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Das Wilde Leben

  

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Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 06.09.2007
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 03.08.2007
   
Deutscher Titel: Das Wilde Leben
Originaltitel: Eight Miles High
Land / Jahr: Deutschland 2007
Genre: Biopic
   
Regie:  Achim Bornhak
Darsteller:  Natalia Avelon , Matthias Schweighöfer , Milan Peschel , Georg Friedrich , Friederike Kempter , David Scheller , Victor Norén , Alexander Scheer , Valerie Lasserre
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Clone
Kapitel:
Laufzeit: 110 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die wilden Sechziger: Der Münchner Teenager Uschi Obermaier verdreht den Männern den Kopf, brüskiert sie aber auch mit ihrem selbstbestimmten Auftreten. Über eine Musikgruppe lernt Uschi die freie Liebe in der legendären Berliner "Kommune 1" kennen: Sie beginnt eine Beziehung mit dem Kommunarden Rainer Langhans. Schnell merkt sie jedoch, dass die lauthals geforderten neuen Ideale der linken Szene wenig mit der Realität zu tun haben: Der für eigene Seitensprünge immer empfängliche Langhans reagiert eifersüchtig, als sich auch Uschi diese Freiheiten nimmt.

Uschi steigt zum begehrten Top-Model auf und wird zur Ikone der jungen Generation: Sie erscheint als Cover-Girl auf dem Playboy und dem Stern, und selbst die Superstars dieser Zeit, darunter Mick Jagger und Keith Richards, liegen ihr zu Füßen. Der berühmte italienische Produzent Carlo Ponti will sie zum Filmstar machen. Doch Uschi lehnt ab: Die Freiheit ist ihr wichtiger. Selbst in der intensiven Beziehung zu Keith Richards spürt sie bald: Die Kehrseiten des Ruhms, nämlich die Isolation der Stars und die Groupie-Existenz in anonymen Hotelzimmern, lassen sich mit ihrem Lebensentwurf nicht vereinbaren. Der Afrika-erfahrene Abenteurer Dieter Bockhorn eröffnet ihr eine neue Welt. Er herrscht als Kneipenwirt auf dem Hamburger Kiez über ein Milieu, in dem Frauen nur nach ihrem Stundenumsatz bewertet werden. Doch in Uschi verliebt Bockhorn sich unsterblich, und er gibt sein bisheriges Leben auf, um mit ihr in einem luxuriös ausgebauten Bus auf Weltreise zu gehen.

Etliche Jahre vagabundieren sie durch Asien und Amerika. Beide sind sehr verliebt – und dennoch lässt sich die unabhängige Uschi nur widerstrebend zu einer exotischen indischen Hochzeitszeremonie überreden. Sie fanden das Paradies. Niemand vertrieb sie daraus. Sie gingen freiwillig, als sie es nicht mehr ertrugen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Als Bonusmaterial finden wir ein 22 Minuten langes Making Of vor, in dem es auch die echte Obermaier zu sehen gibt, aber auch jede Menge Informationen zur Entstehung des Films werden dort geboten. Die neun nicht verwendeten Szenen, der Original- Kinotrailer und das Musikvideo zum Titellied runden das Programm dann eigentlich nur noch nett ab. Auch wenn der Umfang relativ gering ist, rechtfertigen die gegebenen Informationen eine doch noch recht passable Wertung.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Nach dem Anti-Raubkopierer Spot geht´s ins Menü, hier empfängt uns quasi das Coverbild, immerhin noch mit einer ganz kleinen Animation gespickt, erklingt sofort "Summer Wine", das Titellied des Films. Weitere Animationen finden wir noch bei der Szenenauswahl vor, wer allerdings hofft die Kapitelvorschau selbst sei animiert ist auf den Holzweg, lediglich die Bilder der Personen werden ab und an kurz mit einem Highlight belegt, welches auch auf einige Menüpunkte zutrifft. Diese Highlights passen sich allerdings an die im Hintergrund laufende Musik an. Generell lässt sich das Menü abgesehen von der Musik, welche in allen Menübildern zu finden ist, locker als "Fast-Stillframe" bezeichnen und erregt kein weiteres Aufsehen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild stellt sich, wie fast schon bei Warner üblich, leicht verwaschen dar, dies ist aber unter diesen Umständen eher dem Look des Films zuzuordnen. Denn auch die Farben wirken zu Beginn eher blass, präsentieren sich aber auch gerne einmal kräftiger. Der Kontrast hingegen könnte besser sein, zumal er Schwarz meist leicht gräulich wirken lässt, aber wie bereits bei den Farben ist dies auch nur ein temporäres Problem. Die Schärfe bewegt sich ebenfalls nur auf dem Durchschnitt, fehlt es hier doch auch wieder an Tiefen- und Detailschärfe. Diese wird allerdings hauptsächlich durch das Rauschverhalten des Bildes gedrückt. Rauscharme Bilder wirken gleichzeitig immer angenehm scharf. Positiv fällt die relativ gute Datenrate auf, die nicht zu kompressionsbedingten Problemen führt. Trotzdem fallen ab und an ein paar Nachzieheffekte ins Auge.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Tonal bietet das Leben der Uschi Obermaier eher wenige Highlights. Alles klingt ein wenig unausgegoren. Die Stimmen kommen gewohnt aus dem Center, sind gut verständlich, klingen aber zuweilen leicht blechern. Im Rear-Bereich beschränkt sich das Geschehen nahezu komplett auf die Musik und auch diese könnte qualitativ besser klingen. Wir haben uns nicht viel vom Sound erwartet, jedoch hätten tonale Highlights, wie die Straßenschlacht deutlich besser genutzt werden können, um im Bereich des Surroundtons etwas mehr zu bieten. Insgesamt ist der Ton allerdings noch zufriedenstellend.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Insgesamt keine großartige Veröffentlichung für einen Film, der sich um eine der größten Ikonen der deutschen Nachkriegsgeschichte kümmert. Der Traum von Freiheit, eingeengt auf einer DVD, die zu schwach auf der Brust ist, um die Bilder der Vergangenheit in ihrem ganzen Zauber wieder auferstehen zu lassen. So reicht es nur für die halbe Miete, die die dabei waren, können in Erinnerungen schwelgen und sagen: "Kind, das ist die Uschi, die hats durchgezogen!" Und die heutige Jugend kann die schöne Avalon mit den Augen verfolgen, während vielleicht ein wenig von dem damals in der Jugend vorherrschenden Geist wieder aufflammt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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