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Das geheime Fenster

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.10.2004
Verleihfenster: 28.09.2004
Im Handel ab: 26.10.2004
   
Deutscher Titel: Das geheime Fenster
Originaltitel: Secret Window
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Thriller
   
Regie:  David Koepp
Darsteller:  Johnny Depp , John Turturro , Maria Bello , Timothy Hutton , Charles Dutton
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 92 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Für den erfolgreichen Schriftsteller Mort Rainey ist jede Geschichte ein Fenster in eine andere Welt. Doch manche Fenster sollten besser nie geöffnet werden...

Mort Rainey durchlebt gerade eine schwere Zeit. Nachdem er seine Frau Amy in flagranti mit einem Anderen erwischt hatte, ließ er sich scheiden und zog hinaus aufs Land in ein einsames Haus. Eines Tages taucht vor seiner Tür ein mysteriöser Mann auf, der sich als John Shooter vorstellt und Mort beschuldigt, eine seiner Geschichten gestohlen zu haben. Obwohl sich Mort sicher ist, dieses Missverständnis schnell aufklären zu können, indem er Shooter einfach die Originalversion seines Scripts zeigt, die bereits zwei Jahre vor der von Shooter erschienen ist, misslingt dieser Versuch: Denn der psychotische Fremde hat ihm ein Zeitlimit gesetzt und das Original ist nicht mehr auffindbar. Außerdem geschehen plötzlich eine Reihe merkwürdiger Dinge, die Mort daran hindern, noch rechtzeitig an das Gesuchte heranzukommen. Nun versucht er herauszufinden, wer Shooter tatsächlich ist und ob er für all die eigenartigen Geschehnisse verantwortlich ist.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind zwar nicht hitverdächtig, aber immerhin gibt es rund 70 Minuten an Extras zu sehen, die sich vor allem mit der Geschichte an sich und dem Filmdreh befassen. Um schon während des Films Informationen zu vermitteln, enthält die DVD einen Audiokommentar des Regisseurs, der natürlich auch deutsch untertitelt ist.

Außerdem bietet die DVD entfallene Szenen, die auf Wunsch auch kommentiert werden. Insgesamt handelt es sich um drei nicht verwendete Szenen und ein verlängertes Ende, das sich aber nur um wenige Sekunden (eine längere Kamerafahrt) vom benutzten Ende unterscheidet.

Die meisten und umfassendsten Informationen verbergen sich hinter dem Punkt "Filmdokumentationen", der drei Making Ofs beinhaltet. "Vom Buch zum Film" dauert knapp 20 Minuten und befasst sich, wie der Name schon sagt, mit der Umsetzung des Stephen King Materials in einen Film. Hauptsächlich kommt der Regisseur und Drehbuchautor David Koepp zu Wort, aber auch die Darsteller tragen einige Kommentare bei. Am längsten ist das Making Of mit dem Titel "Wirf einen Blick durch "Das geheime Fenster" ausgefallen. Es dauert fast 30 Minuten und wird vom Regisseur begleitet und kommentiert. Er geht dabei auf viele Details ein, die alle eine bestimmte Aussage haben. Man sieht einige Aufnahmen vom Dreh und erfährt viel über die verwendeten Locations. Den Abschluss bildet der Beitrag "Verborgenes wird sichtbar" und dauert rund 15 Minuten und handelt von dem Täter. Da sich diese Featurette mit der Auflösung befasst, wollen wir an dieser Stelle nichts weiter verraten.

Die leicht überdurchschnittlichen Extras werden von vier Animationen und einem Trailer abgerundet. Bei den Animationen handelt es sich um einfache CGI-Filme, um gewisse Aufnahmen vorab zu planen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Was Columbia Tristar Home Entertainment hier abliefert ist zwar nicht schlecht, bei weitem nicht, aber leider sind die Bemühungen nicht bis ins Detail umgesetzt worden. So präsentieren sich das Hauptmenü, einige Menüübergänge und ein paar Untermenüs mit schicken Animationen, die aus stilistisch veränderten Filmszenen bestehen. In fast allen Menüs ist außerdem Musik zu hören. Wieso allerdings nicht gleich alle Menüs mit Musik unterlegt und animiert wurden, bleibt uns ein Rätsel. Vielleicht hat man hier nach dem Losverfahren gearbeitet.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Wieder einmal liefert Columbia Tristar Home Entertainment einen überdurchschnittlich guten Transfer ab, trotz einer relativ niedrigen Bitrate. Aufgrund dieser Schwäche kommt es aber vermutlich auch zu dem nahezu einzigen Mangel, der eine bessere Bewertung unmöglich macht. Dabei handelt es sich um das nur angenehm gute Schärfeniveau, das im Großen und Ganzen gesehen leider eine Spur zu weich erscheint. Dies können wir mit großer Sicherheit der niedrigen Bitrate zuordnen, auch wenn diese sich ansonsten nicht negativ bemerkbar macht. Dennoch werden meistens noch ausreichend plastische Bilder gezeichnet.

