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Der Sandmann

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.04.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.03.2006
   
Deutscher Titel: Der Sandmann
Originaltitel: Der Sandmann
Land / Jahr: D 1995
Genre: Thriller
   
Regie:  Nico Hofmann
Darsteller:  Götz George , Karoline Eichhorn , Barbara Rudnik , Martin Armknecht , Jürgen Hentsch , Rudolf Kowalski , Michael Schenk , Matthias Fuchs , Michael Brandner , Wolfgang Pregler , Alexa Surholt , Ilka Teichmüller , Goetz Argus , Inga Busch , Claus Dieter Clausnitzer , Detlev Redinger , Harald Koch , Roland Kenda , Klaus Münster
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 12
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: EuroVideo/ Screen Power
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Elf Jahre hat Henry Kupfer für den Mord an einer Prostituierten im Gefängnis gesessen. Nach seiner Freilassung macht er Furore als gefeierter Bestsellerautor. "Der Kannibale" heißt sein neuestes Werk. Für die Macher der TV-Show "Ich stelle mich" wäre er genau der richtige Gast für ihre Sendung. Die junge, ehrgeizige Redakteurin Ina Littmann erhält den Auftrag, eigenverantwortlich das Leben des Autors zu recherchieren und ihn in die Sendung einzuladen. Ina ist fasziniert von dem charismatischen Mann, doch gleichzeitig erhärtet sich während ihrer Nachforschungen der Verdacht, dass Kupfer erneut einige Morde begangen hat. Die Moderatorin Sabine Amman soll ihn während der Talkshow als rückfälligen Mörder outen, doch jetzt steht das Leben der Journalistin auf dem Spiel ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Drehbericht: Hierunter verbergen sich knappe drei Minuten an Aufnahmen vom Set.
- Interviews: Hier findet man drei Interviews mit den Hauptdarstellern und eines mit dem Regisseur. Die Lauflänge beträgt jeweils rund ein bis zwei Minuten.
- Filmografien
- Teaser zum Film selbst und zur "Jungen Wilden"-Reihe

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Screen Power präsentiert bei "Der Sandmann" ein recht einfach, aber immerhin in 16:9 gehaltenes Menü. Rein formal fällt das Menü auch durchaus sehr gut aus. So ist neben dem Hauptmenü auch die Kapitelanwahl animiert und mit Ton unterlegt worden. Das Problem ist am Ende die Gestaltung, die hier fast amateurhaft wirkt, jedenfalls aber recht einfach erscheint.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Bei der Bildbewertung weiß man nicht so recht, wo man anfangen soll. Die Bildqualität ist so grottenhaft, dass man selbst mit einer VHS-Kauf-Kassette besser fahren dürfte. Ja, es scheint fast, als hätte als Master eine (schlechte) VHS-Kopie gedient. Ausnahmslos jeder Aspekt im Rahmen einer Bildwertung weist Mängel auf.

Den Anfang macht schon das Bildformat. Die DVD liegt zwar anamorph vor, was mit Sicherheit recht nett ist, aber im Grunde auch nichts bringt, wenn das Master nur Letterbox ist. Oben und unten wurde das Bild im Vergleich zur TV-Ausstrahlung beschnitten - was man gut daran erkennen kann, dass die Anfangs-Credits am unteren Ende abgeschnitten sind.

Die gesamte Zeit über ist das Bild heftig verrauscht. Ständig nimmt man störendes Bildrauschen war, das wirklich ganz so aussieht wie in VHS-Zeiten als die Bänder nach dem zehnten Abspielen die üblichen Abnutzungserscheinungen gezeigt hatten.

Die Schärfe der DVD ist "suboptimal", wie es Ex-Kanzler Schörder wohl ausdrücken würde. Der Transfer ist konsequent viel zu weich, lässt es an Details vermissen, ist "glatt gebügelt" und recht unscharf. Hinzu kommt noch, dass wohl verzweifelt versucht worden ist, das Bild digital nachzuschärfen, wie man an den Doppelkonturen an den Rändern erkennen kann.

Auch die Farbgestaltung ist etwas "kreativ". Das Bild weist durchweg einen gelblichen bzw. grünlichen Stich auf und wirkt dadurch recht unnatürlich. Vor allem Gesichter erscheinen stets sehr unnatürlich und unangenehm. Bleibt am Ende noch der Kontrast, der alles in allem noch das beste Ergebnis liefert, jedoch zum Überstrahlen neigt und daher auch beileibe nicht perfekt ist.

     
Wertung:
   (mangelhaft)
   
Tontest:

Ähnlich wie beim Bild sieht es auch beim Ton aus. Offenbar wollte man das schicke 5.1-Logo auf dem Cover präsentieren, so wurde der Stereoton kurzerhand auf 5.1 "upgemixt", wie man deutlich am Übersprechen der Stimmen vom Center auf die Front-Lautsprecher hören kann. Der Ton klingt im Ergebnis alles andere als gut, um ehrlich zu sein, müsste man den Soundtrack wohl als "unangenehm" bezeichnen. Räumlichkeit entsteht nur ab und an und wirkt auch dann eher gekünstelt. Der Ton bietet nicht einmal die Qualität von Dolby Surround.

Die meiste Zeit über kommt der Ton aus den drei Frontkanälen, wobei diese stets ineinander übersprechen, was zu recht halligen Tönen führt, die noch dazu wenig dynamisch daher kommen. Insgesamt ist der Ton auf einem ähnlich enttäuschenden Niveau wie das Bild.

   
 
Wertung:
  (mangelhaft)
       
Gesamtwertung:

Die mittlerweile dritte oder vierte Auflage dieses ursprünglich für RTL 2 produzierten Thrillers enttäuscht auf der ganzen Linie. Die technische Seite ist schlicht grauenhaft - eine durchschnittliche Videokassette kann nicht schlechter sein. Wer einen alten RTL 2-Mitschnitt sein Eigen nennt, wird damit locker das Auslangen finden. Zumindest beim Bonusmaterial muss man aber attestieren, dass überhaupt etwas vorliegt, das Endergebnis kann dadurch aber nicht wesentlich zum Positiven beeinflusst werden.

Was schade ist, da der "Sandmann" ein wirklich sehr guter deutscher Thriller mit auch exzellenter Besetzung ist, der es wohl verdient hätte, besser präsentiert zu werden.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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