Newsletter   RSS-Newsfeed   Wap, I-Mode & PDA   Gewinnspiel  Impressum  Werbung  Online Hilfe  124 Leser online

 
     

Hostage - Entführt

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

Cover 
Cover-Rückseite 
Blu-ray-Menü 
Photos 
Review drucken
OFDb
IMDB
Link zur Review
 
 


 

Blu-ray-Daten:

Review Datum: 15.05.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 29.04.2008
   
Deutscher Titel: Hostage - Entführt
Originaltitel: Hostage
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Thriller
   
Regie:  Florent Emilio Siri
Darsteller:  Bruce Willis , Kevin Pollak , Jimmy Bennett , Michelle Horn , Ben Foster , Jonathan Tucker , Marshall Allman , Serena Scott Thomas , Rumer Willis , Kim Coates , Robert Knepper , Tina Lifford , Ransford Doherty , Marjean Holden , Michael D. Roberts , Art LaFleur , Randy McPherson , Hector Luis Bustamante , Kathryn Joosten , Johnny Messner
       
Bildformat: 2,23:1 Widescreen
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital TrueHD 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Elite Blu-ray-Case (blau)
Kapitel: 12
Laufzeit: 113 Minuten
TV Norm: 1080p
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 0
Disk Typ: Blu-ray 25 / Single Layer
Anbieter: VCL Communications / Cine Plus
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jeff Talley war bisher im Los Angeles Police Department zuständig für Verhandlungen mit Geiselnehmern. Doch als eine Geiselnahme in einer Katastrophe endet, bei der eine junge Mutter und ihr Kind umkommen, ist Talley am Boden zerstört. Er verlässt Los Angeles und nimmt den weniger aufreibenden Job als Polizeichef der Stadt Bristo Camino in Ventura County an, wo die Kriminalitätsrate vergleichsweise niedrig ist.

Drei jugendliche Kriminelle verfolgen eine Familie auf dem Heimweg, weil sie deren Wagen stehlen wollen – sie landen allerdings unversehens am falschen Tag im falschen Haus: Plötzlich sitzen sie am Stadtrand in einer millionenschweren Villa fest, die dem korrupten Buchhalter Walter Smith gehört: Die drei geraten in Panik und nehmen Smith und seine beiden Kinder als Geiseln – was Talley in genau die Situation bringt, die er für den Rest seines Lebens vermeiden wollte.

Bald darauf übergibt Talley den Geiselfall dem Sheriff von Ventura County – er will selbst nichts damit zu tun haben. Auf dem Anwesen befinden sich allerdings elektronisch abgespeicherte Informationen, die einen geheimnisvollen Verbrecherring und seine Machenschaften bloßstellen könnten.

Die Ganoven schrecken vor nichts zurück, um unerkannt zu bleiben – und dazu gehört auch, dass sie Talleys Frau und Tochter als Geiseln nehmen, um ihn zu zwingen, die gerade abgetretene Leitung in der Verhandlung mit den Geiselnehmern in der Villa wieder zu übernehmen. Weil derart viel auf dem Spiel steht, wird die Situation für Talley immer brisanter – und gefährlicher, als er sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen konnte.

    
Blu-ray-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar des Regisseurs (in Deutsch untertitelt)
- Trailer zu den im Mai erscheinenden Blu-rays "Copland", "John Carpernters Vampire" und "Jeepers Creepers"

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Beim Menü bietet die Blu-ray von Cine Plus weder bessere, noch schlechtere Ergebnisse als andere Label. Das Hauptmenü wurde mehr oder weniger einfallsreich animiert und mit Ton unterlegt, das Pop-up Menü ist wie meistens nicht sonderlich schick gestaltet. Animationen sind hier nicht zu finden.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Überraschund - damit hätte man nicht gerechnet. Aber die Bildqualität dieser Blu-ray aus dem Hause Cine Plus liegt auf mehr als nur brauchbarem Niveau. Die Bildschärfe ist generell sehr hoch, vor allem in Nahaufnahmen offenbaren sich feine Details. Für einen so neuen Film ist die Schärfe aber dennoch nicht perfekt. So könnte z.B. der Hintergrund in Totalen noch eine Spur knackiger und feiner ausfallen. Hier kann man aber Cine Plus keinen wirklichen Vorwurf machen. Selbst Blu-rays von Studios wie Warner kämpfen mit dem Phänomen, dass bei Totalen der Hintergrund nicht durchgehend so scharf ist wie man es beispielsweise von Discs der Firmen Buena Vista oder auch Sony gewohnt ist.

Wie Kollege Hambruch in seinem Review der US-DVD schon angemerkt hat, fällt die Farbdarstellung des Transfers recht eigenwillig aus. Wie die RC1 weist auch die Blu-ray eine starke Tendenz in erdige Töne auf. Durchgehend ist das Bild in braune und gelbliche Grundtöne getunkt.

