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The Core

Der innere Kern

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 23.10.2003
Verleihfenster: 01.10.2003
Im Handel ab: 16.10.2003
   
Deutscher Titel: The Core - Der innere Kern
Originaltitel: The Core
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Action
   
Regie:  Jon Amiel
Darsteller:  Christopher Shyer , Hilary Swank , Ray Galletti , Richard Jenkins , Aaron Eckhart , Delroy Lindo
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: ja, Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 129 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nachdem eine Serie von Naturkatastrophen in sämtlichen Regionen der Erde die Menschheit in höchste Alarmstimmung versetzt hat, entdeckt ein Team von Wissenschaftlern die Ursache: Das Magma im Erdkern mag nicht mehr länger zirkulieren, es drohen weiteres Unheil und über kurz oder lang der Untergang der Erde. Professor Keyes (Aaron Eckhart) erhält die Aufgabe, ein Team von "Terranauten" auszubilden, das dem unheilvollen Stillstand mit Nuklearsprengmitteln beikommen soll.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Auswahl der Extras und deren Umfang kann leider nur z.T. zusagen und so muss man sich mit relativ wenig Zusatzmaterial zufrieden geben.
Den Anfang macht der Audiokommentar des Regisseurs Jon Amiel, der auf Wunsch auch Englisch oder Deutsch untertitelt wird.
Das gut zehn Minuten lange Making Of mit dem Namen "Zum inneren Kern und Zurück" ist sicherlich sehr kurz ausgefallen, kann aber dennoch, im Vergleich mit anderen Making Ofs mit dieser Laufzeit, durchaus gefallen. Es kommen u.a. der Regisseur und einige Schauspieler zu Wort, die sich über "The Core" äußern. Des weiteren sind einige Behind-The-Scenes-Ausschnitte zu sehen. Trotzdem werden hier bei weitem nicht so viele Details angesprochen, wie bei erheblich ausführlicheren Beiträgen.
Für Fans von Special Effects gibt es den Bereich "Die Entstehung der visuellen Effekte". Dort werden anhand von fünf Szenen kurz die einzelnen Realisierungen der Effekte erklärt.
Den Abschluss der Extrafeatures bilden diverse entfernte bzw. verlängerte Szenen, die man sich nur am Stück und auf Wunsch mit Audiokommentar anschauen kann. Sie haben eine Laufzeit von rund 14 Minuten.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Nachdem man sich für eine Menüsprache entscheiden muss, wird man ins animierte Hauptmenü geführt, welches auch recht ansehnlich gestaltet und mit bewegten Bildern verfeinert wurde. Passende Sounds und eine stimmige Musik sorgen ebenfalls für einen guten Eindruck. Leider wurde aber keines der Untermenüs animiert, noch mit Sounds oder sonstigen akustischen Feinheiten versehen und so wird der bis dahin gute Gesamteindruck schnell wieder zunichte gemacht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Paramount hat für "The Core" einen soliden, aber leider nicht makellosen Transfer angefertigt, denn es sind zwar viele gute Ansätze zu sehen, das Gesamtergebnis ist aber "nur" gut.

"Der innere Kern" lebt von kräftigen Farben, die im Film auch dominieren. Allerdings wirken vor allem die Kern-Szenen sehr farbenfroh, die Außenszenen können hingegen mit realistischen Farben aufwarten.
Die Bildschärfe ist insgesamt gut, neigt aber immer wieder zum leichten Weichzeichnen, so dass man nie wirklich das Gefühl hat, ein richtig scharfen Transfer vor sich zu haben. Außerdem ist ein leichtes Rauschen zu erkennen, das vermutlich durch einen Rauschfilter etwas reduziert wurde, dafür aber ab und zu leichte Nachzieheffekte hervorruft.

"The Core" ist ein recht kontraststarker Film, allerdings wirkt das Bild stets eine Spur zu hell, so dass auch der Schwarzwert weit davon entfernt ist, perfekt zu sein. Meist hat man das Gefühl einen dunklen Grauton anstelle eines tiefen Schwarz zu sehen.

Im Allgemeinen kann der Transfer zwar zusagen und den effektvollen Film entsprechend präsentieren, leider ist die DVD aber weit davon entfernt sehr gute Werte zu liefern. Der Schärfegrad ist zu lasch, der Kontrast nicht ausgewogen genug und der immer wieder leicht rauschige Bildeindruck verwehren deshalb eine bessere Note als "gut".

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Zwar kann das Bild nicht vollends überzeugen, dafür trumpft der Ton umso mehr auf und so hat man es mal wieder mit einer Veröffentlichung zu tun, die das Wohnzimmer zum Erbeben bringen kann.

Schon von Anfang an kann der Surroundmix durch eine überzeugende Dynamik gefallen. Bereits nach den ersten Szenen kann man sagen, dass "The Core" viele und vor allem sehr räumliche Effekte zu bieten hat. Ob es sich nun um die realistische Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen handelt oder diverse Explosionen und Effekte eingesetzt werden, stets wirkt der Ton sehr dynamisch und kräftig.
Nicht nur Geräusche und Effekte werden sehr räumlich wiedergegeben, auch die Filmmusik kann sich durchweg durch eine sehr raumfüllende Darstellung hervorheben.

Bei solch einem Film darf natürlich auch der Einsatz des Subwoofers nicht fehlen. Dieser ist zwar bei "The Core" nicht übermäßig stark vertreten, schafft es aber dennoch sich harmonisch in das Klangbild einzufügen.
Bei knapp 130 Minuten Laufzeit werden natürlich auch zahlreiche Dialoge gesprochen und auch diese können vom Klang her überzeugen. Insgesamt bietet der Film zahlreiche Momente, in denen die Heimkinoanlage einiges zu tun kriegt und nicht zuletzt die tolle Dynamik sorgen dafür, dass Paramounts Endzeitspektakel unseren Sound-Award absahnt.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"The Core" ist mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack und so sollte man die DVD vielleicht erst einmal ausleihen, bevor man sich für den kauf entscheidet. Dennoch kann die DVD technisch gefallen. Zwar bietet das Bild keine Referenzqualität, dafür gehört der Ton zum besseren Vertreter seiner Klasse und kann durch spektakuläre Effekte gefallen. Leider sind die Extras etwas schwach und so sollte man schon ein Fan geschichtlich etwas schwächerer Katastrophenfilme sein, um diese DVD zu genießen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Florian Kriegel
 

 

Um es einmal vorweg zu nehmen: "The Core" gehört eindeutig zu den schlechteren Vertretern des Genres. Nicht nur, dass der Film mit knapp 130 Minuten viel zu lang und damit langweilig geworden ist, auch die Effekte gehören leider nicht zum Besten, was die Trickkiste zu bieten hat. Die meisten Special Effects sind zu schnell zu erblicken und wirken teilweise richtig veraltet. Meiner Meinung nach hat selbst "Deep Impact" bessere Effekte zu bieten.
Dass die Story an den Haaren herbeigezogen ist brauch man hier wohl nicht zu erwähnen, allerdings schafft "The Core" es, durch zusätzliche schwachsinnige Details vollkommen realitätsfern zu wirken. Und dabei berücksichtige ich nicht mal, dass es ein "Schiff" gibt, dass sich in den inneren Kern der Erde, durch Lawa und sonstige Gesteine boren kann.
Für Popcornkino möge dieser Film zum einmaligen Sehen genügen, mehr taugt dieses cineastische "Meisterwerk" aber leider nicht.

 

Wertung:

(ausreichend)

 
 
Filmkritiken der Leser:
 
Durchschnittliche Leserwertung:
Zahl der Filmkritiken: 4
 
 

 
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