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Coyote Ugly - The Extended Cut

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 10.06.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.06.2005
   
Deutscher Titel: Coyote Ugly
Originaltitel: Coyote Ugly
Land / Jahr: USA 2000
Genre: Drama
   
Regie:  David McNally
Darsteller:  Piper Perabo , Adam Garcia , Maria Bello , John Goodman , Melanie Lynskey , Izabella Miko , Bridget Moynahan , Tyra Banks , Del Pentecost , Michael Weston , Adam Alexi-Malle , LeAnn Rimes
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Englisch, Französisch, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitelübersicht
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 20 Kapitel
Laufzeit: 107 Min Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern NR
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 68:29
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Landmädchen Violet Sandford zieht nach New York, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen und Songwriterin zu werden. Um sich über Wasser halten zu können, nimmt sie einen Job als Bartenderin im Coyote Ugly, New Yorks wildester Bar, an: Alle Damen des Hauses sind sexy und überaus appetitlich anzusehen, was dem Erfolg des Ugly bei der männlichen Klientel natürlich nicht im Wege steht.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar: Der Kommentar mit den Darstellern, dem Regisseur und Jerry Bruckheimer entspricht im Wesentlichen jenem der Erstauflage. Es wurde also kein neuer Kommentar für die Langfassdung aufgenommen. Vielmehr wurde der bestehende Kommentar recht geschickt umgeschnitten, sodass der ursprüngliche Kommentar in den neuen Szenen durch eingeschnittene Statements von Jerry Bruckheimer und dem Regisseur ergänzt wird. Als "Füllmaterial" dienen dabei scheinbar auch, wenn nicht gar ausschließlich, die szenenbezogenen Kommentare, die auf der Erstauflage separat vorgelegen sind und die bei dieser Ausgabe auf den ersten Blick zu fehlen scheinen. Die Übergänge merkt man dabei nicht wirklich - es fällt nur ein wenig auf, dass die Kommentare manchmal nicht zu den Bildern zu passen scheinen, weil sie ja im Grunde zweckentfremdet worden sind.
- Search For The Stars: Hier beschäftigen sich drei Featurettes mit einer Gesamtlauflänge von etwa zehn Minuten mit dem Casting und den Darstellern des Films.
- Inside The Songs: Auch diese Featurette fällt wieder recht kurz aus und dauert nur gute dreieinhalb Minuten. Der Mix aus Ausschnitten aus dem Film und Interviews bringt einem die Musik des Films näher.
- Coyote 101: Hier findet man drei Mini-Featurettes, die man sich entweder am Stück oder separat ansehen kann. Fügt man die drei Featurettes zusammen, bekommt eine ganze Mini-Doku mit der unfassbaren Laufzeit von ganzen sechs Minuten. Inhaltlich bieten die Featurettes aufgrund der Lauflänge nichts Aufregendes.
- Deleted Scenes: Hier gibt es fünf zusätzliche Szenen, die für die DVD bearbeitet wurden und sowohl anamorph als auch mit 5.1-Ton vorzufinden sind.
- Action Overload: Der Zusammenschnitt besonders feuriger Szenen dauert nur rund eine Minute und ist absolut überflüssig.
- Musikvideo zu "Can´t Fight The Moonlight" von LeAnn Rimes
- Kinotrailer (in 5.1)
- Previews auf andere Buena Vista-Titel

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Als Vorlage dient zumindest in Ansätzen das Menü der Erstauflage, das jedoch verfeinert und verschönert worden ist. Immer noch findet man das Hauptmenü animiert und mit Ton unterlegt vor. Ebenfalls animiert wurden die Menüübergänge und der erste Teil des Bonusmaterials. Alle anderen Untermenüs liegen jedoch leider nur in Standbildform und ohne Ton vor. Hier wurde also nur halbherzig gearbeitet. Die Gestaltung passt jedoch zum Film und auch die anamorhe Abtastung fällt positiv auf.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Schon vor mehr als vier Jahren zählte das Bild von "Coyote Ugly" zu den wirklich guten. Nicht verwunderlich ist da, dass auch die Neuauflage auf den gleichen Transfer zurückgreift, der sich auch heute noch blendend macht und auch neuere DVDs durchaus auszustechen weiß. Dabei scheint die RC1 die Schwächen, die wir anno 2001 der deutschen DVD attestiert haben, nicht aufzuweisen. So scheint die Kompression insgesamt tadellos gelungen zu sein.

