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L.A. Crash

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.03.2006
Verleihfenster: 06.12.2005
Im Handel ab: 09.01.2006
   
Deutscher Titel: L.A. Crash
Originaltitel: Crash
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Paul Haggis
Darsteller:  Don Cheadle , Sandra Bullock , Matt Dillon , Jennifer Esposito , Brendan Fraser , Ludacris , Ryan Phillippe
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0 Surround)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 19
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

36 Stunden in L.A.. 36 Stunden im Leben einer Handvoll Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch führt das Schicksal sie zusammen, lässt ihre Wege sich kreuzen und wieder auseinander gehen, ihre Leben für kurze Zeit in den gleichen Bahnen laufen. Sie sind Bewohner einer Megacity im ganz normalen Ausnahmezustand, hin und her gerissen zwischen Angst, Wut und Verzweiflung und der alles überwindenden Kraft der Hoffnung und des Glücks.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras ist leider sehr mager, was bei einem Film wie "L.A. Crash" bedauerlich ist.

Als nicht-visuelles Extra gibt es einen Audiokommentar mit Regisseur Paul Haggis, Darsteller Don Cheadle und Autor Bobby Moresco. "Hinter den Kulissen" ist eine zehnminütige Featurette und zeigt einige Aufnahmen vom Dreh, viele kurze Interviewausschnitte und einige Filmszenen. Es ist alleine schon wegen der Laufzeit recht oberflächlich und dient wohl mehr als Appetithäppchen, und weniger als ernstgemeinte Hintergrundinformationen. Außerdem gibt es noch ein Musikvideo und einige Kinotrailer zu sehen.

Allerdings sind der Audiokommentar und das "Making Of" nur für Leute zu gebrauchen, die dem Englischen mächtig sind, da keinerlei Untertitel vorhanden sind.
Leider fallen die Extras somit sehr schwach aus, was UFA immerhin durch einen sehr fairen Kaufpreis von rund 13 Euro kompensiert.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Das Menü ist eher schlicht gehalten, zumindest was die Animationen angeht. Während man noch ein kleines Intro zu sehen bekommt und das Hauptmenü schicke bewegte Bilder zeigt, müssen sämtliche Untermenüs mit Standbildern auskommen. Musikalische Untermalung gibt es bedauerlicherweise ebenfalls nur im Hauptmenü, sodass die Bewertung entsprechend durchschnittlich ausfällt. Leider schafft es oder will es UFA immer noch nicht, 16:9 in den Menüs einzusetzen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Leider ist der Transfer ziemlich durchwachsen, sodass leider nur ein durchschnittliches Ergebnis erzielt wird. Das liegt hauptsächlich an den eingesetzten Stilmitteln, die "L.A. Crash" einen besonderen Look verpassen. Dazu gehört zum Beispiel unterschiedlich starkes Rauschen. Während manche Szenen nahezu rauschfrei sind, ist in anderen wiederum deutliches Rauschen zu erkennen.

Ähnlich verhält es sich mit der Farbgebung, die von realistisch bis hin zu verfälscht erscheint. Oft zeigt der Transfer einen warmen Touch, der durch Brauntöne erzielt wird. Der Kontrast bringt helle Partien zum Überstrahlen, ist ansonsten aber weitgehend okay. Leider ist der Schwarzwert unzureichend, sodass der Transfer überwiegend milchig aussieht. Das Schwarz erscheint oft Blau oder Grau und nimmt dem Bild einiges an Optik.

Ebenso durchwachsen präsentiert sich das Schärfeniveau, das meist nur ein angenehmes Niveau erreicht. Meist wirkt das Bild etwas detailarm und weichgezeichnet. Aufgrund der vielen Stilmittel ist die eigentlich mögliche Qualität also herabgesetzt, sodass sich gerade noch ein "befriedigend" vertreten lässt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Tontechnisch hat "L.A. Crash" leider nicht sehr viel zu bieten. Das Drama besticht durch Dialoge und einen tollen Soundtrack, der elementar zur Atmosphäre beiträgt. So rückt er immer wieder mehr in den Vordergrund und sorgt in einigen Szenen für Gänsehaut-Momente.

Effekte gibt es kaum und so wird der Zuschauer nur selten daran erinnert, dass er es mit einem 5.1-Mix zu tun hat. Hin und wieder sorgen aber Umgebungsgeräusche und der tolle Score für einen räumlichen Eindruck. Wir können außerdem nur empfehlen, sich den Film mit der Originalsynchronisation anzuschauen, da er die Atmosphäre etwas besser überträgt.

Etwas unglücklich sind die festen englischen Untertitel. Diese kommen zwar nur in ein oder zwei Szenen zum Einsatz, wurden aber nicht durch kurzzeitig eingeblendete deutsche Sätze übersetzt, sodass es bei nicht vorhandenen Englischkenntnissen kurz zu Verständnisproblemen kommen könnte. Dabei handelt es sich aber wie gesagt nur um einige Sätze.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Paul Haggis schrieb sowohl die Geschichte, als auch das Drehbuch von "L.A. Crash". Haggis verfasste außerdem das Drehbuch von "Million Dollar Baby", das mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. "Crash", so der Originaltitel, ist ein gut gemachter Film mit verschiedensten Charakteren, deren Handlung aller miteinander verknüpft sind. Sie sind alle in irgendeiner Weise miteinader verbunden und vertreten allesamt klischeebehaftete Gruppen. Ohne dieses Klischeedenken hätte der Film auch gar nicht funktioniert, der offensichtlich sehr gut bei den Kritikern ankommt und ihm sage und schreibe sechs Oscarnominierungen für die Academy Awards 2006 einbrachten. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Film auch nur annähernd alle Preise wird abräumen können, doch schon jetzt dürften die Nominierungen eine Bereichung darstellen.

Dank der vielen guten Schauspieler - wohlbemerkt nicht allen - und der überzeugend aufgebauten Atmosphäre ist "L.A. Crash" eine echte Empfehlung. Zwar ist die DVD alles andere als ein Vorzeigeobjekt, doch die eingeschränkte technische Qualität ist nicht UFA anzulasten, sondern den Filmemachern selbst. Angesichts eines faires Kaufpreises von circa 13 Euro kann man mit dieser DVD aber durchaus leben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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