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Metallica: Some Kind Of Monster

  

Getestet von Lasse Hambruch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Anmerkung: Die DVD steckt in einem Pappschuber
Review Datum: 11.02.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.02.2005
   
Deutscher Titel: Metallica: Some Kind Of Monster
Originaltitel: Metallica: Some Kind Of Monster
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Dokumentation
   
Regie:  Joe Berlinger, Bruce Sinofsky
Darsteller:  James Hetfield , Lars Ulrich , Jason Newsted , Robert Trujillo , Kirk Hammett
       
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 37
Laufzeit: 141 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

St. Anger, der heilige Zorn - ein bezeichnender Albumtitel. Für die Aufnahmen mieten sich Metallica auf einem alten Militärgelände ein. Mit dabei ist ein Psychologe, der die Probleme innerhalb der Band lösen soll. Als im Frühling 2003 das Album erscheint, ist die Überraschung groß: Jahrelang hatten die Fans weltweit nur schlechte Nachrichten erhalten. Bassist Jason Newsted war ausgestiegen und Sänger James Hetfield aufgrund akuter Alkohol- und Drogenprobleme in einer Reha-Klinik verschollen. Drummer Lars Ulrich sagte vor dem Kongress der Vereinigten Staaten gegen die Internet-Tauschbörse Napster aus. Dann erscheint dieses musikalische Meisterstück: Die Filmemacher Joe Berlinger und Bruce Sinofsky waren mittendrin. Ein Glücksfall. Die Entstehungszeit von "Some Kind Of Monster" war für Metallica eine, in der das Bandgefüge zu zerbrechen drohte. Der Film verfolgt die Veränderungen innerhalb der Band. Der Film zeigt den dauernden Konkurrenzkampf zwischen Hetfield und Drummer Ulrich und den unterwürfigen und zugleich harmonisierenden Einfluss von Gitarrist Hammet. Derart unverblümt und intensiv blickte noch keine Kamera hinter die Kulissen der Schwer-Metaller. Das ist spannend, bisweilen amüsant und berührend.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Metallica
Der Kommentar wurde während der Madly in Anger with the World Tour aufgezeichnet. Er ist interessant gestaltet. Allerdings bietet der Kommentar der Regisseure mehr Gehalt.
- Audiokommentar der Filmemacher
Wie schon erwähnt bietet dieser Kommentar etwas mehr an Gehalt. Fans werden aber um beide Kommentare nicht herumkommen, da jeder auf seine Art interessante Zusatzinformationen bietet.
- Geschnittene Szenen
Insgesamt befinden sich 28 geschnittene Szenen auf der DVD. Allerdings bieten nur eine Handvoll der geschnittenen Szenen erklärende Kommentare der Filmemacher, was stellenweise etwas schade ist. Die Szenen an sich sind aber alle sehr interessant. Viele von euch hätten wohl die eine oder andere Szene gern in der Doku selbst gesehen.
- Festivals und Premieren
- Sundance Fragen und Antworten
Die Filmemacher Joe Berlinger und Bruce Sinofsky stellen sich fünf Minuten lang den Fragen der Journalisten auf dem Sundance Film Festival. Dort hatte die Doku nebenbei auch Weltpremiere.
- Sundance Pressekonferenz
Da Metallica zur Zeit der Weltpremiere auf Tour in Australien waren, konnten sie der Audience nur per Liveübertragung zur Verfügung stehen. 15 Minuten lang beantworten Metallica alle Fragen.
- San Francisco International Film Festival
Zehn Minuten lang stellt sich Metallica hier den Fragen der Journalisten.
- New York Premiere
Fünf Minuten lang bekommen wir Eindrücke von der New York Premiere vermittelt. Hauptsächlich äußern sich die Regisseure. Metallica kommt nur kurz zu Wort.
- Klub Aufführung
Diese Featurette ist in der Tat etwas Besonderes, denn nicht oft bekommt man Szenen von einem Screening zu sehen. Auch wenn die Laufzeit nur fünf Minuten beträgt, so ist das Screening doch interessant anzuschauen.
- Dieses Monster lebt
Es gibt 13 weitere geschnittene Szenen zu sehen, welche teilweise einen Kommentar der Filmemacher aufweisen. Auch wenn die Szenen sich inhaltlich etwas von den anderen geschnitten Szenen unterscheiden, so ist der Split nur bedingt nachvollziehbar - aber auch nicht weiter tragisch.
- Musikvideo
Das Lied "Some Kind of Monster" wurde mit aktuellen Metallica Aufnahmen von der Tour und den Dreharbeiten unterlegt. Bei vielen dürften die Rock am Ring-Ausschnitte tolle Erinnerungen hervorrufen.
- Biografien der Filmemacher
Es gibt die Biografien der Filmemacher in Form von Texttafeln.

Die Extras sind wirklich beeindruckend, zumal es sich ja hierbei um eine Dokumentation und keinen Hollywood Blockbuster handelt. Interessant ist auch, dass es inhaltlich nur geringfügige Überschneidungen gibt. Somit wurden alle inhaltlich relevanten Teile abgedeckt und dafür gibt es von uns ein glattes "sehr gut".

   
 
Wertung:  
     (sehr gut)
     
Gestaltung:

Das Menü präsentiert sich äußerst edel. Es gibt viele kleine Animationen zu bestaunen, bevor sich das eigentliche Menü aufgebaut hat. Dieses wirkt in sich sehr stimmig und weist eine große Bedienungsfreundlichkeit auf. Auch die Übergänge zu den einzelnen Untermenüs sind gelungen, auch wenn nicht jedes Untermenü einen solchen Übergang spendiert bekommen hat.

