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Road to Perdition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 10.02.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 08.03.2003
   
Deutscher Titel: Road to Perdition
Originaltitel: Road to Perdition
Land / Jahr: USA 2002
   
Regie:  Sam Mendes
Darsteller:  Tom Hanks , Paul Newman , Jude Law , Jennifer Jason Leigh , Daniel Craig
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch (auch Kommentar), Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 24
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 01:08:36
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Amerika, im Winter 1931:

Michael Sullivan lebt, der Zeit der großen Depression zum Trotz, mit seiner Familie in bescheidenem Wohlstand. Nur wissen seine Frau und seine beiden Söhne nicht, womit ihr schweigsamer Vater sein Geld verdient: Er arbeitet als Killer für den Gangsterboss John Rooney. Doch dann wird Sullivans älterer Sohn Michael jr. eines Nachts Zeuge, wie sein Vater einen Job erledigt – und Zeugen kann Rooneys Clan nicht brauchen. Sullivans Frau und sein jüngerer Sohn werden ermordet, er selbst und Michael jr. kommen nur durch Zufall davon.

Gejagt von dem Auftragskiller Maguire fliehen sie wochenlang quer durchs Land. Während Sullivan seinen Racheplan schmiedet, kommen er und sein Sohn sich langsam näher. Doch auch Sullivan kann den Tag nicht endlos hinzögern, an dem die Entscheidung fällt, ob er alleine auf seinem Weg in die Verdammnis weitergeht – oder ob Michael jr. ihn begleitet...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Liste mit den Extras liest sich leider recht kurz und schmerzlos.

Schön ist, dass der Regiekommentar von Oscar-Preisträger Sam Mendes seinen Weg auch auf die deutsche DVD gefunden hat. Mendes hält sich zwar zeitweise ein wenig zurück, erklärt aber äußerst viel zur Entstehung des Films und was er z.B. bei der Nachbearbeitung erlebt hat. Vorbildlich ist, dass dieser Kommentar deutsch untertitelt wurde.

Wer noch etwas mehr erfahren möchte, für den gibt es insgesamt elf nicht veröffentlichte Szenen,

Hinter dem Menüpunkt "CD Soundtrack" verbirgt sich ein plumper Trailer für die CD zum Film.

Natürlich fehlen auch weitere Texttafeln mit Biografien und englischen Produktionsnotizen nicht. Dazu gibt es noch eine Galerie mit Bildern.

Letztlich gibt es noch das HBO Special: The Making of Road to Perdition. Dieses kommt leider einmal wieder nicht ohne eine gehörige Portion Eigenlob aus, ist aber insgesamt noch recht informativ.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Beim Menü geizt Fox sehr mit bewegten Elementen. Zwar gibt es animierte Übergänge, die eigentliche Präsentation aber ist gelinde gesagt dröge.

Immerhin, der Film ist recht lang und auch die Extras sind nicht gerade kurz, so dass Fox hier möglicherweise am richtigen Ende eingespart hat. Hübscher wird das Menü dadurch jedoch nicht.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

"Road to Perdition" ist ein sehr neuer Titel, der erst im September 2002 im Kino veröffentlicht wurde. Nun erscheint der Titel, pünktlich sechs Monate später, bereits auf DVD.

Auf den ersten Blick macht das Bild einen gelungenen Eindruck, der nur von der gröberen Körnung etwas geschmälert wird. Dem erhöhten Rauschen ist Fox mit einem Rauschfilter zu Leibe gerückt, der allerdings in sehr dunklen Szenen zu leichten Schmiereffekten führt. Kameramann Conrad L. Hall hat dem Film einen ganz eigenen Look verpasst - düster und erdig präsentiert sich der Film, wobei der Kontrast auch in dunklen Szenen noch angenehm weich und trotzdem ausreichend ist. Die gedeckten Farben entsprechen der Präsentation des Titels im Kino und lassen keine Wünsche offen.

