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Lost in Translation

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 11.08.2004
Im Handel ab: 05.08.2004
   
Deutscher Titel: Lost in Translation
Originaltitel: Lost in Translation
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Komödie
   
Regie:  Sofia Coppola
Darsteller:  Bill Murray , Scarlett Johansson , Giovanni Ribisi , Anna Faris , Fumihiro Hayashi
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: mehrfach gefalteter Einleger mit Kapitelindex und Biografien
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 22
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Constantin Film AG
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Irgendwo in Tokio. An einer Bar lernen sich der alternde Schauspieler Bill und Charlotte kennen. Während Bill einen Werbespot für Whiskey dreht, begleitet die frisch verheiratete Charlotte ihren Mann, der als Fotograf in Tokio arbeitet. Zwischen Bill und Charlotte entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Zusammen versuchen sie, eine bisher unbekannte Perspektive zu ergründen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Obgleich es sich bei diesem Titel um einen Oscar-Abräumer handelt, ist die Ausstattung insgesamt recht übersichtlich ausgefallen.

Auf einen Kommentar muss der geneigte Zuschauer leider verzichten (und das bei einem Film, der sicherlich massig Stoff für eine ausgedehnte Konversation hinter den Kulissen geboten hätte). Als kleines Trostpflaster bietet die DVD aber eine Konversation zwischen Sofia Coppola und Bill Murray (diesmal sogar mit Vollbart), die sich über den Dächern von Rom (Nizza war anscheinend schon ausgebucht) über den Film auslassen. Das Gespräch ist nicht nur informativ, sondern auch recht experimentell geschnitten.

Fünf nicht verwendete Szenen liegen mit recht ordentlicher Qualität in 4:3 vor, auf eine deutsche Synchronisation muss man allerdings verzichten.

Der Blick hinter die Kulissen ist rund viereinhalb Minuten lang und zeigt unkommentierte Impressionen vom Set. Wer mehr wissen möchte, dem sei das Making Of empfohlen, das mit einer Laufzeit von gut 30 Minuten schon etwas mehr zu bieten hat. Wer die von Musik-DVDs bekannten Tourfilme mag, der kann ungefähr erahnen, in welchem Stil dieser Beitrag gestaltet wurde.

Zu den weiteren Extras gehören Interviews mit Cast und Crew (die leider wieder einmal aus dem Electronic Press Kit stammen und somit einen recht hohen "Werbegehalt" haben), das Musikvideo "City Girl" von Kevin Shields, Matthew´s Best Hit auf englisch und japanisch sowie Darsteller Infos in Form von Texttafeln, der besondere Filmtipp (Gott, hilf! - "Sams in Gefahr", also genau passend zur Zielgruppe dieser DVD!) sowie ein Werbetrailer ANA, einer asiatischen Fluglinie. Auch wenn das Werbevideo durchaus ein wenig unterhaltenden Charakter hat, muss man sich ernsthaft fragen, was dieser Beitrag auf dieser DVD zu suchen hat.

Insgesamt ist die Bonusausstattung für einen Titel, der mit drei Golden Globes und einem Academy-Award ausgezeichnet wurde, etwas dünn.

Für alle Extras liegen deutsche Untertitel vor, so dass alle Zuschauer Zugang zum Bonusmaterial finden können.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Auch bei dieser DVD hat Constantin im Vertrieb von Highlight leider nur ein 4:3 Menü springen lassen - etwas unverständlich, sollten solche Sünden aus den Anfangstagen der DVD doch mittlerweile ausgestanden sein.

Als "Highlight" hat man dann bei Highlight (vorsicht, der Autor kalauert gefährlich) leider wieder nur rechteckige Auswahlen benutzt, was dem Menü nicht gerade einen klassisch-dezenten Look verleiht.

Die restliche Aufmachung ist eigentlich ganz niedlich ausgefallen. So gibt es gut gemachte Splitscreens und jede Menge Animationen, selbst bei der Kapitelauswahl.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

"Lost in Translation" ist eine Independent-Produktion, die ihre Andersartigkeit gerade auch durch die Inszenierung unter Beweis stellen möchte. So spielt der Film dann auch sehr viel im Dämmmerlicht, was es in Kombination mit den wenigen lichten Momenten der DVD nicht gerade einfach macht, einen guten Kontrast mit passendem Schwarzwert zu liefern. Hier kann man allerdings recht zufrieden sein, auch wenn es sich beleibe nicht um Referenzwerte handelt.

Etwas problematischer ist die Detailzeichnung, die nicht ganz die sonst guten Werte der Kantenschärfe erreicht. Bisweilen wirkt das Bild einfach etwas unterdurchschnittlich scharf. Hinzu kommt ein bisweilen starkes Rauschen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

So anders "Lost in Translation" sein will, so gewöhnlich ist der Soundmix des Titels ausgefallen.

Zwar wird Dolby Digital 5.1 angeboten, aber es ist de facto so, dass Sofia Coppolas zweitem großen Werk auch Dolby Surround Pro Logic gereicht hätte.

Tokio, die Metropole Japans, dringt nur selten wirklich zum Zuschauer durch, der sich ansonsten nur durch das, was die beiden Protagonisten herausfiltern, begeistern lassen kann. So bleibt die Hektik dieser Stadt großteils außen vor und wird dem Zuschauer nur in abgesofteter Form angeboten.

Der Soundmix klingt solide, wenngleich sich links, rechts und vor allen Dingen hinten, recht wenig tut. Klarer Favorit der Sounddesigner war der Center, der somit ganz klar im Vordergrund steht. Die Integration ist gut gelungen, denn wenn sich rundherum etwas tut, ergibt sich eine stimmige Atmosphäre.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Es mag für Sofia Coppola nicht besonders einfach gewesen sein, aus dem Schatten des berühmten Papas Francis Ford herauszutreten. Doch schon "The Virgin Suicides" (jüngst von Capeligt Pictures neu veröffentlicht) zeigt, was die 1971 geboreren Filmemacherin so alles zu bieten hat.

"Lost in Translation" ist eine stille Verneigung vor dem modernen Japan, die mit ausgefallenen Charakteren treffend besetzt unterhält und dabei doch schelmisch den Spiegel all denen vorhält, die stillschweigend konsumieren.

Constantin präsentiert den Film auf einer technisch durchaus brauchbaren DVD. Die Gestaltung ist solide, dafür das Bonusmaterial zwar nicht erschöpfend, aber der amerikanischen Disc durchaus ebenbürtig. Der Film darf ohne Frage empfohlen werden, wenngleich es sich hier nicht um seichte Kost handelt.

Auch bei dieser DVD gibt es im Übrigen das neueste "Spielzeug" der Branche, den "Nur Original ist legal"-Trailer, der sich von allen zahlenden Kunden wieder einmal nicht überspringen lässt...

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Mit „Lost in Translation“ ist der Tochter von Francis Ford Coppola, nach dem genialen Erstling, ein weiteres Meisterwerk gelungen, das sich, wie schon „The Virgin Suicide“, mit den existentiellen Fragen unseres Lebens auseinandersetzt. Mit viel Charme und ihrem eigenen Sinn für Ästhetik erzählt Sofia Coppola eine Geschichte, die gleichzeitig komisch, wie bitter ernst, ebenso schön, wie traurig ist[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 07/10 lesen>>

   


 

 

Eine ordentliche DVD, die es mit einem etwas besseren Bild in der Gesamtwertung auf vier Punkte hätte bringen können.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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