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Transporter II - The Mission

Special Edition

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.02.2006
Verleihfenster: 03.01.2006
Im Handel ab: 08.02.2006
   
Deutscher Titel: Transporter II - The Mission
Originaltitel: Transporter II
Land / Jahr: USA/F 2005
Genre: Action
   
Regie:  Louis Leterrier
Darsteller:  Jason Statham , Alessandro Gassman , Amber Valletta , Kate Nauta , Matthew Modine , Jason Flemyng , Keith David , Hunter Clary , Shannon Briggs , François Berléand , Raymond Tong , George Kapetan , Jeff Chase , Gregg Weiner , Gregg Davis , Marty Wright , AnnaLynne , Reggie Pierre , Elie Thompson , Adam Faldetta
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 6.1 ES (discrete)), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Englisch (DTS 6.1 ES (discrete)), Englisch (Dolby Digital 5.1 EX)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Kapitel: 10
Laufzeit: 85 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 57:40
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Kurierfahrer Frank Martin ist diesmal in Miami unterwegs. Hier arbeitet er als Chauffeur für Millionär Billings, dessen kleinen Sohn Jack er jeden Tag zur Schule bringt. Mit der Ruhe ist es vorbei, als die Bande von Gangsterboss Gianni Cellini versucht, Jack zu kidnappen. Aber die Ganoven haben nicht mit Franks Martial Arts- und Fahrkünsten gerechnet. So kann er die Entführung erst einmal verhindern. Doch als es der psychopathischen Killerin Lola im zweiten Anlauf gelingt, sich des Jungen zu bemächtigen, kommt Frank nur knapp mit dem Leben davon. Der Transporter schwört Rache und setzt alles daran, Jack zu befreien. Bald kommt er dahinter, dass es Cellini um mehr geht als nur Lösegeld: Im Auftrag der kolumbianischen Drogenbarone will er das Kind mit einem tödlichen Virus infizieren, das sich in ganz Miami verbreiten würde. Frank bleibt nicht viel Zeit, um das Gegenmittel zu finden und die Katastrophe zu verhindern...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Interviews: Die sechs Interviews mit Cast & Crew liegen zumindest teilweise - wie Teile des restlichen Bonusmaterials - anamorph abgetastet und mit deutschen Untertiteln vor. Die Interviews laufen zwischen einer und sechs Minuten und geben zumindest in Ansätzen einen interessanten Blick hinter die Kulissen.
- Making Of: Auch das Making Of liegt anamorph vor und dauert insgesamt gute 22 Minuten. Teile der Interviews finden sich auch hier wieder. Das Making Of liefert den üblichen Mix aus Szenen vom Set und Interviews, die ausnahmsweise einmal nicht mit Ausschnitten aus dem Film quergeschnitten wurden, weswegen das Making Of einen wesentlich weniger oberflächlichen Eindruck hinterlässt als die meisten Making Ofs dieser Tage. Insgesamt neigen die Darsteller aber dazu, in den Interview-Sequenzen zuviel Zusammenfassung vom Film zu liefern und zu wenig Einblicke in die Dreharbeiten.
- Making Of The Music: Diese zehnminütige Featurette liegt nur in Letterbox-Widescreen und französischer Sprache mit deutschen Untertiteln vor. Wir beobachten das Orchester bei seiner Arbeit und die für die Musik Verantwortlichen kommen zu Wort.
- Entfernte und verpatzte Szenen: Dieser Mix aus Outtakes und Deleted Scenes läuft etwas mehr als neun Minuten und liegt unbearbeitet mit Timecodes vor.
- Hinter den Kulissen: Die unkommentierten Aufnahmen vom Set haben eine Lauflänge von 24 Minuten.
- Kinotrailer
- 2 TV Spots
- Trailershow zu anderen Ufa-Titeln

Insgesamt bietet das Bonusmaterial zu wenig tiefgreifende Hintegrundinformationen zu den Dreharbeiten. Ein Teil der Extras wiederholt sich, die Interviews sind außerdem viel zu oft reine Inhaltsangaben, die man schlicht nicht braucht, wenn man sich nach dem Gucken über die Entstehung des Filmes näher informieren will.