Dank des guten Kontrasts wird diese Plastizität gekonnt unterstützt. So wirken sowohl die vielen Tagszenen als auch die dunkleren Szenen stets gut ausgeleuchtet. Gelegentlich neigen helle Bildpartien zum Überstrahlen, was sich aber in Grenzen hält. Der gute Schwarzwert hinterlässt ebenso einen ordentlichen Eindruck, was vor allem den Nachtszenen zugute kommt.

Der Transfer hat außerdem eine sehr natürliche Farbwiedergabe zu bieten, die sich durch leuchtende, kräftige Farben auszeichnet. Dabei erscheinen die vor allem warmen Farbtöne aber nie übertrieben gesättigt. Glücklicherweise ist den ganzen Film über kein auffälliges Rauschen zu sehen, höchstens in hellen Flächen lassen sich dezente Ansätze eines solchen Rauschens ausfindig machen. Die Kompression leistet sich, wie schon gesagt, keine Ausrutscher und Nachzieheffekte sind auch nicht zu erblicken.

So sorgt auch dieses Mal wieder die zu schwache Schärfe dafür, dass eine bessere Benotung nicht möglich ist. Columbia sollte endlich einmal die Augen öffnen und mehr Arbeit in die Kompression stecken. Genug Platz ist auch auf dieser DVD wieder vorhanden. Wir haben fast das Gefühl, man wolle gar nicht besser bewertet werden, anders können wir uns eine absichtlich geringe Bitrate nicht erklären.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Auch in Sachen Ton weiß diese DVD zu gefallen. Zwar erwartet den Zuschauer nicht unbedingt ein Effektfeuerwerk, aber bei diesem Film werden verschiedene Elemente benutzt, um die Spannung und Atmosphäre zu unterstützen bzw. zu bilden.

Schon zu Beginn bekommt der Zuschauer eine tolle Kostprobe der klaren und gezielten Wiedergabe verschiedener Umgebungsgeräusche präsentiert. Ob es sich nun um das Wetter zu Beginn des Films oder um die quakenden Frösche in der Nacht am Haus von Mort Rainey handelt, stets klingt der Ton sehr realistisch und räumlich. Allerdings sollte man ruhig etwas lauter drehen, denn diese Geräusche sind zum Teil sehr dezent und leise ausgefallen.

Direkte Effekte hat der Film kaum zu bieten und so spielt die Musik noch eine wichtige Rolle. Diese ist sehr dynamisch und klar abgemischt und an gewissen Stellen sorgt sie für eine deutliche Anhebung des Adrenalinspiegels. An zwei Stellen hat "Das geheime Fenster" auch noch tollen Bass vorzuweisen. Bei Minute 24 erwartet den Zuschauer ein brachialer Basseinsatz, der das Wohnzimmer förmlich zum Wackeln bringt.

Letztlich klingen auch die Dialoge stets klar und verständlich und so bleibt uns nur eine Möglichkeit, und zwar den Ton mit einem "gut" zu bewerten.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Secret Window", so der englische Titel, ist ein Thriller, der sich am Roman "Secret Window, Secret Garden" von Stephen King orientiert und durchaus einen Kinoabend wert ist. Wieso der Film nicht genau so wie der Roman heißt, wird unter anderem in einem der Making Ofs erklärt. Die DVD ist technisch gelungen, was wir aber auch nicht anders erwartet haben. Das gute Bild wird nur durch die niedrige Bitrate etwas getrübt, doch ansonsten ist die abgelieferte Technik mehr als solide. Die Extras haben sich knapp auf ein etwas überdurchschnittliches Niveau retten können, da in den drei Beiträgen sehr viele Aspekte und Fragen beantwortet werden. Insgesamt handelt es sich bei dieser DVD um eine gelungene Veröffentlichung.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
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