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Borat

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 19.03.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 05.03.2007
   
Deutscher Titel: Borat: Kulturelle Lernung von Amerika...
Originaltitel: Borat: Cultural Learnings of America...
Land / Jahr: USA 2006
Genre: Satiere
   
Regie:  Larry Charles
Darsteller:  Sacha Baron Cohen , Rakefet Abergel
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Russisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 80 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nachdem er Kasachstan verlassen hat, ist Borat nach Amerika gereist um hier einen Dokumentarfilm über das Land und seine Einwohner zu drehen. Kreuz und quer fährt er durchs Land und trifft hier auf "wahre" Leute im "wahren" Leben und das hat zum Teil wahrlich irrsinnige Konsequenzen. Borats rückständiges und hinterwäldlerisches Auftreten ruft heftige Reaktionen hervor und entlarvt die Vorurteile und die Heuchelei der amerikanischen Kultur. In einigen Fällen teilen seine Interviewpartner durchaus seine unverschämten Ansichten vor allem bei den Themen ‚Männer & Frauen´ und ‚Hautfarbe´. Andere versuchen ihm eine patriotische Lektion in "Westlichen Werten" zu erteilen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist relativ umfangreich, bietet dafür allerdings eigentlich null Hintergrundinformation. Die 17 zusätzlichen Szenen, die wir geboten bekommen, machen den Kernteil des Materials aus, so sind zum Beispiel die auf dem Cover angekündigten Features "Borats Baywatch" und "Rodeo News Report" Teile dieser zusätzlichen Szenen. Sonst bekommt man noch viel Promotionmaterial geboten. So können wir einen kasachischen Werbespot zum Soundtrack genießen oder alternativ Borat bei seiner Promo-Tour durch die TV-Shows begleiten. Ein weiteres kleines Gimmick ist die russische Stereo-Tonspur.

Eigentlich hätte das Material keine befriedigende Wertung verdient. Allerdings ist der größte Kritikpunkt gleichzeitig ein netter Versuch, dem Zuschauer Borat als eine wirkliche Person unterzujubeln. Wie könnte also der Darsteller von Borat ein Interview geben?

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Nach der nur kurz eingeblendeten GVU-Tafel und dem Fox-Logo geht es direkt in das DVD-Menü. Das Menü sieht dann ganz Borat-typisch etwas, nun ja, gewöhnungsbedürftig aus. Doch wer Borat kennt und liebt, weiß auch das Design zu schätzen. Allerdings ist es etwas umständlich, da alle Menüpunkte erst in Kyrillisch geschrieben wurden und erst beim Auswählen des Menüpunktes übersetzt werden, in den Untermenüs hingegen sind die Übersetzungen dann allerdings automatisch zu sehen. Außerdem ist derjenige, der den Film lieber in O-Ton genießen möchte, vermutlich zu Beginn etwas verwirrt, denn die Sprachauswahl finden wir unter "Extra Dinge", dem Menü für das Bonusmaterial vor. Doch zurück zum Design - während wir für jedes Menü Intros geliefert bekommen, verstummen die Menübilder zu Stillframes, immerhin sind diese zum Teil mit Musik unterlegt.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild ist völlig frei von Verunreinigungen oder Defekten, was auch nicht weiter verwundert, schließlich wurde "Borat" komplett digital gedreht. Hier Standen DV und HDV Kameras zur Verfügung, die den Grundstein für den dokumentarischen Look legen. Auch Farbgebung und Kontrast entsprechen dieser Optik, so wirken die Farben leicht blass, allerdings noch realistisch und der Kontrast ist relativ ausgewogen. Allerdings wurde das Bild noch merklich verschlechtert und das sicherlich mit der Absicht, um den Amateur-Look noch mehr zu unterstreichen.

Was interessant ist, ist die Schärfe, denn obwohl das Bild relativ detailarm wirkt, bekommen wir sehr häufig eine recht gute Kantenschärfe geliefert. Rauschen ist fast durchgängig vorhanden, allerdings handelt es sich hierbei um ein grobes Rauschen, welches wie Filmgrain wirkt und vermutlich auch künstlich eingesetzt wurde. Die Kompression fällt eigentlich kaum ins Auge. Sie verrichtet ihre Arbeit trotz der vielen Unruhen im Bild schon fast grandios. Insgesamt können wir dem Bild noch eine gute Wertung zugestehen, denn obwohl die künstlichen, gewollten Verschlechterungen uns die Arbeit schwer gemacht haben, erkennen wir doch viele positive Aspekte im Bild.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Ob "Borat" wirklich eine DTS-Tonspur nötig gehabt hätte, ist fraglich. Dolby Digital reicht bei diesem, tonal wirklich nicht eindrucksvollem Film, wirklich aus. Auch möchten wir anraten, von der Synchronisation Abstand zu nehmen und nach Möglichkeit den Film in Englisch mit deutschen Untertiteln zu sehen. Zwar ist die Synchronisation relativ nah am Original gehalten, kommt allerdings nicht mit Cohens Können mit. Generell lässt sich sonst über den Ton nur noch sagen, dass hier generell ein 5.1-Mix nahezu überflüssig ist. Die Front wird für Dialoge und alle Effekte genutzt und wenn wir mal etwas aus dem Rear-Bereich vernehmen können, ist es die Musik, die sich dort vorsichtig hinwagt. Die Klangqualität geht allerdings dafür noch in Ordnung nur selten sind klangliche Probleme bei den Dialogen auszumachen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Borat ist die wohl schwärzeste Gesellschaftssatire dieser Tage. Die Figur des Borat strotzt vor Vorurteilen, Antisemitismus und anderen nicht gerade vorteilhaften Eigenschaften, doch sollte man hierbei nicht außer acht lassen, dass ihr Schöpfer Sacha Baron Cohen ein großer Kämpfer für die Gleichheit aller Menschen, egal welcher Farbe oder Glaubens, ist und für die generelle Gleichberechtigung aller ist.

Die DVD beinhaltet nicht so viele Kontroversen wie das Machwerk selbst. So liegt es in fast allen Kategorien genau auf dem Durchschnitt und lässt sich auch von dem guten Bild nicht von der nur befriedigenden Gesamtwertung retten. Abschließend können wir nur sagen, dass bei "Borat" auch keine großen Technikansprüche gestellt werden sollten, denn hier kommt es wirklich auf den Inhalt an und der ist mehr als nur Klamauk.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

AREA DVD-Wertung: 5/6 lesen>>

 
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