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Rush Hour 2

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 18.01.2002
Verleihfenster: Nein
Im Handel ab: Dezember 2001
   
Deutscher Titel: Rush Hour 2
Originaltitel: Rush Hour 2
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Brett Ratner
Darsteller:  Jackie Chan , Chris Tucker , John Lone , Zhang Ziyi , Harris Yulin , Alan King
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch DTS 6.1 ES Discrete
Englisch Dolby Digital 5.1 EX
Französisch, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 89 Minuten
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern PG
Regional Code: Code 1
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Alliance Atlantis/ New Line Cinema
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Diesmal ist Detective James Carter zu Besuch in Hong Kong. Doch was eigentlich als Urlaub (mit gelegentlicher horizontaler Entspannung) geplant war, artet in eine Verbrecherjadg allererster Güte aus.Chief Inspector Lee jagdt nämlich die Mörder seines Vaters... Doch wo James Carter ist, da ist das Chaos nicht weit. So dauert es auch nicht lange bis James Carter wieder nach L.A. zurückgeschickt wird. Dabei begleitet wird er von Lee – denn einer der Hauptverdächtigen hat sich ebenfalls in die USA abgesetzt...Dort geht es dann richtig rund – so wie es sich für die Fortsetzung einer erfolgreichen Actionkomödie gehört.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bonusmäßig hat „Rush Hour 2“ etwa 70 Minuten plus einen Audiokommentar zu bieten. Also durchaus eine ganze Menge. Ob das Extramaterial allerdings auch qualitativ überzeugen kann, versuchen wir in der nachfolgenden Auflistung ein wenig darzustelen.

BEYOND THE MOVIE
- Jackie Chan’s Hong Kong Introduction: in knapp 2 Minuten stellt uns Jackie Chan in kurzen Worten Hong Kong vor. Die Featurette ist aber aufgrund der Länge nur bedingt geeignet, uns einen richtig tiefen Eindruck von Hong Kong zu geben.
- Culture Clash – West Meets East: hier wird näher auf die Philosophien – was das Filmemachen betrifft – zwischen Ost und West eingegangen. So erfahren wir z.B., dass Darsteller und Crew in Hong Kong weniger Stellenwert haben bzw. dass deren Wohl und Komfort im asiatischen Raum nicht so viel zählt wie in den USA.
- Language Barrier: 4-minütige Featurette, die sich mit den sprachlichen Schwierigkeiten zwischen dem asiatischen und amerikanischen Teil der Crew beschäftigt
- Attaining International Stardom: Chris Tucker, Brett Ratner und Jackie Chan sowie einige andere berichten inwieweit der Erfolg von „Rush Hour“ die Beteiligten beeinflusste und über die Dreharbeiten zum zweiten Teil.
- Kung Fu Choreography: recht interessante, ca. 9-minütige Featurette über die Kampfszenen und Jackie Chans Art of Fighting
- Lady Luck: Kurzfilm aus der Anfangszeit von Regisseur Brett Ratner
- Fact Track: wählt man dieses Feature aus, so wird eine zusätzliche Unterspur mit allerlei wissenswerten Dingen über die Dreharbeiten eingeblendet

ALL ACCESS PASS
- Audiokommentar mit Regisseur Brett Ratner und Drehbuchautor Jeff Nathanson
- Making Magic out of Mire: auf etwa 9 Minuten bekommen wir Interviews und Behind-the-Scenes-Aufnahmen geboten, die zu einer Art “Making of” zusammengeschnitten wurden
- Evolution of a Scene: anhand 3er Szenen wird auf die Vorbereitungen eingegangen, die getroffen werden müssen, um eine Szene überhaupt entstehen zu lassen. Insgesamt hat diese inhaltlich durchaus ansprechende Sektion eine Länge von etwa 20 Minuten.
- Fashion of Rush Hour 2: recht flüchtiger Blick auf jene Szene, in der sich Jackie Chan und Chris Tucker im Versace-Store mit dem Falschgeld hübsch einkleiden
- Visual Effects Deconstruction: die Explosion der amerikansichen Botschaft wird hier als Multi-Angle-Präsentation dargeboten
- Deleted Scenes/ Outtakes: 9 kurze Deleted Scenes mit optionalem Audiokommentar sowie einen 5-minütigen Zusammenschnitt von Outtakes (Versprechern und Patzern) kann man in dieser Rubrik betrachten
- Theatrical Trailers
- Cast & Crew:
- DVD-ROM Features: wer gerne Drehbücher liest, hat hier die Möglichkeit, dies simultan zum Film zu tun. Ansonsten bietet dieser DVD-Rom-Bereich nichts wirklich Aufregendes.
Sämtliche Extras (bis auf Ratners Kurzfilm) liegen anamorph abgetastet vor – doch ist eindeutig erkennbar, dass das Ausgangsmaterial 4:3 war und als Folge dessen muss man mit abgeschnittenen Köpfen leben.Im Großen und Ganzen bietet New Line hier ein recht ansprechendes Bonusprogramm, dass einer „Infinifilm“-DVD gerecht wird.
Als "Hidden Feature" gibt es übrigens einen in 5.1 und 2,35:1 anamorph Widescreen vorliegenden Trailer zu "Herr der Ringe".