Auch die Bildschärfe liegt auf sehr hohem Niveau. Details werden in der Regel gut gezeichnet - dazu kommt, dass der Transfer keineswegs weich wirkt, sondern stets einen knackigen Eindruck hinterlässt. Zum Glück ist auch das mehr oder weniger weit verbreitete Edge Enhancement hier kein Problem.

Der Kontrast arbeitet ebenfalls auf sehr gutem Niveau. Kein Überstrahlen, kein Verschlucken von Details in dunklen Szenen - so muss das sein. Die Farben brauchen sich auch nicht zu verstecken, denn sie fallen sehr angenehm und die meiste Zeit auch recht natürlich aus, wenngleich wärmere Töne das Bild eindeutig dominieren - wie in so vielen Jerry Bruckheimer-Produktionen.

Last but not least gilt es auch, das Rauschverhalten zu loben. Bildrauschen ist allenfalls in einigen Szenen in Form von ganz leichtem Hintergrundrauschen auszumachen, die meiste Zeit über erscheint das Bild aber sehr klar und rauschfrei.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Auch der Ton befindet sich auf sehr hohem Niveau. Nicht alle Filme von 2000 liefern einen Ton, der auch heute noch als gut bis sehr gut bezeichnet werden kann. Ja, wir bewerten den Ton heute sogar noch ein Stück besser als 2001 - aber es gibt beim besten Willen keinen Grund, dem Ton nur ein "gut" als Note zu geben. In den eher ruhigen Szenen - die es ja auch zahlreich gibt - wird durch Umgebungsgeräusche und den Score Räumlichkeit erzeugt. Nur selten hat man den Eindruck, dass mehr möglich gewesen wäre.

Wenn die Coyotes aber loslegen, legt auch der Soundtrack nach und liefert fabelhafte Werte. Die gröhlende Menge des Coyote Ugly, die Musik und Umgebungsgeräusche verschmelzen dann zu einem dynamischen Mix, der nicht nur Spaß macht, sondern auch wirklich sehr schönen Raumklang bietet. Der Basskanal wirkt gut ausgesteuert und liefert an den richtigen Stellen ordentlich Druck.

Wie bei der Erstauflage stehen DTS und Dolby Digital zur Auswahl und wie bei der Erstauflage macht die DTS-Spur - zwar knapp, aber doch - das Rennen. Der Ton klingt in DTS einfach eine Spur besser und minimal feiner. Beide Spuren liefern aber alles in allem sehr ähnliche Werte, sodass man auch mit dem Dolby-Track gut leben kann. Sowohl DTS als auch Dolby bieten auch eine sehr schöne Höhenwiedergabe.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Die Extended Fassung von "Coyote Ugly" entstand schon lange vor der "Director´s Cut-Welle", die in letzter Zeit um sich gegriffen hat. Daher handelt es sich hierbei um eine Fassung, die nicht - wie z.B. bei "xXx" - nur aus den Deleted Scenes der Erstauflage besteht. Vielmehr wurde der Film um sechs neue Minuten erweitert, wobei einige kleine Änderungen und Ergänzungen diese Fassung nun weit sexier machen. Ob Piper Parabos nackte Brüste die Story nun unbedingt voranbringen, darüber mag man streiten - schön anzusehen sind sie jedenfalls. Überhaupt gehört "Coyote Ugly" zu jenen Filmen, die einen ganz eigenen Charme versprühen. Jedes Mal wieder schafft es der Film, einen gewissermaßen gefangen zu nehmen, obwohl die Story vielleicht nicht unbedingt besonders ausgeklügelt ist. Die vielen starken Szenen des Films lassen das aber vergessen.

Die DVD zeigt, dass Buena Vista das Resteverwerten perfekt beherrscht. Außer dem Film und Teilen des Menüs wurde praktisch sämtliches Material der alten DVD verarbeitet - neue Extras hat sich Buena Vista gespart, was schade ist, weil die vorhandenen Extras inhaltlich nicht unbedingt weit in die Tiefe vordringen. Immerhin gibts für den schmalen Preis aber auch noch einen schicken Pappschuber, sodass es im Grunde keinen Anlass zur Kritik gibt.

Eine deutsche Ausgabe der Langfassung ist in Planung, im Gegensatz zu "Nur noch 60 Sekunden" - der bei uns im Juli erscheinen wird - gibt es jedoch noch keinen Termin. Von der FSK freigegeben wurde die Extended Version aber bereits.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Coyote Ugly

(RC 2 )
 
 
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