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Spiel mir das Lied vom Tod

Special Collector´s Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 21.10.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.10.2003
   
Deutscher Titel: Spiel mir das Lied vom Tod
Originaltitel: Once Upon A Time In The West
Land / Jahr: I 1968
   
Regie:  Sergio Leone
Darsteller:  Henry Fonda , Claudia Cardinale , Charles Bronson , Jason Robards , Frank Wolff , Gabriele Ferzetti , Paolo Stoppa , Jack Elam , Woody Strode , Lionel Stander , Keenan Wynn , Livio Andronico , Salvatore Basile , Aldo Berti , Frank Braña , Marilù Carteny , Luigi Ciavarro , Spartaco Conversi , Bruno Corazzari , Paolo Figlia
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (letterboxed)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 mono), Französisch (Dolby Digital 2.0 mono), Spanisch (Dolby Digital 2.0 mono), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Schwedisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: mit ausführlichen Informationen zum Film und Kapitelübersicht
Verpackung: DigiPak
Kapitel: 33
Laufzeit: 158 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als der Farmer McBain von den Handlangern einer Eisenbahngesellschaft ermordet wird, weil er ihnen nicht sein Land für eine Trasse überlassen wollte, nimmt seine Frau, die ehemalige Hure Jill den Kampf gegen die Eisenbahngesellschaft auf. Zur Seite stehen ihr ein fremder Mundharmonikaspieler sowie ein undurchsichtiger Bandit - denn der Mundharmonikaspieler hat mit Mörder Frank noch eine Rechnung zu begleichen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar: Der zusammengeschnittene Kommentar bietet Betrachtungen von John Carpenter, John Milius, Bernardo Bertolucci, Alex Cox, Sir Christopher Freyling (Filmhistoriker), Dr. Sheldon Hall (Filmhistorikerin), Claudia Cardinale und weiteren Leuten aus dem Filmbusiness. Wie viele andere "unechte" Kommentare hat auch dieser den Vorteil, dass Längen vermieden werden können und man wirklich "geballte" Informationen erhält. Optional gibt es deutsche, englische, französische und spanische Untertitel.
- Eine Oper der Gewalt: Diese knapp 29-minütige Dokumentation hat Sergio Leone zum Thema. Wegbegleiter Leones dürfen sich noch einmal an den großen Regisseur und seinen Werdegang erinnern und auch die eine oder andere Anekdote zum besten geben. Natürlich wird auch auf Leones andere Filme ein bisschen eingegangen.
- Der Preis der Sünde: Die zweite Doku beschäftigt sich mit dem Film "Spiel mir das Lied vom Tod" selbst. Darsteller und am Film beteiligte Crewmitglieder blicken zurück und geben ihre Eindrücke und Erfahrungen von den Dreharbeiten wider.
- Dem Tode nahe: Die dritte Doku - im Grunde eigentlich der dritte Teil, denn alle drei Dokus ergeben ein homogenes Ganzes - hat einerseits den Soundtrack des Filmes zum Thema, andererseits aber wird auch auf den Director´s Cut und die zusätzlichen Szenen eingegangen (auf der DVD befindet sich nur die Kinofassung).
- Die Eisenbahn - Revolution des Westens: auf knapp sechs Minuten wird hier die Geschichte der Eisenbahn und ihre Entwicklung im "wilden Westen" angerissen. Im Verlauf der Featuerette wird auch auf den Film an sich und die wirtschaftlichen Hintergründe eingegangen.
- Fotogalerie: hier werden die Drehorte im Damals-Heute-Vergleich gegenüber gestellt.
- Fotogalerie: die zweite Bildergalerie zeigt Produktionsfotos.
- Cast & Crew Biografien
- Kinotrailer

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Einer der wenigen Schwachpunkte der DVD ist sicherlich das wenig einfallsreich gestaltete Menü. Das Hauptmenü und die Übergänge wurden zwar animiert, allerdings auf Sparflamme. Lediglich ein kleiner "Fleck" im Hauptmenü wurde animiert, unterlegt wurde das Menü außerdem mit einem markanten Ton aus dem Film (klapperndes Windrad), der nach der x-ten Wiederholung fast Aggressionen hervorruft. Bei der Kapitelanwahl hört sich die Animation dann auch schon wieder auf. Auch im Menü der Bonus-DVD findet sich nur partielle Animation. Insgesamt ein wenig enttäuschend, vor allem wenn man sich die hochwertige Präsentation der DVD ansieht.

