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Species - Gold Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 12.10.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.09.2004
   
Deutscher Titel: Species
Originaltitel: Species
Land / Jahr: USA 1993
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Roger Donaldson
Darsteller:  Ben Kingsley , Michael Madsen , Alfred Molina , Forest Whitaker , Marg Helgenberger , Natasha Hengstridge
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: 4-seitig mit Produktionsnotizen und Kapitelübersicht
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 16
Laufzeit: 104 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 52:58
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Metro Goldwyn Mayer Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Außerirdische reagieren auf die Funksignale der Menschheit und schicken eine aufregende Grußbotschaft zur Erde – eine DNA-Sequenz. Der Wissenschaftler Xavier Fitch kreuzt das außerirdische Erbgut mit menschlichen Genen. Sil, wie Fitch das Wesen nennt, entwickelt sich binnen weniger Wochen zu einem bildhübschen Mädchen.

Doch unvermittelt gerät das Experiment außer Kontrolle und Sil gelingt die Flucht. Fitch stellt einen Suchtrupp zusammen, bestehend aus dem Fahndungsexperten Press Lennox, dem Hellseher Dan Smithson, dem Anthropologen Dr. Stephen Arden und der Molekularbiologin Dr. Laura Baker.

Die Fünf folgen einer Spur grässlich zugerichteter Leichen nach Los Angeles. Dort sucht Sil nach einem geeigneten Paarungspartner, um eine mörderische Brut in die Welt zu setzen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar von Regisseur Roger Donaldson und den Darstellern Natasha Hengstrigde und Michael Madsen
- Audiokommentar von Roger Donaldson, Frank Mancusco Jr. (Produzent), Richard Edlund (Special Effects) und Steve Johnson (Schöpfer der Aliens): Beide Kommentare wurden in Deutsch untertitelt.

- Das Konzept: Gute 17 Minuten dauert diese Featurette, die durchaus als Making Of bezeichnet werden kann. Cast & Crew äußern sich über den Film und die Dreharbeiten, dazu gibt es kurze Ausschnitte aus dem Film und Szenen vom Set.
- Die Entstehung: Drehbuchautor und Produzent Dennis Feldmann erzählt in dieser gut zehnminütigen Featurette über seine ersten Ideen zum Film und wie dieser schließlich realisiert wurde.
- Die Entdeckung: Diese Kurz-Doku dauert gute 21 Minuten und beschäftigt sich anfangs mit dem Design und Look des Filmes. Neben zahlreichen Aufnahmen vom Set gibt es Interviews mit den Production Designern und Teilen des Casts. Im weiteren Verlauf wandelt sich die Doku dann zu einer Art Making Of, die auch andere Bereiche der Entstehung des Filmes behandelt und auch auf die Charaktere des Filmes näher eingeht.
- Alternatives Ende: Viel witziger als das alternative Ende selbst ist die unfähige Untertitel-Übersetzung. Das im Filmjargon gängige Wort "dailies" (für alle Aufnahmen, die an einem Tag entstanden sind) wird doch tatsächlich mit "Tageszeitungen" übersetzt. Das alternative Ende würde nach der jetzt verwendeten letzten Szene des Filmes einsetzen und ist entbehrlich.
- Design eines Hybriden: Diese Featurette hat eine Lauflänge von gut 16 Minuten und befasst sich hauptsächlich mit der Entstehung der Special Effects.
- H.R. Giger bei der Arbeit: In dieser etwa 18 Minuten dauernden Featurette ist der Name auch gleich das Programm. Dem berühmten Designer H.R. Giger wird hier gehuldigt. Ein großer Teil der Aufnahmen zeigt H.R. Giger bei der Entwicklung der Figuren zu "Species" im Jahre 1994.
- Species III: Vorschau auf den dritten Teil

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Man erkennt deutlich, dass MGM sich Mühe gegeben hat, ein ansprechendes Menüdesign auf die Beine zu stellen. Neben dem Hauptmenü (auf den DVDs 1 + 2) wurde auch die Kapitelanwahl animiert und mit Ton unterlegt. Die restlichen Menüs wurden jedoch weder animiert, noch mit Musik unterlegt - was den Gesamteindruck natürlich herunterzieht. Auch die Übergänge zwischen den Menüs wurden nicht - wie es heute fast schon üblich ist - besonders gestaltet. Daher gibt es am Ende nur ein "gut".

