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The Village - Das Dorf

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 11.02.2005
Verleihfenster: 03.02.2005
Im Handel ab: 17.02.2005
   
Deutscher Titel: The Village - Das Dorf
Originaltitel: The Village
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Mystery
   
Regie:  M. Night Shyamalan
Darsteller:  Joaquin Phoenix , Bryce Dallas Howard , Adrien Brody , William Hurt , Sigourney Weaver
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch, Italienisch, Französisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 24
Laufzeit: 103 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

1897. Ein dunkles Geheimnis umgibt das verlassene Covington, ein 60-Seelen-Dörfchen wie aus dem Bilderbuch, das in den Wäldern von Pennsylvania seit Jahren komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist. Man sagt, der undurchdringliche Wald würde von unheimlichen Wesen bevölkert, und die Angst der Dorfbewohner sorgt dafür, dass kein Einwohner auch nur jemals einen Fuß vor die Stadtgrenzen setzt. Als sich der junge Lucius in Kitty verliebt und mit ihr Covington verlassen möchte, bricht er mit seinem Vorhaben ein ungeschriebenes Gesetz. Dabei entdecken sie ein furchtbares Geheimnis...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind leider nicht so umfangreich, wie man es sich vielleicht vorgestellt hätte, denn obwohl "The Village" nicht unbedingt der erhoffte Kassenschlager war, so handelt es sich bei dem Film dennoch um eine Produktion, die umfangreiche Features verdient hätte. M. Night Shyamalans Ideen sind bislang eine angenehme Abwechslung im sonst so langweiligen Kinoalltag und so ist es umso bedauerlicher, dass kein Audiokommentar des Regisseurs vorhanden ist. Auf der Rückseite des Covers steht eine faire Auflistung aller Extras, die dem Kunden eine gute Übersicht gibt. Oft ist es so, dass Extrafeatures nur oberflächlich aufgelistet werden, um den eigentlich schwachen Inhalt etwas zu überdecken.

Immerhin gibt es ein gelungenes Making Of, das aus sechs Einzelteilen besteht und insgesamt eine Laufzeit von gut 25 Minuten aufweisen kann. Dabei werden neben der Location und allgemeinen Vorbereitungen auf den Film auch Interviews und Informationen über die Filmmusik und den Schnitt preisgegeben. Sicherlich hätten diese Informationen allesamt noch etwas detaillierter ausfallen können, doch insgesamt ist dieses Feature sehenswert.

Als nächstes gibt es vier Deleted Scenes zu sehen, die insgesamt elf Minuten dauern und jeweils zuvor vom Regisseur, M. Night Shyamalan, erläutert werden. Die eigentlichen Szenen liegen dann im Originalton mit deutschen Untertiteln vor.

Die Ausschnitte aus dem persönlichen Tagebuch von Bryce Dalllas Howard dürften nicht jedermanns Geschmack sein, da diese Ausschnitte von der Darstellerin selbst gelesen werden und deshalb nur untertitelt sind. Im Hintergrund laufen allerdings einige Ausschnitte aus dem Film und von den Dreharbeiten und man erhält einige Informationen zu den Personen. Das Feature hat allerdings nur eine Spielzeit von rund fünf Minuten.

Die etwas schwache Ausstattung wird von einer Fotogalerie und einem Home Video vom Regisseur, das er als Kind gedreht hat, abgerundet.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

An und für sich kann sich die Menüpräsentation durchaus sehen lassen, doch leider hat Buena Vista Home Entertainment es versäumt, die erkennbaren Bemühungen im Haupt- und Extrasmenü weiter zu verfolgen. Diese zeigen nämlich dezente, aber passende Animationen. So müssen die Sprachauswahl und bedauerlicherweise auch der Kapitelindex mit biederen Standbildern auskommen, die aber immerhin mit stimmiger Musik hinterlegt sind. Ansonsten ist das Ergebnis durchaus okay, aber leider nicht auf dem Niveau, wie man es von einem solchen Release erwarten würde.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Wie gewohnt, hat Buena Vista Home Entertainment einen mehr als ordentlichen Transfer für M. Night Shyamalans neuesten Film angefertigt, der zwar keine Referenz darstellt, aber in allen Belangen gute Arbeit verrichtet ohne sich dabei große Ausrutscher zu leisten.

