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Mike Oldfield DVD Collection

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 01.03.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 16.02.2004
   
Deutscher Titel: Mike Oldfield DVD Collection
Originaltitel: Mike Oldfield DVD Collection
Land / Jahr: GB/D 1992
Genre: Konzert
   
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (linear PCM 2.0 stereo), Englisch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Advanced Resolution Multi-Channel Surround Sound), Englisch (Advanced Resolution Stereo)
Untertitel: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch (UT nur bei den Extras von The Millenium Bell)
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Produktionsinfos bei DVD-Audio
Verpackung: Amaray Box (transparent)
Kapitel:
Laufzeit: 313 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: ohne Altersbeschränkung
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer + DVD 10 + DVD 5
Anbieter: Warner Vision Germany
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Mike Oldfield DVD Collection enthält neben den bereits erhätlichen DVDs "The Millenium Bell - The Art in Heaven Concert"- und "Tubular Bells II + III" auch die lang ersehnte DVD-Audio "Tubular Bells 2003".

Millenium Bell
Classic Songs: Tubular Bells, Portsmouth, Moonlight Shadow, Secrets, Shadows On The Wall
The Millennium Bell: Sunlight, The Doges Palace, Mastermind, Broad, Liberation, Amber Light, The Millennium Bell
Special: Art In Heaven

Tubular Bells II:
Introduction, Sentimental, Dark Star, Clear Light, Blue Saloon, Sunjammer, Red Dawn, The Bell, Weightless, The Great Plain, Sunset Door, Tattoo, Altered State, Maya Gold, Moonshine, Reprise

Tubular Bells III:
Introduction, The Source Of The Secrets, The Watchful Eye, Jewel In The Crown, Outcast, Serpent Dream, The Inner Child, Man In The Rain, The Top Of The Morning, Moonwatch, Secrets, Far Above The Clouds, Secrets – Reprise, Far Above The Clouds - Reprise,

Tubular Bells 2003 (DVD AUDIO):
Part One: Introduction, Fast Guitars, Basses, Latin, A Minor Tune, Blues, Thrash, Jazz, Ghost Bells, Russian, Finale
Part Two: Harmonics, Peace, Bagpipe, Guitars, Caveman, Ambient Guitars, The Sailor´s Hornpipe
Extras: Sentimental (Live Video), Far Above The Clouds (Live Video), 45 Min. original ´Tubular Bells´ Demos in DD 2.0

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Wie bereits beim Inhalt erwähnt, enthält die Box die bereits seit 2001 erhältlichen DVDs und die neue DVD-Audio, auf die viele Fans lange gewartet haben. Da Konzert-DVDs meist kaum Extras bieten und diese Veröffentlichungen schon etwas betagt sind, findet man hier auch nur sehr wenige Features vor.

Die "The Millenium Bell - Live in Berlin"-DVD enthält ein kurzes Making Of, das unkommentiert ist. Das zweite Extra ist ein kurzes Interview mit Mike Oldfield selbst und als drittes Extra findet man einen Extra-Clip mit dem Titel "Art in Heaven" von knapp 14 Minuten vor. Die zweite DVD "Tubular Bells II + III" enthält leider keinerlei Extras.

Erfreulicherweise kommen auch Besitzer eines normalen DVD-Players ohne DVD-Audio-Wiedergabe in den Genuss der neuen 5.1-Abmischung von "Tubular Bells 2003". Denn neben den hochauflösenden Tracks, befinden sich auch Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 und eine normale Stereospur auf der DVD. Der klanglich beeindruckendste Titel dieser Collection enthält neben dem Hauptprogramm noch Originalauszüge aus dem Jahre 1973, rund 40 Minuten Ausschnitte aus "Tubular Bells II + III" und eine Discography. Die Ausschnitte sind natürlich uninteressant, weil die beiden Konzerte in der Box mitgeliefert werden.

