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A Beautiful Mind

Oscar Edition 2-Disc Set

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Anmerkung: das Cover hat eine Goldprägung, die leider auf uns
Review Datum: 18.09.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.09.2002
   
Deutscher Titel: A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
Originaltitel: A Beautiful Mind
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Ron Howard
Darsteller:  Russell Crowe , Jennifer Connelly , Ed Harris , Christopher Plummer
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch (auch für Hörgeschädigte), Hebräisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: gähnende Leere
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 20
Laufzeit: 130 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Universal Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Das Mathematik-Genie John Nash wird als Kryptographieexperte angeheuert. Leider gerät Nash dabei jedoch in einen internationalen Komplott, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Nur seine Frau kann Nash noch helfen, aus den mysteriösen Verstrickungen zu entkommen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Universal spendiert den DVD Fans gleich zwei Versionen von „A Beautiful Mind“ auf DVD. Einmal gibt es die abgespeckte Fassung und dann die hier vorliegende Sammlerausgabe, die eine zweite DVD nur mit Bonusmaterial enthält. Wer sich für den Film interessiert, wird sicher nicht zur „kleinen“ Auflage greifen. Damit sich die paar Euros mehr auch lohnen, hat Universal ein interessantes Paket geschnürt.

Auf der ersten Disc finden sich gleich zwei Kommentarspuren. Einer gibt Regisseur Ron Howard wieder, der andere Drehbuchautor Akiva Goldsman. Löblicherweise existieren zu beiden Kommentaren zuschaltbare deutsche Untertitel. Da es sich bei diesem Film um ein romantisches Drama handelt, ist der Kommentar hauptsächlich auf den Inhalt bezogen, wobei Ron Howard dann noch interessantes zum Dreh zu berichten weiß. Akiva Goldsman hingegen geht sehr stark auf den Plot und die Entwicklung der Charaktere ein. Auch einige, beim ersten Schauen vielleicht schwierige Szenen, werden mit dem Kommentar verständlicher. Dazu kommen insgesamt 18 nicht verwendete Szenen, zu denen man wahlweise, auch wieder untertitelt, den Kommentar des Regisseurs zuschalten kann.

Disc zwei befasst sich tiefergehend mit dem Film, der Crew, den Darstellern und der Geschichte. Ein Extra zeigt die Zusammenarbeit zwischen Regisseur Ron Howard und Produzent Brian Gazer. In knapp fünf Minuten wird die Kooperation dieses Gespanns abgehandelt. Richtig interessant und nicht mehr so ganz von Lobeshymnen aufgeputscht präsentiert sich ein Beitrag zur Entwicklung des Drehbuchs, bei dem Akiva Goldsman den Zuschauer tiefer in die Geschichte einführt. Besonders lang ist aber auch dieser Beitrag nicht – nach gerade einmal acht Minuten ist auch dieser Beitrag zu Ende.

„A Beautiful Mind“ ist ein ernster Film mit einem wahren Hintergrund. Da wäre es geradezu sträflich, nicht auch die echte Person John Nash zu beleuchten. Das dachte sich wohl auch Universal und so ist auf der DVD nicht nur ein Gespräch zwischen Ron Howard und dem echten Dr. Nash zu finden, sondern auch noch ein separater sehr kurzer Beitrag über Dr. Nash, wie er seinen Nobel Preis 1994 entgegen nimmt.

„Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly“ – so nennt sich ein weiteres Extra, das wieder Regisseur Ron Howard zeigt, der uns darüber aufklärt, warum der Film nun mit Russell Crowe und Jennifer Connelly in den Hauptrollen besetzt wurde.

Wer jetzt immer noch nicht genug hat, für den gibt es noch weitere Extras, die jedoch eher die Produktion und die Technik zeigen. Ein Extra befasst sich mit der Entwicklung der Maske und dem Alterungsprozess, den die Schauspieler durchlaufen. Dazu kommt ein Vergleich zwischen Storyboard und fertigem Film – fünf Szenen wurden dafür exemplarisch herangezogen.

Spezialeffekte? Ja, „A Beautiful Mind“ hat eine ganze Menge davon, wenn man es auch nicht immer merkt. Damit man es dann aber doch merkt und beim nächsten Mal vor seinen Freunden und Bekannten mit glänzendem Fachwissen protzen kann, gibt es ein Special, das sämtliche Effekte und deren Entstehung zeigt.

Wer eher an der Komposition interessiert ist, für den gibt es ebenfalls ein Schmankerl. James Horner berichtet über die Entstehung der Musik und der Zusammenarbeit mit Sängerin Charlotte Church.

