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Firefly - Die Komplette Serie

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
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DVD-Daten:

Review Datum: 09.01.2006
Verleihfenster: 10.11.2005
Im Handel ab: 14.11.2005
   
Deutscher Titel: Firefly
Originaltitel: Firefly
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Serie
   
Regie:  Joss Whedon, u.a.
Darsteller:  Nathan Fillion , Gina Torres , Alan Tudyk , Morena Baccarin , Jewel Staite , Adam Baldwin , Sean Maher , Summer Glau , Ron Glass
       
Bildformat: 1,78:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Alpha Case
Kapitel: ca. 12 pro Folge (20 für den Piloten)
Laufzeit: 625 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (4x)
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

500 Jahre in der Zukunft existiert eine völlig andere Welt. Auf ihrer abenteuerlichen Reise nehmen die Passagiere des Raumschiffs Serenity jeden Job, legal oder illegal, an, um die Tanks voll und Essen auf dem Tisch zu haben. Als die Crew jedoch einen Passagier an Bord nimmt, der von der neuen totalitären Regierung der Allianz gesucht wird, gestaltet sich die Reise bald sehr viel komplizierter. Denn nun befinden sie sich auf der Flucht: sowohl vor den Schiffen der Allianz als auch vor den Fleisch fressenden Monstern, die in den Randgebieten des Weltalls lauern.

Folgen:
01. Serenity (Pilot)
02. Schmutzige Geschäfte
03. Fernab der Zivilisation
04. Das Duell
05. In letzter Sekunde
06. Mrs. Reynolds
07. Jaynestown
08. Kampf ums Überleben
09. Falsches Spiel
10. In den Fängen des Shanyou
11. Antiquitätenraub
12. Die Botschaft
13. Leichte Mädchen
14. Der Kopfgeldjäger

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Das Bonusmaterial ist, gerade für eine Serie, die noch nicht mal im deutschen TV lief, und in den USA sehr schnell abgesetzt wurde, erfreulicherweise recht umfangreich ausgefallen. Unerfreulich hingegen ist, dass wir uns auf jeder DVD einen Anti-Raubkopierer-Spot ansehen müssen - sowie die GVU-Tafel - bevor wir ins Menü gelangen.

Zu den Folgen "Serenity", "Schmutzige Geschäfte", "Das Duell", "Kampf ums Überleben", "In den Fängen des Shanyou", "Die Botschaft" und "Die Kopfgeldjäger" finden wir je einen Audiokommentar vor, der mit englischen Untertiteln ausgestattet wurde. Diese Kommentare finden wir jeweils im Menü "Sprachauswahl".

Das restliche Bonusmaterial finden wir gesammelt auf der vierten und letzten DVD. Denn Anfang macht das fast 29 Minuten lange Making Of, welches wirklich sehr interessant ist und sich generell mit der Entstehung der Serie beschäftigt und leider nur englisch untertitelt ist. Als nächstes finden wir fünf Deleted Scenes, für die jeweils die Episode und der Grund des Rausschnitts angegeben werden. Das Feature "Serenity: The 10. Character" kümmert sich zehn Minuten lang um das Raumschiff Serenity.

Witzig anzusehen ist Alan Tudyk´s Vorsprechen, genauso wie das kurze Gag Reel, welches ein paar Patzer von den Aufnahmen zeigt.

Die letzten beiden Features drehen sich um Joss Whedon. In dem Feature "Joss singt den Firefly-Song" sehen wir den Vorspann in einer leicht anderen Vertonung, hier singt nämlich tatsächlich der Schöpfer der Serie selbst den Titel-Song. Bei "Joss führt durch das Set" finden wir uns in einem kurzen Set Rundgang wieder, welcher von Whedon begleitet wird.

Zwar fällt das Bonusmaterial im Endeffekt nicht gerade bombastisch umfangreich aus, jedoch sind die Materialien, die vorhanden sind, recht unterhaltsam und das Making Of recht informativ. Traurig ist allerdings, dass Fox für kein einziges Feature eine deutsche Untertitelspur angefertigt hat. Von daher die Wertung befriedigend bis gut.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü ist relativ passend zur Serie gestaltet und liegt in Widescreen vor. Das Design wirkt allerdings noch rustikaler als die Serie selbst und hätte doch noch besser auf die Serie abgestimmt werden können. Zumal auf allen vier DVDs das gleiche Menü läuft und lediglich die Menü-Punkte geändert wurden. Außerdem wurden kleine Variationen in die Episodenmenüs eingebaut, die aber kaum weiter auffallen, da auch diese sich sehr stark wiederholen.

Schade ist auch, dass in der Mitte des Hauptmenüs nicht auf jeder DVD verschiedene Filmausschnitte gezeigt werden. Auch die Anlegung der Menüpunkte hätte ein wenig besser durchdacht sein können. So wird rein aus den Menüpunkten die Reihenfolge der Episoden nicht klar. Durch die Menüführung selbst wird allerdings eine Reihenfolge eingehalten.