Der Kontrast fällt generell sehr gut aus, wirkt aber stellenweise leicht steil. Unter Umständen mag man einige der Nachtsequenzen als zu dunkel empfinden - dies kann aber auch der subjektive Geschmack des Testers sein. Im Großen und Ganzen lässt sich jedoch ein sehr satter Schwarzwert attestieren, der auch besagte Nachtszenen sehr angenehm erscheinen lässt.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Willkommen im HD-Zeitalter. Auf dem technischen Stand der 1970er Jahre. Zumindest was den Originalton betrifft. Dieser liegt nämlich, Trommelwirbel, nur in Stereo vor. Diese fast nicht zu übertreffende Peinlichkeit sucht bislang ihres Gleichen auf dem Blu-ray Markt. Cine Plus wird abermals seinem Ruf als Billigst-Label gerecht, bei dessen Veröffentlichungen immer irgend etwas nicht passt. Entweder lässt die Bildqualität oder die Extras zu wünschen übrig, oder eben wie in diesem Fall der Ton. Für einen Film, dessen DVD aktuell bei Amazon.de für sieben Euro verkauft wird, 20 Euro zu verlangen, mag in Anbetracht eines neues Mediums wie Blu-ray gerade noch vertretbar sein - dann aber bitte zumindest mit jenem technischen Standard, den die DVD seit mehr als 10 Jahren bietet. Dann auch noch auf dem Cover den englischen Ton als Dolby Digital 5.1 auszugeben, erscheint schon fast als Täuschung des Kunden.

"Hostage" gehört zu jenen Filmen, die eine sehr schöne Basis für guten Mehrkanalton bieten. Zahlreiche Actionszenen und auch zahlreiche Möglichkeiten für gut gesetzte Umgebungsgeräusche sorgen dafür, dass der Ton "sich austoben" kann. So bekommen wir entweder - die eben erwähnten - Umgebungsgeräusche oder auch Surroundeffekte und den Score auf den hinteren Kanälen geboten. Dabei baut sich eine schöne und druckvolle Surroundkulisse auf, die richtig Spaß macht. Auch der Center wird oft und gerne explizit angesprochen und zur Verbreiterung der Surroundkulisse genutzt.

Aber wir wollen auf dem Boden bleiben. Hier verweise ich wieder auf das Review der US-DVD von Lasse Hambruch, der schon bei der RC1 festgestellt hat, dass der Ton in einigen ruhigeren Szenen ein wenig an Potenzial verschenkt. Obwohl der deutsche Ton generell besser als das (5.1) Original (der DVD) zu sein scheint und auch eine bessere Ausnutzung der Surroundkanäle bietet, so lässt sich diese Beobachtung zumindest eingeschränkt auch auf die deutschen Spuren übertragen, wenngleich es in diesen Szenen zumeist mindestens dezente Musik über die Rücklautsprecher gibt. Generell ist "Hostage" aber ein sehr effekt-fixierter Film, Freunde des subtilen Mehrkanaltons kommen vielleicht nicht so ganz auf ihre Rechnung.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Wer sich angesichts der Tatsache, dass die Blu-ray vom Billig-Labekl Cine Plus stammt, nur eine völlig unbrauchbare Disc erwartet, wird positiv überrascht sein. Die Bildqualität hält locker mit Blu-rays weitaus renommierterer Firmen mit. Lediglich beim englischen Ton patzt Cine Plus, liegt dieser durch nur im antiquierten Stereo-Format vor. Angesichts eines Aufpreises von circa 15 EUR zur DVD, ist es unverständlich, dass sich Originalton-Fans mit einer derartigen Frechheit konfrontiert sehen müssen. Auch fehlen die Extras der deutschen DVD. Beim Bild und deutschen Ton hingegen gibt es so gut wie keinen Grund zur Klage. Strafe muss aber sein, deshalb werten wir wegen des Originalton-Debakels um einen Punkt ab.

Zwar mag "Hostage" - gemessen am Einspielergebnis - kein Blockbuster sein, immerhin handelt es sich aber um einen Film mit Bruce Willis und Kevin Pollak in den Hauptrollen - ganz am unteren Ende der Skala ist "Hostage" somit sicher nicht anzusiedeln. Am Ende hat man auch den Eindruck, als wäre der Film im Grunde völlig zu Unrecht an den Kinokassen abgesoffen. Natürlich, einen zweiten "Stirb langsam" bekommen wir nicht zu sehen - "Hostage" zählt aber sicher zu den besseren Actionfilmen und erinnert sehr schön an die "Actioners" der 1980er Jahre. Wer auf ehrliche, harte Action "steht", der wird hier bestens bedient.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
Verwandte oder ähnliche Titel:  (Wie funktioniert das?)
 

Hostage

(RC 1 )
 

Hostage - Entführt

(RC 2 )
 
 
Filmkritiken der Leser:
 

 
Filmkritik schreiben

 


© 2015
Digital-Movie.de