Ein echtes Making Of gibt es dann auch noch. In rund 22 Minuten bekommt man Einblicke in den Film. Leider bezieht sich dieses Extra hauptsächlich auf das, was man bereits kennt wenn man den Film gesehen hat und beleuchtet nicht den eigentlichen Prozess des Filmemachens. Schade, hier hätte Universal bestimmt mehr in die Tiefe gehen können. Der original Kinotrailer und Bilder von der Oscar-Nacht runden die Extras ab.

Insgesamt eine gelungene Zusammenstellung, die jedoch an manchen Stellen die ein oder andere Frage offen lässt. Alle Extras liegen auf Englisch vor, verfügen aber über wahlweise einblendbare deutsche Untertitel.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü wirkt sehr edel und kommt ein wenig an das heran, was uns Paramount seinerzeit bei „Der Soldat James Ryan“ präsentiert hat. Gedeckte Farben, dezente Animationen und eine musikalische Untermalung bringen die Feinheit des Films gut rüber. Leider wirken die Untermenüs dann doch alle recht statisch, hier hätte man sich mehr kleine Details gewünscht.

Die Navigation geht gut von der Hand und macht so die Bedienung zumindest sehr einfach.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

„A Beauttiful Mind“ kommt mit ebenso beautiful Bildern daher. Dabei schwankt das Bild wirklich enorm. Einmal gibt es extrem „weiche“ Aufnahmen mit mildem Kontrast und warmen, gedämpften Farben, dann wieder einen steilen Kontrast und matten Farben. Und, als hätte man es erraten, satte Farben sind auch vertreten. Diese Mischung macht es der DVD nicht gerade einfach, hier eine gute Figur zu machen.

Dennoch – Universal hat sich sichtbar Mühe gegeben, den Bildern des Films gerecht zu werden. Das fängt beim korrekten europäischen Kinoformat 1,78:1 in anamorphem 16:9 an und setzt sich bei der Kompression fort, die wirklich gelungen ist.

Etwas schwieriger gestalten sich hingegen Bildschärfe und Körnung. Auch wenn die Schärfe sicherlich gut ist, man hat ständig das Gefühl, dass eben doch noch ein klein wenig mehr möglich gewesen wäre. Über ein gutes Niveau kommt das Bild daher in dieser Kategorie nicht hinaus. Die Körnung ist etwas gröber, als man es mittlerweile von neuen Titeln gewohnt ist. Möglicherweise liegt dieser Eindruck aber auch an der etwas eigenwilligen Farbkorrektur, die ja, falls chemisch erzeugt, durchaus auch auf die Körnung einwirken kann (siehe „Three Kings“).

Insgesamt hat Universal aber die Hausaufgaben gemacht und liefert eine saubere Umsetzung ohne Fehl und Tadel.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Was erwartet uns beim Ton? „A Beautiful Mind“ ist ein Film, in dem viel geredet wird. Nur selten gibt es Effekte zu hören. Wenn diese jedoch einsetzen, dann gibt es dennoch erstaunlich viel Raumklang zu hören. Auch der Subwoofer kommt zwar ganz selten, dann jedoch unverhofft kräftig zum Einsatz.

Meistens beschränken sich die hinteren Boxen auf, wenn überhaupt, eine kaum wahrnehmbare Atmosphäre. James Horners Musik klingt auch meist eher von vorne, nur dezent verlieren sich einzelne Teile des einfühlsamen Score auch auf die hinteren Lautsprecher.

Die Wiedergabe des Tons ist ordentlich geworden. Wer freilich große Action erwartet, der sollte besser nicht zu diesem Titel greifen.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Ron Howard gelingt das, was für Außenstehende nur sehr schwer zu verstehen ist. Er schafft es mit seinem Oscar-gekrönten Meisterwerk, dem unbedarften Zuschauer die Verstrickungen und Probleme von psychisch kranken Menschen verblüffend nahe zu bringen. Mehr soll an dieser Stelle jedoch nicht verraten werden. Anschauen lohnt sich! Oscar Preisträger Russell Crowe und Oscar Preisträgerin Jennifer Connelly treiben sich in diesem romantischen Drama gegenseitig zu schauspielerischen Höchstleistungen an.

Die DVD Umsetzung ist Universal wirklich gut gelungen. Nach der schon tollen „Zurück in die Zukunft“ Trilogie ist dies der nächste Titel, den man eigentlich uneingeschränkt empfehlen kann. Wer etwas mehr über den Film erfahren will, der sollte zu dieser Fassung mit zwei DVDs greifen. Wer nur den Film sehen möchte, der wird sicher auch mit der einfachen Fassung zufrieden sein. Diese enthält nur die erste DVD dieses Sets.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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