Das goldene Doppel-Amaray-Case steckt in einem golden glänzenden Pappschuber, sodass die Präsentation des DVD-Sets als sehr gelungen bezeichnet werden kann.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Zweimal Dolby Digital mit der hohen 448 Kbps-Bitrate, zweimal DTS zu je 768 Kbps und zwei Audiokommentare, die je mit 192 Kbps codiert worden sind - da kommt schon einiges zusammen. Fast ist man versucht, sich voreingenommen zur Aussage hinreißen zu lassen, dass dies unweigerlich zulasten der Bildqualität gehen muss. Doch MGM meistert das Problem, indem die Möglichkeiten einer DVD fast vollständig ausgenutzt werden. Die durchschnittliche Datenrate für Bild und Ton beträgt hier im Schnitt nämlich 9,32 Mbit/sek, was fast der maximalen möglichen Rate von knapp 10 Mbit/sek entspricht. Nach Abzug der Tonspuren und der Untertitel bleiben somit immer noch komfortable 6,5 Mbit/sek allein für das Bild übrig. Damit liegt die Bilddatenrate fast doppelt so hoch wie bei manchen Columbia-DVDs. Damit bietet MGM hier, was bei Columbia als astreine Superbit-DVD fingieren würde - nur dass es hier Extras in Hülle und Fülle gibt. Nur zum Vergleich sei angeführt, dass die Erstauflage vor einigen Jahren eine Bilddatenrate von knapp 4,2 Mbit/sek hatte.

Doch trotz dieser formal sehr guten Werte, kann das Ergebnis nicht vollends überzeugen. Am störensten ist dabei das ab und an auftretende Kantenflimmern. Auch die Schärfe spielt nicht in der höchsten Liga mit, denn trotz des teilweise wirklich guten Schärfeverhaltens, dürfte das Bild durchaus noch eine Spur schärfer sein. Müsste man die Schärfe getrennt benoten, würde sie noch ein "gut" bekommen. In Anbetracht des Alters von knapp zehn Jahren geht das aber sicher noch in Ordnung.

Der Kontrast liefert stellenweise leicht steile Bilder. Dies äußert sich im Überstrahlen heller Flächen und tritt eher bei Außenaufnahmen auf. Ansonsten gibt es mit dem Kontrast aber keine Probleme.

An manchen Stellen erscheinen die Farben zwar etwas blässlich, im Ergebnis wirken sie aber sehr angenehm. Hauttöne werden stets gut getroffen und bilden die Fleischfarbe sehr schön ab.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Zahn der Zeit nagt auch an diesem Soundtrack, sodass der Ton nicht wirklich mit den Ergebnissen neuerer Action- oder Science Fiction-Filme mitzuhalten vermag. Insgesamt liefert der Dolby Digital 5.1-Track einfach keine optimale Abmischung, was sich vor allem in der eher zurückhaltenden Aktivität der Rücklautsprecher bemerkbar macht. Zwar gibt es sehr wohl einige gute Surroundeffekte, alles in allem wird aber zu wenig geboten. Jeweils nur szenenweise erreicht der Ton wirklich gute bis sehr gute Werte. Hervorheben muss man jedoch den Basskanal, der gut abgemischt wurde und stets den richtigen Druck findet.

Im direkten Vergleich klingt der englische Ton vielleicht eine Spur besser, die Unterschiede sind aber nicht überragend. Gleiches gilt auch für die DTS-Spur. Angesichts der hohen Datenrate kann aber nicht gesagt werden, dass DTS einen schlechten Einfluss auf das Bild hat, weswegen die Beigabe auch nicht stört.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

In letzter Zeit wird es oft üblich, dass bestimmte DVDs in Deutschland weit vor dem Ausland, ja sogar vor den USA, erscheinen. "Van Helsing" ist so ein Fall, genauso wie "Species", bei dem die in den USA erst erscheinende Special Edition hier bereits als "Gold Edition" erhältlich ist. Aus deutscher Kundensicht ist das eine absolut erfreuliche Entwicklung, die hoffentlich anhalten wird - war früher doch gerade Deutschland jener Markt, der des Öfteren lange auf bereits im Ausland erhältliche DVDs warten musste.

Über das äußere Design der "Gold Editions" kann man geteilter Meinung sein - die DVDs selbst sind jedoch in den meisten Fällen gut gelungen. Vor allem, wenn es sich - wie bei "Species" - um neue Ausgaben, und nicht bloß um neuverpackte alte Auflagen, handelt.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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