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Die Stadt der verlorenen Kinder

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 01.04.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 06.04.2005
   
Deutscher Titel: Die Stadt der verlorenen Kinder
Originaltitel: La cité des enfants perdus
Land / Jahr: F/D/E 1995
Genre: Drama
   
Regie:  Jean-Pierre Jeunet, Marc Caro
Darsteller:  Ron Perlman , Daniel Emilfork , Judith Vittet , Dominique Pinon , Jean-Claude Dreyfus , Geneviève Brunet , Odile Mallet , Mireille Mossé , Serge Merlin , Rufus , Mathieu Kassovitz
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel: 12
Laufzeit: 108 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Concorde Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In einer heruntergekommenen Küstenstadt, in die sich kaum ein Sonnenstrahl verirrt, verschwinden immer wieder auf unerklärliche Art und Weise kleine Kinder. Niemand weiß, wohin sie gebracht werden oder was mit ihnen passiert und noch nie ist eines der Kinder zurückgekehrt.

Hinter den Entführungen steckt Krank, ein Wissenschafter, der auf einer ausrangierten, bizarr umgebauten Bohrinsel im Meer zusammen mit seinen sechs geklonten Brüdern, Mademoiselle Bismuth und Irvin, dem Gehirn haust. Weil Krank auf Grund eines seltenen Defekts nicht träumen kann, altert er rasend schnell, das einzige, was diesen Prozess zu verhindern mag, sind gestohlene Träume. Eine Truppe zyklopenähnlicher Wesen hilft ihm dabei, Kinder aus den Slums der nahegelegenen Stadt zu entführen, denen dann mittels einer komplizierten Apparatur in Kranks Laboratorium die Träume abgesaugt werden.

Als diese unheimliche Bande den kleinen Denrée in ihre Gewalt bringt, werden sie von dessen älteren Bruder, dem ehemaligen Walfänger One, verfolgt. One besitzt übermenschliche Kräfte, er kann sogar Eisenketten sprengen - eine Kunststück, das er auf Jahrmärkten einem staunenden Publikum vorführt. Doch leider verliert One die Spur der Zyklopen, dafür begegnet er einer Kinderbande. Die Waisenkinder haben sich zusammengeschlossen und trotzen gemeinsam der Gefahr, mit der Zeit haben sie allerlei Tricks gefunden, den Kinderfängern zu entgehen. Miette, die neunjährige Anführerin der Bande, weiß, wo sich die Häscher von Krank versteckt halten, doch sie will das Geheimnis erst preisgeben, wenn One ihnen bei einem Diebstahl hilft.

Schließlich machen sich der freundliche Hüne und das gerissene Mädchen auf den Weg, den kleinen Denrée und all die anderen Kinder zu befreien, doch ehe sie auf der Insel angekommen sind und das unheimliche Labor von Krank entdecken, liegen noch einige gefährliche und spannende Abenteuer vor ihnen ...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Im Gegensatz zur amerikanischen DVD fehlt der deutschen Scheibe leider der hervorragende Kommentar von Jean-Pierre Jeunet und Ron Perlman, der ein wenig Licht ins Dunkel der "Stadt der verlorenen Kinder" bringt.

Dafür gibt es ein Making Of, bei dem es sich allerdings eher um einen Beitrag über die Arbeit hinter den Kulissen handelt. Eine feste Moderation gibt es hier leider nicht, wohl aber passende deutsche Untertitel.

Dazu kommen Trailer und Texttafeln mit recht wenig Informationsgehalt. Das ist mager.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Concorde liefert auch diesmal wieder eine solide Leistung ab und es ist fast schon überflüssig zu erwähnen, dass natürlich jedes Menü animiert, für 16:9 optimiert und mit Musik unterlegt wurde.

Leider wirkt das Design dieses Mal nicht ganz stimmig, besonders die eher ungelenken Highlights wirken plump - machen die Navigation aber auf der anderen Seite sehr übersichtlich.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Zehn Jahre sollte es letztlich in Deutschland dauern, bis "Die Stadt der verlorenen Kinder" auch bei uns nun in die Läden kommt. Dabei hat sich das Warten offenbar gelohnt, denn die DVD kommt mit einem sehr angenehmen Bild daher.