Die Bonus Disc weist den gleichen Menüaufbau auf wie die Hauptdisc. Allerdings gibt es bei der Bonus Disc gar keine Übergänge mehr. Musikalisch werden beide Menüs, wie sollte es auch anders sein, von "Metallica" Musikstücken begleitet.

Es ist klar zu sehen, dass in das Menü Liebe, Zeit und Kreativität investiert wurde, weshalb wir ohne Bedenken von einer guten Menügestaltung sprechen können.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Da die Dokumentation eine Laufzeit von 141 Minuten hat, waren wir gespannt zu sehen, in wie weit sich dies auf die Bildqualität auswirken würde. Um es vorweg zu nehmen, es hat sich nicht oder nur unwesentlich ausgewirkt, was an einigen Dingen liegt. Zunächst ist positiv festzustellen, dass Paramount alle Extras, natürlich bis auf die Audiokommentare, auf die Bonus Disc gepackt hat. Dazu kommt, dass der Film nur eine Tonspur besitzt. Dadurch bleibt noch genug Datenrate für das Bild über. Dank dieser meist sehr hohen Bitrate gibt es keinerlei Probleme bei der Kompression. Blockbildung und dergleichen sind praktisch nicht auszumachen. Die Farbgebung ist sehr unterschiedlich, was aber durch Stilmittel bedingt ist. Die Farbtöne sind teilweise sehr steril gehalten, was die angespannte Atmosphäre weiter unterstreichen soll. Die Konzertausschnitte präsentieren sich hingegen recht knallig. Der Kontrast erzielt keine überragenden Ergebnisse, leistet sich aber auch keine nennenswerten Ausrutscher. Der Schwarzwert ist absolut in Ordnung.

Das Schärfeverhalten ist durchwachsen. Dies liegt aber auch daran, dass nicht das gesamte Material aus neuerer Zeit stammt, weshalb gewisse Unschärfen wohl einfach nicht zu vermeiden gewesen sind. Das aktuellere Material weist einen guten Schärfegrad auf. Was die Bildruhe angeht, so ist durchweg ein leichtes Rauschen auszumachen. Allerdings nimmt es zu keiner Zeit größere Ausmaße an.

Das Bild der DVD ist absolut in Ordnung. Von einer Dokumentation mit teilweise älteren Aufnahmen ist einfach nicht mehr zu erwarten, weshalb wir mit dem Ergebnis zufrieden sein können.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Der Ton der DVD ist über weite Strecken hin unspektakulär. Dies liegt aber nicht etwa an einer schlechten Abmischung, sondern einfach daran, dass das Allerwichtigste die Dialoge sind. Sie stehen während der gesamten Dokumentation im Vordergrund. Verständnisprobleme gibt es hierbei keine. Die Dialoge klingen zu jeder Zeit glasklar und lassen keine Wünsche offen.

Die Konzertaufnahmen klingen altersbedingt unterschiedlich. Die neuen Ausschnitte kommen mit einer ordentlichen Wucht daher. Der Sound klingt aggressiv und dynamisch - so wie es sich für eine Band wie Metallica gehört. Die etwas älteren Ausschnitte klingen logischerweise nicht mehr ganz so dynamisch. Trotzdem kann man auch hier mit dem Dargebotenen zufrieden sein.

Die hinteren Lautsprecher kommen fast nur bei den Konzertausschnitten zur Geltung. Aber auch hier beschränken sie sich zumeist auf Umgebungsgeräusche. Der Subwoofer hätte für unseren Geschmack etwas mehr aufspielen dürfen, aber auch seine Werte gehen in Ordnung.

Der Ton einer Dokumentation ist bekanntermaßen nie referenzverdächtig. Da macht "Some Kind Of Monster" keine Ausnahme. Trotzdem wurde aus dem wenig vorhandenen Potential einiges herausgeholt.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Die DVD konnte in unserem Test überzeugen. Vor allem die umfangreichen Extras rücken sie in ein gutes Licht. Da fallen dann geringe Schwächen beim Bild in der Endabrechnung nicht ganz so drastisch ins Gewicht.

Für Metallica Fans ist dieses Doppel-DVD-Set ein absolutes Muss. Das Gute an dieser Dokumentation ist aber, dass man kein Metallica Fan sein muss, um mit ihr etwas anfangen zu können. Dies liegt einfach daran, dass die Musik nur die zweite Geige spielt. Viel wichtiger sind die Entwicklungen der einzelnen Bandmitglieder und die Gesamtentwicklung der Band. Schön ist auch die Härte der Musikbranche gezeichnet.

Nach der Dokumentation steht auch das viel geprügelte Album "St. Anger" in einem anderen Licht. Die Musik wird dadurch zwar nicht besser, aber man versteht warum die Band es so hat klingen lassen, wie es nun eben klingt. Das Label hatte übrigens größte Probleme mit der Art des Albums. Es wurde teilweise als "finanzieller Selbstmord" betitelt. Metallica konnte es den Herren dennoch schmackhaft machen - wohl einfach dadurch, dass "Metallica" draufstand, denn der Name verkauft sich fast schon alleine, weshalb alle Beteiligten am Ende Grund zur Freude hatten.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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