Lob verdient Universum aber für das schicke Steelbook, das als Verpackungsform gewählt worden ist.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menü wurde sehr aufwendig gestaltet und besteht aus computergenerierten und animierten Elementen. Sämtliche Menüs wurden durchanimiert und mit Geräuschen versehen und sind als Art digitaler Akt gestaltet, durch den man quasi blättert, wenn man die Menüs wechselt. Im Vordergrund steht - so gar nicht dezenz, sondern recht deutlich - das im Film vorkommende Auto eines deutschen Herstellers. Dieses bewegt sich als computeranimiertes Objekt durch die Menüs, stolz die fünf Ringe auf dem Kühlergrill vor sich her tragend. "Subtiler" könnte Product Placement nicht einmal im ZDF ausschauen.

Dennoch sieht man deutlich, dass Universum in diesen Film deutlich mehr Arbeit gesteckt hat als in das sonstige Programm, das ja größtenteils aus zwar nicht schlechten, aber dennoch eher kleineren Filmen besteht.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Etwas überraschend - und enttäuschend - ist, dass die Bildqualität nicht die hohen Erwartungen, die man aufgrund der DVD-Veröffentlichungen des ersten Teils haben konnte, erfüllen. Andererseits war auch schon der erste Teil bei der deutschen DVD bildtechnisch anderen Ausgaben, wie beispielsweise der französischen DVD, unterlegen. Eventuell waren unsere Erwartungen also zu hoch gesteckt.

Die Kritik betrifft dabei nicht in erster Linie die Stilmittel, die das Bild verfremden und ihm einen Look verpasst haben, der stark an "CSI Miami" oder "Bad Boys" erinnert. Damit könnte man ja leben, der Look hat auch durchaus etwas Charmantes für sich. Nein, unsere Kritik betrifft vor allem die Bildschärfe, die für einen brandneuen Film schlicht indiskutabel ist. Ein Film aus 2005 hat auf DVD nicht so weichgezeichnet auszusehen. Das ginge viel besser. Wozu brauchen wir HDTV, wenn Studios nicht einmal in der Lage sind, die Möglichkeiten der DVD voll auszuschöpfen? Dem Transfer mangelt es an feiner Detailzeichnung. Auch in Nahaufnahmen gibt es nur wenige Szenen, bei denen man mit der Schärfe wirklich zufrieden sein könnte. Ansonsten wirkt das Bild recht weich, teilweise sogar fast unscharf. Ab und an fallen dann noch leichte Nachzieheffekte auf und auch Edge Enhancement, als Folge von Nachschärfversuchen, ist anzutreffen.

Eventuell spielt hier die niedrige Bilddatenrate von nur rund 4,8 mbps eine Rolle. Man wird sehen, wie sich die französische DVD in Sachen Bildqualität schlagen wird, die wir euch demnächst vorstellen werden und die vorwiegend wegen der längeren Filmfassung interessant sein dürfte.

Der Transfer erscheint durchgehend sehr rauscharm. Es ist nicht auszushließen, dass Universum hier mit einem Rauschfilter nachgearbeitet hat, denn gewöhnlich bringen solche Filter auch eine gewisse Weichheit ins Bild. Auch hier wird die französische DVD als Messlatte dienen. Da der deutsche Transfer über französische Credits verfügt - womit klar sein dürfte, dass wohl das gleiche Ausgangsmaterial bei beiden DVDs zugrunde liegt -, werden wir so 1:1 beurteilen können, ob Universum hier eigenständig nachbearbeitet hat.