Insgesamt hat "Road to Perdition" einen guten Transfer zu bieten, der lediglich eine Spur zu unscharf und ein wenig zu verrauscht ist, um vollends zu überzeugen.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Ton ist ein wahres Fest. Auch wenn "Road to Perdition" keine großen Möglichkeiten für Tonspielereien bietet - fast keine Gelegenheit wird ausgelassen um den Zuschauer mit sauber ausgearbeiteten Effekten zu verblüffen.

Das Konzept beginnt bereits bei der sorgfältigen Überlegung durch Regisseur Sam Mendes, der auch im Kommentar einiges zum Sounddesign erzählt. Wirklich spektakulär wird der Ton in Verbindung mit den schönen Kamerafahrten und den sauber mitfließenden Geräuschen. Besonders hervorzuheben ist der Club in Szene acht, bei dem klangtechnisch alle Register gezogen werden. Sehr sauber wird immer wieder der Subwoofer in die Handlung mit einbezogen und manchmal hat man sogar Angst, dass der Brüllwürfel vor lauter Aktivität umfallen könnte. Aber auch die Dynamik ist prächtig ausgefallen. So lässt der Titel stets genügend Raum für den Druck von Pistolenschüssen, die einen bisweilen richtig hochschrecken lassen.

Ein wirklich sehr schön gemachter Mix, bei dem man sich über nichts beschweren kann.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Mit "American Beauty" gelang Sam Mendes seinerzeit ein echter Achtungserfolg. Während Mendes Erstlingswerk sehr subtil wirkte, geht die Handlung bei "Road to Predition" schon eindeutiger vonstatten. Dennoch hat "Road to Perdition" viele kleine Details zu bieten, die diesen Titel von der breiten Masse abheben. Dazu gehören sicherlich auch die Charakterdarsteller Newman und Hanks, die sich gegenseitig zur Höchstleistung anstacheln.

An den Kinokassen hatte "Road to Perdition" es anscheinend schwer, weshalb auch die Zusatzausstattung eher mager ausfällt. Immerhin, es gibt einen sehr ausführlichen Kommentar von Sam Mendes sowie ein brauchbares Making Of.

Die technische Seite der DVD ist sehr ordentlich geworden, lediglich das Bild ist noch geringfügig verbesserungswürdig. Der Ton ist ein absolutes Highlight und vermag die Atmosphäre des Films packend zu transportieren. Der Umfang der Extras ist eher durchschnittlich, "Road to Perdition" sollte man auf DVD dennoch nicht verpassen!

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Christian Bartsch
 

 

"Road to Perdition" wäre spurlos an mir vorübergegangen, wäre ich nicht im Urlaub zufällig in diesem Film gelandet.

Mit Newman und Hanks hat Mendes zwei der besten Charakterdarsteller der Welt in einem Titel versammelt, der an vielen Stellen gegen den Strom schwimmt. So wird weder die Gewalt exzessiv ausgekostet, noch folgt der Film beim Sounddesign dem bekannten Schema.

Auch wenn "Road to Perdition" nicht der beste Film des Jahrzehnts sein mag, seinen Platz unter den 250 besten Filmen aller Zeiten in der Internet Movie Database hat er sich redlich verdient.

Für mich ist "Road to Perdition" ein toller Film über das Amerika der 30er Jahre, den man unbedingt einmal anschauen sollte.

 

Wertung:

(gut - sehr gut)

 

David Hain
 

 

Ebenso wie ich damals die Euphorie um American Beauty nicht verstanden habe, will sich auch bei Road to Perdition der "Oha"-Effekt nicht wirklich einstellen. Zu lange sind die Einstellungen, zu unglaubwürdig wirken die Charaktere. Weder Tom Hanks noch Paul Newman können überzeugen. Überhaupt wirkt das ganze doch sehr auf Oscar getrimmt.
Neben dem grossartigen Score von Thomas Newman, wissen aber vor allem die tollen Bilder und die hervorragende Ausstattung zu gefallen.
Im Allgemeinen wirkt mir der Film jedoch zu gewollt.

 

Wertung:

(befriedigend - gut)

 
 
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