Dazu muss im Vorfeld gesagt werden, dass der Film an sich keine leichte Kost ist und mit seiner eigenwilligen Farbgebung in den bizarren Szenerien eine Herausforderung für das System Video an sich ist. Besonders der immer wieder sehr ausgeprägte Kontrast macht es der Umsetzung nicht gerade einfach.

Nicht ganz so gelungen ist die Bildschärfe, die, genau wie die Detailschärfe, nur gute Werte erreicht. Offenbar wurde hier das europäische Master verwendet, das auch schon für die Ausgabe von Universal in Benelux herhalten musste, und digital entrauscht. Dafür gibt es weniger Details und, wie bei Concorde leider öfter zu beobachten, etwas mehr Blockbildung zu bestaunen. Gefallen können die warmen und erdigen Farben, die perfekt abgestimmt scheinen. Leider neigt der Kontrast immer ein wenig dazu, in dunklen Bereichen keinerlei Zeichnung mehr zu liefern. Hier hat das Medium Film einfach einen Kontrastbereich, den die DVD nicht abbilden kann. Dennoch hätte uns ein etwas angenehmerer Schwarzpegel minimal über dem sattesten Schwarz besser gefallen.

Über dem ganzen Bild liegt ein leicht merkliches Grießeln, das allerdings nie die Überhand gewinnt - dem Rauschfilter sei gedankt.

Insgesamt zeigt die DVD ein weiches aber noch plastisches Bild, das in Anbetracht der Vorlage nur wenig Anlass zur Kritik gibt.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Während die Originalfassung "nur" in Dolby Digital 5.1 vorliegt, so gibt es die deutsche Version gleich in Dolby, DTS und auch noch einmal als 2.0 Variante in Dolby zu hören. Da hier mal wieder nur die kleine DTS-Datenrate verwendet wurde, offeriert diese Spur keinen wirklichen Vorteil gegenüber der Dolby-Variante. Auf einer nicht ganz so soliden Anlage klingt die DTS Variante im Bassbereich sogar platter, mit dem richtigen Equipment aber immerhin eine Spur präziser.

Die allgemeine Kulisse ist befriedigend, es gibt jedoch etliche Szenen, die klanglich einiges hergeben, z.B. dann, wenn rundum Regen zu hören ist. Auch die Musik nutzt die zusätzlichen Kanäle für mehr Räumlichkeit, ohne jedoch dabei aufzufallen. Meist ist das Geschehen im Ganzen jedoch stark auf die Front konzentiert.

Im Gegensatz zur amerikanischen Auflage sei übrigens angemerkt, dass die deutsche Version endlich auch den Originalton in 5.1 präsentiert.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Die Stadt der verlorenen Kinder" ist eine surreale, phantastische Traumwelt für Erwachsene voller oppulenter Visionen, grün und giftig wie Absinth und randvoll mit wunderschöner, tieftrauriger Musik von Angelo Badalamenti.

Zur Technik der deutschen DVD kann man Concorde Home Entertainment nur gratulieren. Das Bild ist recht gut umgesetzt, der Ton ebenfalls gelungen. Leider sind die Extras nicht so umfangreich, wie man sich diese bei diesem Titel wünschen würde - gerade weil es mehr Material gibt. Doch anscheinend sind es auch in diesem Fall wieder einmal Rechteprobleme, die eine Auswertung zugunsten der Filmfans verhindern.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

DIE STADT DER VERLORENEN KINDER ist ein filmisches Schauermärchen von Kultregisseur Jean-Pierre Jeunet (MATHILDE - EINE GROßE LIEBE, DIE WUNDERBARE WELT DER AMELIE). In einer bizarr-düsteren Welt sind zwei Außenseiter (ein Straßenmädchen und ein zurückgebliebener Muskelprotz) auf der Suche nach den entführten Kindern einer namenlosen Stadt, die ein gewissenloser Klon dazu missbraucht, seinen Gende[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 06/10 lesen>>

   


 

 

Eine ordentliche DVD, der ein paar zusätzliche Extras gut zu Gesicht gestanden wären.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 3/5 lesen>>

 
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