Insgesamt sind also kaum interessante Extras enthalten, aber wenn man die Qualität der zusammengestellten Collection mit einbezieht, ist das Gebotene durchaus ok. Man sollte aber nicht mehr als ca. 40 Euro dafür ausgeben, da man sich sonst theoretisch auch die Einzeltitel kaufen kann und die Ersparnis zu gering ausfällt.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Menüs aller DVDs reißen einen zwar nicht gerade vom Hocker, insgesamt sind sie aber dennoch durchaus professionell und ansehnlich gestaltet. Das aufwendigste Menü ist sicher das der "The Millenium Bell"-DVD, das mit diversen Animationen aufwarten kann. Sämtliche Präsentationen sind im 4:3-Format gehalten und können bis auf meist sehr dezente Animationen und ein stimmiges Design nicht viel bieten. Da zumindest die DVD-Videos aus den Jahren 2001 stammen, bieten diese aber eine insgesamt befriedigende Präsentation.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Leider sind die insgesamt drei Konzerte nur im 4:3-Format vorhanden, doch dafür schlägt sich die Bildqualität noch ganz wacker. Die Mike Oldfield-Konzerte zeigen genau die kleinen Mängel, die man von anderen Musik-DVDs kennt.

Dazu gehören u.a. die leichten, aber durchaus sichtbaren Probleme in der Kompression, die gelegentlich für leichtes Blockrauschen oder sogar geringe Artefaktbildung sorgen. Bei einem angenehmen Sichtabstand zum TV sollten diese aber kaum stören. Das Schärfeverhalten ist durchaus gut gelungen und so wird meist ein detailliertes Bild geliefert. Dies ist zwar nicht vergleichbar mit den Referenz-Konzert-DVDs, schlägt sich aber für das DVD-Produktionsjahr durchaus gut. Ab und zu fallen auch leichte Doppelkonturen auf.

Alle Konzerte bieten außerdem frische, leuchtende Farben und einen meist zufrieden stellenden Kontrast, der sich aber aufgrund der Nachtaufnahmen auch als sehr schwierig darstellt. Vor allem bei "The Millenium Bell" fiel auch ein unterschiedlich starkes Rauschen auf, das überwiegend aber auch auf die anfällige, dunkle Umgebung zurückzuführen ist.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Beim Ton muss man zwischen den Live-Konzerten und der neu abgemischten "Tubular Bells 2003" unterscheiden. So klingt die extra für die DVD-Audio angefertige Mehrkanalmischung nochmal ein ganzes Stück besser, als die ohnehin schon überzeugenden Live-Auftritte von Mike Oldfield.

Die drei Konzerte klingen ungefähr gleich, obwohl die "The Millenium Bell"-DVD durch das lauteste Publikum und die meisten Umgebungsgeräusche heraussticht. Die vielen Raketen (Sylvesterparty) und das aktive Publikum ertönen meist aus den Rear-Lautsprechern und verlagert die eigentliche Musik dadurch etwas in die Front. Dennoch klingen sämtliche Live-Acts dynamisch und kraftvoll. Sehr gut gelungen ist auch der Subwoofer-Einsatz, der stets für tiefe, klare Töne sorgt.

Gerade dort, wo die Konzert-DVDs noch etwas mehr bieten könnten, wie z.B. im räumlichen Klang und in der Dynamik, bietet die DVD-Audio genau das Richtige. Teilweise spielt der neu abgemischte Ton richtig mit der 5.1-Kulisse. So wandert z.B. ein leises Glockenspiel langsam um einen herum. Zusammen mit den klar definierten Tönen und den sauber abgemischten Titeln wird ein tolles Klangerlebnis geboten. Selbst die bekannten DD- und DTS 5.1-Tracks können da schon überzeugen.

   
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Für alle Mike Oldfield-Fans steht fest: Wer noch keine seiner DVDs besitzt, macht mit dieser Collection sicherlich nichts falsch. Klangliches Highlight ist ganz klar die DVD-Audio, die sich nochmals von den schon guten Live-Konzerten abhebt. Ansonsten ist die technische Qualität durchaus gelungen, auch wenn das Bild leider nur in 4:3 vorhanden ist. Die Extras sind erwartend schwach ausgefallen, doch die Collection an sich bietet ein gutes Angebot und eine gute Mischung.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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Like Mike

(RC 2 )
 
 
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