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Wenigstens was die Menügestaltung betrifft, hat sich New Line im Laufe der „Infinifilm“-Serie weiterentwickelt. Bot die erste DVD dieser Serie („Thierteen Days“) noch ein minimalistisches Menüdesign, so gefällt „Rush Hour 2“ mit einem herrlichem Menü, anamorph abgetastet, mit Musik unterlegt und vielfältiger Animation.Es macht richtig Spaß, sich durch dieses Menü zu navigieren.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Eigentlich hätte die Einführung des „Infinifilm“-Features ja eine Revolution im DVD-Bereich sein sollen. Das jedenfalls konnte man glauben, als man die ersten Pressemeldungen über diese neue Produktlinie aus dem Hause „New Line Cinema“ las. Doch realistisch betrachtet, bedeutete sie einen herben Rückschritt – zumindest was die Bildqualität betrifft.Früher konnte man von „New Line“-DVDs durchweg eine ausgezeichnete Bildqualität erwarten. „Final Destination“ oder „Frequenzy“ setzten fast neue Standards, was die Qualität betraf.Die Voraussetzungen für „Infinifilm“ waren also nicht schlecht – die Ernüchterung folgte freilich bereits mit der ersten „Infinifilm“-DVD „Thirteen Days“. Zwar war das Bild weit davon entfernt schlecht zu sein, aber konnte der Transfer einfach nicht an die gewohnte Qualität anknüpfen.Auch die beiden anderen „Infinifilm“-DVDs (15 Minutes, Blow) konnten nicht vollends überzeugen. Ein Grund hierfür ist sicherlich der fehlende Platz, der nun vom „Infinifilm“-Feature eingenommen wird. Auch eine Rolle spielt, dass durch das „Infinifilm“-Feature jene Quantität an Extras, die sonst auf 2 DVDs verteilt werden würde, auf eine DVD gepresst werden muss, um die Einbindung in das neue Feature zu gewährleisten. Aber nur daran kann es nicht liegen, denn stellenweise lassen die Mängel auf eine schlechte Vorlage schließen. Und dies überrascht eben, da man perfekte Masterbander gewohnt ist.

Den bisherigen Tiefpunkt, was die Bildqualität betrifft, stellt allerdings „Rush Hour 2“ dar. Was das Bild an leichtem Hintergrundrauschen zuviel hat, fehlt andererseits an wirklich ausgeprägter Detailschärfe. Der Kontrast kann ebenfalls nicht als sehr gut bezeichnet werden, denn das Bild wirkt stellenweise einfach zu dunkel. Auf der anderen Seite neigen weiße Flächen zur Überstrahlung. Auch die Farbwiedergabe hat ihre Mängel.Insgesamt tut man sich schwer, hier noch ein „Gut“ zu verleihen. Für einen brandneuen Film ist das Gebotene definitiv zu wenig. Deshalb nur...

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Ob hier wirklich ein DTS 6.1 ES Discrete Soundtrack zusätzlich zum Dolby Digital 5.1 EX Mix nötig gewesen wäre, lässt sich anhand der Schwächen im Bild mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten. Zwar bieten sowohl DTS- als auch DD-Spur einen durchaus ausgewogenen und mit Umgebungsgeräuschen durchsetzten Mix, jedoch hält sich der Ton mit Surroundeffekten dezent zurück. Mangels Equippment können wir nicht sagen, inwieweit der DTS-Track im 6.1 Discrete-Betrieb besser als die Dolby-Spur klingt, im 5.1-Modus jedenfalls schenken sich die beiden nicht viel.Nun ja, insgesamt kann man mit dem Ton aber doch noch zufrieden sein. Die Stimmen kommen klar und deutlich aus dem Center und der Basskanal wird brav eingesetzt. Nur von hinten kommt halt zu wenig – zumindest für einen DTS 6.1 ES Discrete Soundtrack...

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Auch wenn das Bild enttäuscht, zumindest der Ton und die Extras sind gut. Wer auf englische Untertitel Wert legt, wird mit der englischen DVD besser bedient sein, die qualitativ mit der Rc1 identisch ist, aber eben für den Hauptfilm englische Untertitel liefert. Auf die „Infinifilm“-Funktion muss man dort allerdings verzichten, wenngleich sämtliche Extras übernommen wurden.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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