Insgesamt ist das Menü aber relativ gut durchdacht. Zunächst gelangt man in die Episodenübersicht, nachdem man sich für eine Episode entschieden hat, gelangt man in ein weiteres "Hauptmenü", hier finden wir die Sprach- und Szenenauswahl, sowie den wichtigsten aller Menüpunkte, "Episode starten". Schade ist lediglich, dass die Untermenüs im Gegensatz zum Hauptmenü leider nur noch aus Stillframes bestehen, die mit keinerlei Animation oder Hintergrundmusik ausgestattet sind.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bild der Serie bietet meist eine gute Grundlage, doch ab und an werden wir mit Defekten konfrontiert. In der Farbgebung dominieren dunklere, erdige Farben um den Western-Look zu unterstreichen, trotzdem sind auch immer wieder schöne leuchtende Farben dazwischen. Ebenfalls ist der Kontrast nicht der Beste. Dieser lässt das Bild zuweilen stark dunkel erscheinen, dieser Effekt tritt allerdings nicht dauerhaft auf. Auch wirkt das Bild in manchen Einstellungen etwas grob.

Insgesammt sieht man dem Bild an, dass es sich um ein TV-Master handelt. So sind typische TV Probleme zu vermelden. So ist leider die Schärfe nicht ganz auf der Höhe, immer wieder fällt die Schärfe auf ein schon fast unangenehmes Niveau. Komischerweise bekommen wir dann auch immer wieder Szenen geboten, bei denen die Schärfe wiederum sehr gut aussieht. Besonders in Szenen, in denen wir Computeranimationen wiederfinden, ist die Schärfe stark abgesunken, wahrscheinlich damit diese nicht so sehr ins Auge fallen. Die Kantenschärfe ist ebenfalls oft auf einem guten Level, doch leider nicht häufig genug um ein wirklich detailreiches Bild zu zeichnen. Leider nicht unauffällig verhalten sich die Nachzieheffekte, sie treten in fast jeder Folge vermehrt auf.

Auch das Rauschen hält sich in Grenzen und beschränkt sich hauptsächlich auf den Hintergrund. Nur selten ergreift es Besitz vom Vordergrund und lässt das Bild somit recht ruhig erscheinen. Auch stehende Rauschmuster sind nicht zu erkennen.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Bedauerlicherweise liegt der Ton für beide Sprachfassungen lediglich in Dolby Digital 2.0 Surround vor. Selbst bei aktuellen Serien-Produktionen sollte Dolby Digital 5.1 inzwischen Standard sein. "Firefly" hat jedoch einen Leidensweg hinter sich, bei dem man sich nicht wundern muss, dass wir hierzulande nur Stereo bekommen, wo doch auch die USA mit keinen 5.1 Track verwöhnt wurden. Doch wissen zumeist auch Stereo-Tracks im ProLogic-Modus zu überzeugen. Doch ist dies leider bei "Firefly" nicht der Fall.

Der deutschen Version fehlt es selbst für ProLogic II Verhältnisse an Dynamik und Bassdruck. Zwar werden die Rear-Speaker nicht zu knapp für Musik, Umgebungsgeräusche oder die wenigen großen tonalen Szenarien genutzt. Doch fehlt es immer wieder an den richtigen Stellen an Druck und Fülle. Lediglich die Musik wirk dezent und angenehm, wobei der Rest wiederum zu dünn klingt.

Der englische Ton hingegen hat mehr Fülle, sowohl in Klangfarbe als auch in Sachen Räumlichkeit. Dafür sind hier allerdings die Stimmen und andere Geräusche qualitativ nicht gleichwertig gegenüber dem deutschen Gegenstück.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Eine Serie auf DVD herauszubringen, die in den USA recht schnell abgesetzt wurde und hierzulande noch nicht einmal ins TV geschafft hat, ist mutig. Etwas weniger waghalsig wird das Ganze, wenn man weiß das dieser Tage "Serenity" im Kino angelaufen ist, der Film der die "gescheiterte" Serie zum Abschluss bringen soll.

Das Master für diese DVD ist nunmehr schon gute zwei Jahre alt - immerhin gibt es die DVD in den USA schon seit 2003 zu kaufen. Und dieses Set ist auch der einzige Grund, wieso "Serenity" überhaupt gedreht werden konnte - verkaufte sich das DVD-Set doch so gut, dass sich Universal Pictures erbarmte und die Rechte eingekauft hat. Das Niveau liegt über dem Durchschnitt, den man am TV-DVD-Markt geboten bekommt. Und während die Serie von RTL zwar gekauft wurde, allerdings immer noch nicht ausgestrahlt wurde, steht eins fest,: dem Genuss auf DVD steht nichts im Wege.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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