Damit kommen wir auch schon zum Highlight des Punktes "Gestaltung" - der Digipak-Hülle. Von der Verarbeitung her gehört dieses Digipak zu den stabilsten seit langem. Auch die Aufmachung wirkt äußerst gelungen. Im Digipak steckt außerdem ein insgesamt 16-seitiges Booklet mit Informationen zum Film. Neben dem 2-DVD-Set veröffentlicht Paramount außerdem eine limitierte Ausgabe des DVD-Sets. Als Zusatz bekommt man eine schicke, gebrandete Holz-Box, in der neben dem Digipak auch eine CD mit Musik-Highlights aus dem Film und eine Mundharmonika in einer Echt-Leder-Tasche Platz finden.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Was darf man sich wohl von einem knapp 35 Jahre alten Film erwarten? - Dank moderner Restaurationstechniken mittlerweile recht viel. Vorbei die Zeiten, als man sich mit mittelprächtiger Bildqualität bei alten Klassikern zufrieden geben musste. Insgesamt gehört der neue Transfer von "Spiel mir das Lied vom Tod" zu den besten Transfers alter Filme, die es gibt. Warners "Es war einmal in Amerika" - übrigens Sergio Leones letzter Film - kann zum Beispiel, obwohl er gute 16 Jahre jünger ist, nicht mithalten.

Die Stärke dieses Transfers liegt vor allem in seiner Schärfe. In Nahaufnahmen - zum Beispiel von Gesichtern - offenbart sich eine geradezu brillante Detailschärfe, die selbst neueste Transfers - wie zum Beispiel den von "Matrix Reloaded" - alt aussehen lässt. Und auch bei Totalen erscheint das Bild noch schärfer als das von Leones letztem Film.

Ähnlich perfekt kommt auch die Farbwiedergabe daher - natürlich und durchaus sättigend zugleich, hat die DVD durch und durch angenehme Farben zu bieten. Knackig kommt auch der Kontrast daher, der wirklich gut gelungen ist.

Einzig das Rauschverhalten ist nicht uneingeschränkt gut, wobei das insgesamt doch noch leichte Hintergrundrauschen für einen so alten Film mehr als nur in Ordnung geht. Eventuell als störend kann man auch noch das ab und an auftretende Flimmern im Bild empfinden. Das ändert jedoch wenig am insgesamt fantastischen Eindruck, den das Bild hinterlässt.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Als 68er Jahrgang bietet "Spiel mir das Lied vom Tod" natürlich nur deutschen Mono-Ton, hier auf die beiden Front-Lautsprecher gemischt als Dolby Digital 2.0-Spur. Das vermag zwar ein wenig mehr Räumlichkeit zu erzeugen als Dolby Digital 1.0 (Ton kommt nur aus dem Center), insgesamt gilt aber: mono ist mono bleibt mono. Die Sprachverständlichkeit ist jedenfalls in Ordnung - sieht man einmal vom Zischen der Stimmen ab.

Die englische Originalspur liegt dagegen in Dolby Digital 5.1 vor. Wunder darf man sich jedoch keine erwarten, beschränkt sich der Einsatz der Rücklautsprecher doch praktisch auf die Musikwiedergabe. Nichtsdestotrotz klingt die englische Spur druckvoller und technisch insgesamt einfach (viel) besser.

Wie immer bei mono sehen wir von einer Benotung des Tons ab.

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Wieder eine DVD, auf die man sehr lange warten musste. Wieder eine DVD, bei der sich das Warten letztendlich gelohnt hat. Technisch ist die DVD für das Alter fast überragend. Auch die Bonusausstattung kann sich sehen lassen und belohnt für die lange Wartezeit. Bereits mit der "Pate"-Box hat Paramount bewiesen, dass man auch Klassiker erstklassig präsentieren kann und bereit ist, die dafür nötigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

Für Sammler empfiehlt sich das zusätzlich erschienene Box-Set, das mit 50 Euro zwar nicht günstig, für den wahren Fan aber sicher lohnend ist.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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