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Memento

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.07.2002
Verleihfenster: 11.06.2002
Im Handel ab: 09.07.2002
   
Deutscher Titel: Memento
Originaltitel: Memento
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Chris Nolan
Darsteller:  Guy Pearce , Carrie-Anne Moss , Joe Pantoliano , Mark Boone Junior
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch DTS und Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch und Englisch, beide auch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 109 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment / Helkon DVD
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Leonard Shelby versucht den Mord an seiner Seiner Frau aufzuklären. Leider leidet Shelby seit dem Mord an dem Verlust seines Kurzzeitgedächtnisses. Nur mit Hilfe von Polaroids und Notizen gelingt es Shelby, überhaupt länger als fünf Minuten an dem Fall dran zu bleiben...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Allen Extras voran ist da zunäcsht der Audiokommentar von Chris Nolan zu erwähnen. Dieser liegt dreifach vor, man bekommt dabei in den letzten 20 Minuten verschiedene Theorien erklärt, wie sich das eigentliche Ende denn nun zusammenfügen könnte. Gegenüber der amerikanischen Fassung wurde hier also eine Version gespart.

Mit "Anatomy Of A Scene" wurde ein rund 25 Minuten langes Making Of betitelt, das wirklich tiefgehende Einblicke in den Produktionsprozess und die Ideen hinter "Memento" gewährt. Weiter zu finden ist ein ausfürliches Interview mit Regisseur Christ Nolan, der mal nicht die übliche Werbetrommel rührt, sondern auch hier interessantes Material liefert. "Leonards Photo Album" liefert die üblichen Bilder und Fotos vom Set, wobei man u.a. auch Herrn Pearces kunstvolle Text-Tattos genauer bestaunen darf. Der Menüpunkt "Erinnerungen" schließlich ist ein Sammelsurium von Texten und Hintergrundinfos, u.a. gibt es hier die original Kurzgeschichte zu lesen, auf der der Film basiert.

Ein Hidden Feature, das Ihr am besten mal direkt beim "Filmstart" suchen geht, ermöglicht es Euch, den Film in der richtigen, chronologischen Reihenfolge anzusehen.

Schaut man "Memento" so wie er geplant wurde, so erhält man auch den passenden Dolby- bzw. DTS-Trailer rückwärts vorgespielt.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet und führt den Zuschauer durch die zur Verfügung stehenden Optionen, so wie Shelby dies tut: mit Polaroids.

Sogar die Kapitelauswahl ist animiert. Das gibt den Daumen nach oben!

     
 
Wertung:
  (sehr gut)
     
Bildtest:

Das Bild kommt knackscharf daher, allerdings leider nur auf den ersten Blick. Rein technisch dürfte es sich so verhalten haben, dass im Encodingprozess zunächst dezent entrauscht wurde und dann nachträglich wieder Schärfe hinzugefügt wurde. Nur so kann es nämlich eigentlich sein, dass das Bild in Details eher aalglatt wirkt und zeitgleich zu Kantenflimmern neigt, was besonders auf sowieso schon scharfen 100Hz-Geräten auffällt. Die Schärfe ist aber auch der einzige Schnitzer, den sich diese DVD leistet. Sowohl der Wechsel zwischen Schwarz/Weiss und Farbe klappt hervorragend als auch der Kontrast, der in fast allen Szenen in der Oberliga mitspielen darf. Die Kompression ist ebenfalls gut und offenbart kein Blockrauschen oder andere unangenehme Artefakte.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

"Memento" wird schon durch die Handlung genügend wirr - da hat man sich offenbar beim Ton eher zurück gehalten. Dies liegt jedoch schon am Film selbst und hat nichts mit der DVD an sich zu tun. Die Umsetzung ist daher gut gelungen, wenngleich die DTS Spur mal wieder nur Zierde ist. So wenig, wie sich im Ton tut, langweilt sich die hohe Datenrate des "Besserklingers" fast zu Tode. Besonders die Monologe von Protagonist Shelby klingen eher dünn, was aber vom Regisseur so gewollt ist. Letztlich bleiben nur einige wenige Dynamiksprünge und die gut arrangierte Musik, die auch mal die hinteren Lautsprecher in Anspruch nehmen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Wäre "Memento" nicht ein Hollywood Streifen, so wäre dieser Film glatt ein Kandidat für unseren "Must See!" Award. Endlich mal wieder ein Film aus der großen Maschinerie, der den Zuschauer zum Mitdenken auffordert und eine gleichsam spannende wie überraschende Geschichte erzählt. Chris Nolans Film gleicht einem Geheimtipp - geht konsequent von hinten nach vorn und fängt so mit dem eigentlichen Ende an.

Technisch gesehen darf man die DVD als gelungen bezeichnen und auch die Extras sind für einen so unbekannten Film sehr üppig ausgefallen.

Um Euch einen kleinen Vorgeschmack auf den Film zu geben, ist auch in dieser Review nicht alles da, wo es hingehört. Aber das kriegt Ihr bestimmt auch noch hin...

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 6
 
 

 
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