - die deutsche Kinofassung war ja trotz FSK 18-Freigabe gute 3 Minuten geschnitten.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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