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Der ewige Gärtner

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 28.07.2006
Verleihfenster: 25.07.2006
Im Handel ab: 25.08.2006
   
Deutscher Titel: Der ewige Gärtner
Originaltitel: The Constant Gardener
Land / Jahr: GB/D 2005
Genre: Thriller
   
Regie:  Fernando Meirelles
Darsteller:  Ralph Fiennes , Rachel Weisz , Danny Huston , Pete Postlethwaite
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Hörfilmfassung (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 15
Laufzeit: 123 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Justin Quayle, Diplomat im britischen Hochkommissariat in Nairobi, ist ein besonnener Mann, der Konflikten eher aus dem Weg geht und sich mit Hingabe seinem Hobbygarten widmet. Sein beschauliches Leben endet mit dem Tag, an dem seine Frau Tess bestialisch ermordet wird. Auf der Suche nach ihrem Mörder findet Justin heraus, dass Tess den illegalen Machenschaften eines britischen Pharmakonzerns auf der Spur war, in die selbst Vertreter aus höchsten Regierungskreisen verwickelt zu sein scheinen. Je intensiver Quayle die Nachforschungen seiner Frau fortführt, desto mehr bröckelt auch seine diplomatisch-beherrschte Fassade. Er entdeckt nicht nur posthum die grenzenlose Liebe zu seiner Frau, sondern übernimmt auch Stück für Stück ihr leidenschaftliches, bedingungsloses Engagement...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die hier getestete Verleihfassung hat bis auf einen Trailer keinerlei Extras zu bieten. Am 25. August wird neben dieser auch als Einzelversion in den Verkauf gehenden DVD auch keine 2-DVD-Special Edition erscheinen. Wir hoffen, dass Kinowelt uns zu gegebener Zeit die SE zur Verfügung stellen wird.

Anzumerken ist die löbliche Hörfilmfassung für Blinde.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Das Menü präsentiert sich in einem ansprechenden Design, das nicht nur gut gefällt, sondern auch eine gelungene Harmonie zwischen Animationen und Filmszenen eingeht. Leider sind die Untermenüs allesamt nicht bewegt, doch die schicken Übergansanimationen gleichen das zu einem geringen Teil wieder aus. Sounds und Musik sind leider auch nur im Hauptmenü zu hören. Dennoch eine leicht überdurchschnittliche Präsentation.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Optisch macht die DVD keine besonders gute Figur, was aber überwiegend durch die diversen Stilmittel verursacht wird. Schon sehr früh fällt ein recht harter Kontrast auf, der Unterschiede zwischen hell und dunkel sehr markant erscheinen lässt. So neigen helle Bildpartien zum Überstrahlen und in dunklen Teilen gehen Details verloren.

Farblich wirkt der Transfer etwas ausgewaschen, eine Auffälligkeit, die wir schon lange nicht mehr gesehen haben. So macht die Farbwiedergabe keine wirklich gute Figur. Durch den durchwachsenden Kontrast, das oft auch ein etwas graues Schwarz zeigt, wirken manche Szenen auch etwas milchig.

Das Schärfeniveau ist größtenteils befriedigend bis gut, allerdings schwankt die Qualität auch hier. Das Problem ist vielmehr das Rauschen, das sich fast ununterbrochen zeigt und ein angenehmes Niveau übersteigt. So sind fast durchweg deutliche Rauschmuster grober Natur auszumachen, die von anderen Bildeigenschaften ablenken können.

Da ein deutsches Master zum Einsatz kam, kann es natürlich sein, dass eine relativ mittelmäßige Kinokopie genutzt wurde um den Transfer zu erstellen. Sicherlich gibt es auch recht ordentliche Szenen, doch diese sind leider deutlich in der Unterzahl. Die schwache Note ist eindeutig und die heftigen Stilmittel geprägt.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Erst kürzlich gab Kinowelt bekannt, dass beide Kaufversionen zusätzlich noch einen DTS 6.1 ES-Track beinhalten werden, dieser ist in der hier getesteten Verleihfassung allerdings noch nicht enthalten. Wir werden uns noch um die Special Edition bemühen, um die Qualitäten des ES-Tracks zu überprüfen.

Der vorliegende DD 5.1-Track leistet gute Arbeit und hat allerlei zu bieten. Zunächst sollte aber klargestellt werden, dass Dialoge und Musik den Großteil des Sounds darstellen. Immer wieder wird die gesamte Kulisse aber genutzt, um ein möglichst natürliches und weites Klangbild zu schaffen. Meist sind es Umgebungsgeräusche, die von den Rear-Lautsprechern Gebrauch machen. Die wundervolle, afrikanische Filmmusik klingt stets dynamisch und klar und wird auch basstechnisch entsprechend begleitet.

Der Dynamikumfang ist teilweise etwas zu groß, sodass man hin und wieder durchaus die Lautstärke regulieren muss.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Der ewige Gärtner" ist kein Film für zwischendurch, denn durch die oft hin- und herspringende Handlung sollte man schon bei der Sache sein, doch dann bekommt man als Gegenleistung einen sehr gelungenen und nicht alltäglichen Thriller geboten, der auch optisch eher ungewöhnlich ist. Der Oscar als Beste Nebendarstellerin für Rachel Weisz war zwar umstritten, dennoch sind alle schauspielerischen Leistungen erstklassig. Da der Film aber über große Teile eher ruhig abläuft, sollte man eine gewisse Vorliebe für anspruchsvolle Filme haben.

Die von uns getestete Verleihversion ist bis auf den DTS-ES-Ton mit der Kaufversion identisch, wer aber Hintergrundinformationen erhalten möchte, sollte ganz klar zur Special Edition greifen. Technisch ist die DVD sehr durchwachsen, da das Bild keine sonderlich gute Figur macht. Dies ist zwar überwiegend durch Stilmittel zu erklären, dennoch hätte hier ein besseres Ergebnis erzielt werden können.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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