Wir haben schon den typischen Miami-Look angesprochen, der sich in letzter Zeit vor allem durch "CSI Miami" und Filme wie "Bad Boys 2" etabliert hat. Dieser Look lebt sehr stark von den Farben und so wundert es nicht, dass auch "Transporter II" in dieser Hinsicht stark verfremdet wurde. So gleiten die Farben stets im gelben bzw. grünen Terrain und bieten eine sehr bunte und satte Farbpalette.

Auch der Kontrast wurde für diesen Look verändert und bietet sich nun ein wenig steil und überstrahlend dar. Die wenigen dunklen Sequenzen beherrscht der Kontrast aber sehr gut, sodass man im Endeffekt noch zufrieden sein kann.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Auch der Ton bietet im Ergebnis nicht das, was man erwartet hat. Zwar bietet die deutsche DVD wie beim ersten Teil wieder DTS 6.1 ES bzw. Dolby Digital EX-Spuren - am Ende wirkt der Ton aber zu wenig ausbalanciert. Erwähnenswert ist, dass wieder einmal DTS und Dolby bei Universum ein wenig anders klingen. Die Dolby-Variante ist direkter, kerniger, brachialer, während die DTS-Spur ein wenig nuancierter und subtiler klingt. Es ist schwer, hier einen Favoriten zu picken, denn beide Spuren haben ihre Reize. Es dürfte wohl eine Geschmackssache sein, ob man den Ton lieber direkter oder doch lieber etwas zurückhaltender mag.

Beiden Spuren ist gemein, dass sie in Maßen durchaus einen einem Actionfilm angemessenen Soundtrack bieten. In vielen Szenen erfreut der Ton mit Surroundeffekten, im Endeffekt bietet der Ton aber nicht das Effekt-Gewitter, das man von anderen Actionfilmen gewohnt ist. In manchen Szenen wäre mehr drin gewesen. Auch die Umgebungsgeräusche werden nicht wirklich perfekt im Raum ausgebreitet. Diese wurden einfach zu verhalten auf den hinteren Kanälen abgelegt. Auch das hat man schon wesentlich besser erlebt - auch bei Filmen, die nicht EX zu bieten hatten.

Schaltet man auf die englischen Spuren um, so wird man hören, dass diese besser klingen, mehr Surrounddetails bieten und "knackiger" daherkommen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Transporter II - The Mission" spaltet mit Sicherheit das Publikum. Die einen werden den Film nicht einmal mit der Kneifzange anfassen wollen, denn sie haben sich selbst eine Niveauuntergrenze auferlegt, die der Transporter wohl noch unterschreiten dürfte. Die anderen sehen in "Transporter II" das, was es ist: ein "Fun-Movie" bei dem "die Post abgeht", bei dem man abschalten kann. Sicher, die Story ist nicht sonderlich originell, vielleicht erinnert sie sogar etwas an "Mann unter Feuer". Sicher, an drei Stellen im Film gibt es haarsträubende CGI-Effekte, die in ihrer Lächerlichkeit allerhöchstens von der "Neo gegen 100"-Kampfszene in "Matrix Reloaded" überboten werden können. Dennoch bietet der Film eine Menge Unterhaltungswert und das ist ja schon einmal etwas.

Leider hält die DVD technisch nicht das, was man erwarten durfte. Sowohl das Bild, als auch der Ton könnten und müssten eigentlich besser sein. Sicher, es macht immer noch Spaß, die DVD zu gucken und so mancher Beamer wird gewisse Schwächen des Bildes schon glattbügeln, aber am Ende hätte man einfach mehr erwartet.

Darüber hinaus enthält die deutsche DVD leider nur die internationale Kinofassung, die - von den USA ausgehend - von einem R-Rating auf eine PG13-Freigabe geändert worden ist. Die längere Fassung wird auf der französischen DVD enthalten sein, die wir euch vorstellen werden, sobald sie bei uns eingetroffen ist. Gerüchten zufolge sollen für die französische DVD auch Special Effects geändert worden sein. Die genauen Unterschiede erfahrt ihr dann bei uns.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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