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Der Eisbär

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 17.01.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.12.2006
   
Deutscher Titel: Der Eisbär
Originaltitel: Der Eisbär
Land / Jahr: Deutschland 1998
Genre: Action
   
Regie:  Til Schweiger, Granz Henman
Darsteller:  Til Schweiger , Karina Krawczyk , Benno Fürmann , Florian Lukas , Jürgen Tarrach , Vladimir Weigl , Thierry Van Werveke , Robert Viktor Minich , Ralph Herforth , Ralf Richter , Leonard Lansink , Leander Haußmann , August Schmölzer , Willi Thomczyk , Christof Wackernagel
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: keine
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Doppelseitiger Einleger mit Kapitel -und Darstellerinformation
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel: 16
Laufzeit: 87 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Highlight Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Leo, der Profikiller, hat ein Problem, weil er den Falschen gekillt hat und nun selbst auf der Todesliste seines Auftraggebers steht. Auch Nico vermasselt ihren Auftrag, weil ihr der präparierte Wagen geklaut wurde. Fabian und Reza wissen nicht, dass in Nicos Wagen, den sie geklaut haben, eine Bombe tickt. Durch einen Zufall treffen sich Nico und Leo in der abgewrackten Kneipe Paul´s Eck und betrinken sich sinnlos, während sich draußen das große Unheil zusammenbraut...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auch beim Bonusmaterial hat sich etwas getan, zwar nicht viel aber immerhin. Wieder mit dabei sind die Interviews mit Til Schweiger, Karina Krawczyk, Florian Lukas und Benno Fürmann. Ebenso wie der rund dreieinhalbminütige "Hinter den Kulissen"-Clip. Neu, allerdings auch nicht besonders spektakulär, erscheinen uns die ausgewählten Filmografien zu den vier Hauptdarstellern. Der Video-Clip: "Eisbär" ist überraschenderweise das Musik-Video von Rapper Cappuccino von dem man auch seit Ewigkeiten nichts mehr gehört hat, umso erfreulicher, dass das Video es trotzdem auf die DVD geschafft hat.

Und natürlich sind die beiden Standards "Unsere DVD-Empfehlung" (Hui-Buh) und "Der besondere Filmtipp" (Schwere Jungs / Apokaliptico) genauso mit dabei, wie auch die übliche "Trailershow".

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Beim ersten flüchtigen Blick auf das Cover der Highlight/Constantin-Neuauflage von "Der Eisbär" mussten wir schon ein wenig grinsen. Denn legt man die Hüllen der alten und der neuen Auflage nebeneinander, so sieht man schon, dass die gleiche Grundlage benutzt wurde. Immer noch prangt an der gleichen Stelle die Pistole mit dem eingestanzten "Der Eisbär"-Schriftzug, okay, der Hintergrund ist nun Schwarz und nicht mehr Weiß und auch Til Schweiger wird nicht mehr riesig auf dem Cover erwähnt, insgesamt ist das Design minimalistischer, aber auch etwas cooler.

Genauso geht es weiter, denn auch das Menü wurde völlig neu gestaltet. Damals war es gerade in Mode gekommen 3D-Menüs zu erstellen, aber mit dieser altbackenen Variante werden wir nicht mehr gequält. Hier dominiert, klar wieder die Pistole das Bild, aber auch Filmausschnitte, die durch Filter gejagt wurden und dadurch kühl, hell und eisbärig wirken, sind ein fester Bestandteil vom Menü. Natürlich mit passender Musik unterlegt. Und dass die Menü-Designer noch größeres vor haben, sieht man daran, dass tatsächlich jedes Menü im Stile des Hauptmenüs animiert wurde und jedes Menü mit einer kurzen Sequenz eingeleitet wird. Lediglich bei dem Menü für die Trailershow stoßen wir auf keinen Übergang und ein Stillframe, doch dieses Menü wird vermutlich eher am seltensten von allen aufgerufen.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Gleich zu Begin müssen wir erwähnen, dass immer noch nicht das korrekte Bildformat vorliegt. So ist zwar auf dem Cover 2,35:1 korrekt angegeben, in Wahrheit ist links und rechts immer noch ein Stück abgeschnitten. Insgesamt wirkt der Transfer fast zur alten DVD identisch, auf jeden Fall wurde das gleiche Master genutzt. Fast durchgängig können wir Defekte im Bild feststellen, diese treten mal mehr, mal weniger stark auf. Verunreinigungen hingegen fallen eher selten auf, man könnte schon sagen so gut wie gar nicht. Die Farbgebung ist eher kühl, kann aber noch als realistisch bezeichnet werden. Der Kontrast wirkt immer wieder zu hart, so kommt es, dass helle Flächen stellenweise zum leichten Überstrahlen neigen. Aber auch dunkle Flächen breiten sich gerne mal ein wenig aus. Auch der Transfer selbst ist nicht der ruhigste, so wackelt das Bild gerade zu Anfang des Films doch stark, was sich gut an den Texteinblendungen erkennen lässt.