Das fängt bei dem ordentlichen Schärfeniveau an, das zwar ab und zu sogar einen wirklich tollen Eindruck schafft, aber überwiegend etwas mehr Detailverliebtheit hätte vertragen können. Kontrasttechnisch gibt es bei dieser DVD auch kaum etwas zu beanstanden und so erscheinen nahezu alle Szenen gut ausgeleuchtet. Der einzige Wermutstropfen wird durch den Schwarzwert verursacht, der zwar durchaus zufrieden stellend ist, leider aber kein wirklich sattes und tiefes Schwarz offenbart. Das hat zur Folge, dass viele Stellen eine Spur zu hell beziehungsweise leicht milchig daherkommen.

"The Village" hat hauptsächlich gedeckte Farben zu bieten, die viele warme Töne beinhalten, die oft sogar einen erdigen, also bräunlichen Eindruck, hinterlassen. Dieser Look passt aber gut zur Thematik und der Location. In Sachen Verschmutzungen bleibt der Transfer weitestgehend verschont, sodass nur sehr selten kleine Kratzer zu sehen sind.

Insgesamt wirkt das Bild recht sauber, was vor allem auch durch das geringe Rauschniveau erzielt wird. Zu keiner Zeit ist Rauschen zu erkennen, bis auf die geringe Bildkörnung, die aber bei einem angemessenen Sichtabstand praktisch nicht mehr zu erkennen ist. Angesichts der niedrigen Bitrate von nur knapp über vier Mbps für den Bildteil ist es erstaunlich, dass die Kompression nicht stärker zu sehen ist. Die vergleichsweise erschreckend niedrige Bitrate lässt aber auch vermuten, dass das Gesamtergebnis noch besser hätte werden können.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Zunächst einmal bekommt der Käufer mehr geboten, als dieser eigentlich annehmen kann, denn auf dem Cover steht nichts von 5.1 EX beziehungsweise von diskretem DTS 6.1 ES-Ton. Dennoch sind sämtliche Tonspuren mit einem Backsurround-Channel versehen, der das Klangerlebnis noch dichter und atmosphärischer gestalten soll.

M. Night Shyamalans Filme können meist nicht nur durch die interessante Story und die etwas anderen Auflösungen gefallen, sondern auch durch die fesselnde Atmosphäre, die in diesem Fall von James Newton Howards Musikscore wirklich gelungen ist. "The Village" mag ja nicht jedermanns Geschmack sein, doch die Musik ist wahrlich gelungen und sorgt immer wieder für Schreckmomente. Obwohl die meiste Zeit eher die Front bedient wird, gewinnt der Score in den sehr spannenden Momenten deutlich an Räumlichkeit, was den gesamten Ton immer wieder aufwertet.

Ansonsten werden die Effektlautsprecher vor allem für Umgebungsgeräusche genutzt, die ebenfalls deutlich zur Spannung und Atmosphäre beitragen. Insgesamt klingt das zwar wirklich toll, doch hätten wir uns quantitativ etwas mehr gewünscht. Der Backsurround-Speaker trägt mehrmals dazu bei, den Klang zu verdichten und so das Geschehen deutlich realer darzustellen. Der Subwoofer kommt ebenfalls einige Male zum Einsatz und kann in diesen Momenten dank eines tiefen und sauberen Basses abermals punkten.

Auch wenn der Film einige Schreckmomente zu bieten hat, so ist der Ton die meiste Zeit doch nach vorne gerichtet, sodass es für keine bessere Benotung ausreicht.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"The Village" ist M. Night Shyamalans neuester Film, konnte aber nicht den Megaerfolg verzeichnen, wie zum Beispiel sein erster großer Hit "The Sixth Sense", der mehr als das Doppelte einspielte. Insgesamt muss man sagen, dass der Plot und die Auflösung nicht mehr ganz so originell sind, wie in seinen vorigen Filmen, was aber natürlich auch jeder anders sehen dürfte. Die DVD ist, zumindest technisch, mehr als solide und leistet sich keine nennenswerten Ausrutscher. Das größte Manko der DVD sind die enttäuschenden Extras. Ein gutes Making Of und ein paar Deleted Scenes sind für so einen Film einfach viel zu wenig.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Der Film gehört nach THE SIXTH SENSE eindeutig zu M. Night Shaymalans besseren Filmen und rangiert damit inhaltlich doch weit vor SIGNS - ZEICHEN. Ich zweifle aber daran, dass der Verantwortliche für den Covertext den Film auch nur einmal zu Ende gesehen hat. Zumindest die letzten zwei Sätze haben mit dem Inhalt nicht wirklich etwas gemeinsam. Lucius ist nicht in Kitty, sondern in Ivy verliebt - d[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Eine schöne DVD, mit nur leichten Schwächen beim Bild.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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