Aber auch Bildrauschen ist dem Bild nicht völlig fremd. So fällt vor allem im Hintergrund immer wieder ein starkes Rauschen auf, während der Vordergrund fast durchgängig davon verschont bleibt und insgesamt sauber wirkt. Die Schärfe ist hingegen wechselhaft, stellenweise möchte man meinen, sie wäre auf Topniveau, in anderen Szenen stellen wir das genaue Gegenteil fest. Dies bedeutet, dass wir in ruhigen, fast unbewegten Szenen eine nahezu perfekte Kanten– und Detailschärfe geboten bekommen, die in Bewegungen leider gerne ins zu Weiche abfällt. Nachzieheffekte sind allerdings kaum zu erkennen. Auch müssen wir positiv vermerken, dass die Kompression dieses Mal besser verlaufen ist, vor allem im direkten Vergleich zum Vorgänger hat das Bild doch durchaus an Qualität gewonnen. Dies trotz der Tatsache, dass insgesamt weniger Speicherplatz auf der DVD genutzt wurde. Trotzdem möchten wir nur die gleiche Wertung geben, wie der alten DVD, denn mit der heutigen Technik und Erfahrung hätte man mehr aus dem Bild herausholen können.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Bereits auf der alten Mawa/VCL-DVD gab es DTS-Ton, klar dass dieser auch bei Highlight mit an Bord ist. Auch wundert es uns nicht, dass beide Tonspuren zur alten DVD-Fassung identisch sind, denn damals war der Ton sehr gut und erreichte bei uns die Höchstwertung. Doch inzwischen hat sich viel getan in der Welt, die Maasstäbe sind immer weiter gewachsen und nun steht schon der DVD-Nachfolger vor der Tür. Lassen wir den Ton jedoch noch kurz einmal Revue passieren.

Die Dolby Digital-Variante ist deutlich leiser abgemischt worden als der DTS-Ton, der in der Originallautstärke den Weg auf die DVD gefunden hat. Beide Mischungen geben sich abseits dieses Unterschieds allerdings nicht viel. Bei beiden Fassungen sind die Dialoge sehr gut zu verstehen. Auch Surroundeffekte werden uns geliefert. So bekommen wir es immer wieder mit Umgebungsgeräuschen und sogenannten bidirektionalen Effekten zutun, die eine wunderbare Klangkulisse aufbauen. Auch die Musik hüllt uns die meiste Zeit über alle Lautsprecher ein, fährt nur ab und an mal gewollt auf die Front zurück. Doch herrscht auch manchmal scheinbare Stille im Rear-Bereich, was nicht weiter schlimm ist, so empfinden wir es nicht so, als würde etwas an diesen Stellen fehlen. Einzig bemängeln wir den Subwoofereinsatz, dieser hätte deutlich präziser sein müssen, wirkt er doch die meiste Zeit zu wuchtig und ungenau. Insgesamt reicht es dann allerdings doch nur für eine gute Wertung, da die Qualität an sich nicht die beste ist.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Highlight macht mit der Neuauflage von "Der Eisbär" keine gigantischen Schritte, jedoch lohnenswerte. Zwar ist der Anspruch an eine DVD über die Jahre gestiegen, sodass in der Wertung kaum Besserungen, teilweise sogar Verschlechterungen festzustellen sind, jedoch hat sich die Qualität trotzdem etwas verbessert. Insgesamt kann man also sagen, dass die Neuauflage durchaus lohnt, jedoch stellt sich die Frage, ob sie wirklich den hohen Preis wert ist, der derzeit für sie verlangt wird. Denn ein Upgrade würde sich erst lohnen, wenn die DVD in ein Preissegment um, bzw. unter zehn Euro rutscht.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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