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Spun

  

Getestet von Stefan Paulmayer

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 09.06.2004
Verleihfenster: 27.04.2004
Im Handel ab: 24.05.2004
   
Deutscher Titel: Spun
Originaltitel: Spun
Land / Jahr: USA 2003
Genre: Komödie
   
Regie:  Jonas Akerlund
Darsteller:  Jason Schwartzman , John Leguizamo , Mena Suvari , Patrick Fugit , Alexis Arquette , Debbie Harry , Eric Roberts , Chloe Hunter , Nicholas Gonzalez , Julia Mendoza , Elisa Bocanegra , Josh Peck , Larry Drake , Brittany Murphy , Mickey Rourke
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 97 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 67:48
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ufa Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Pioneer VSX-D1011 (THX Select, Dolby Digital EX, DTS-ES)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-EP10 (HDMI)
Blu-ray-Player: Samsung BD-P1000 (via HDMI) und Panasonic DMP-BD50 (via HDMI, PCM 5.1, 1080p24)
TV: Loewe Aventos 3981 ZW (100Hz, 16:9)
Beamer: Sanyo PLV-Z4 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Canton 4 x CT 220, 1 x CT 20 CM, 2 x Plus XL, AS25


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nenn es Speed. Dope. Meth. Crystal. Ice. Zip. Tweed. Egal wie Du es nennst. Egal wie Du es nimmst - geschnupft, geschluckt, geraucht, gebacken, gespritzt, geschüttelt oder gerührt. Ross ist gerade vom College geflogen und von seiner Freundin verlassen worden und konsumiert jedenfalls alles, was ihm unter die Nase kommt.

Als er den durchgeknallten Drogenbaron "The Cook" kennen lernt, beginnt eine Odyssee, die jeden Ecstasy-Trip wie eine Rentnerkaffeefahrt erscheinen lässt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

- Audiokommentar mit Jonas Akerlund (Regie) und Creighton Vero (Drehbuch)
- Audiokommentar mit Timothy Wayne Peternel (Produktion) und Will De Los Santos (Drehbuch): Beide Kommentare wurden leider nicht in Deutsch untertitelt. Wir ziehen daher einen halben Punkt von der Endnote ab.
- Deutscher und englischer Trailer
- Musikvideo: Paola - Above the Candystore
- Deleted Scenes: Hier gibt es fünf Deleted Scenes, die in ihrer Rohfassung vorliegen, also nicht für die DVD nachbearbeitet worden sind.
- Teasershow

Obwohl selbst diese Bonusausstattung reichlich mau ist, hat die deutsche DVD dennoch mehr zu bieten als die US-DVD, der die beiden Audiokommentare fehlen. Gegenüber der britischen DVD wiederum fehlen einige Features wie zum Beispiel zwei Bildergalerien oder die "MTV party cam"-Featurette.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Bis auf die fehlende anamorphe Abtastung kann man mit diesem Menü mehr als nur zufrieden sein. Wie immer bei Universum wurde das Menü fast durchgehend animiert und mit Musik unterlegt. So wurden neben dem Hauptmenü auch das Kapitelmenü, die Sprachanwahl und das Bonusmaterial-Menü animiert. Die Gestaltung fällt sehr nett aus und passt vor allem gut zum Film. Die Menü-Buttons erfreuen mit fetzigen Lettern und auch die Animation wurde geschickt eingebaut.

     
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

Ähnlich wie der Film eine Achterbahn der Gefühle ist, hinterlässt auch das Bild verschiedene Eindrücke. Stellenweise gibt es kaum Anlass zur Kritik. In diesen Szenen erfreut das Bild mit kräftigen, natürlichen Farben und einer angemessenen Bildschärfe. Diese gute Performance dauert aber wirklich immer nur für kurze Zeit an - die meiste Zeit über steht die Bildqualität nämlich unter dem Eindruck verschiedenster Stilmittel. So weist das Bild quasi in allen Szenen, die nur irgendwie mit Drogenkonsum zu tun haben, eine veränderte Farbwiedergabe auf. Das Bild wirkt in diesen Szenen zumeist in Grün getaucht.

Generell ist das Schärfeverhalten eher enttäuschend. Der Transfer wirkt oft sehr weich und detailarm. Selbst in den oben beschriebenen besseren Stellen erreicht die Bildschärfe nie wirklich gutes Niveau.

Grund dafür könnte die relative Rauscharmut des Transfers sein, die durch einen Rauschfilter zustande gekommen sein könnte. Bis auf wenige Ausnahmen ist Rauschen nämlich nämlich so gut wie nicht wahrzunehmen. Dadurch wirkt das Bild vor allem in hellen, durch Stilmittel nicht veränderten Aufnahmen äußerst sauber und klar.

Kontrastmäßig macht die DVD ebenfalls wenig falsch. Stellenweise vielleicht ein wenig überdreht, liefert der Kontrast dennoch gute Werte ab.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Die meiste Zeit über präsentiert sich der Soundtrack eher auf die Front konzentriert. Zum Beispiel bei den Anfangscredits, wo die Musik hauptsächlich aus den vorderen Lautsprechern kommt und fast keine Unterstützung von den Rears erhält. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen - denn der Ton hat es sehr wohl in sich. Vor allem in den Drogenszenen (wenn sich gerade einer der Darsteller eine Line zieht), dreht der Sound so richtig auf. Hier gibt es dann eine Fülle von perfekt gesetzten Sourroundeffekten, die einem nur so um die Ohren fliegen.

Probleme gibt es aber stellenweise mit der Stimmenwiedergabe. So hallen die Dialoge ab Kapitel 16 unnatürlich. In der englischen Originalspur tritt das Problem nicht auf. Wir ziehen für diesen Fehler einen halben Punkt ab.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Die deutsche Fassung stellt scheinbar ein Mittelding zwischen der amerikanischen Unrated- und R-Fassung dar. Von der Laufzeit her unterscheiden sich beide Fassungen nicht - in der R-Fassung wurden jedoch allzu explizite Einstellungen geblurrt. Diese Form der Zensur findet man auf der deutschen DVD grundsätzlich nicht - außer in einer einzigen, noch dazu harmlosen, Szene. Erstaunlich ist jedoch, dass dieser Film in dieser Fassung sogar eine FSK 16-Freigabe bekommen hat. Schließlich gibt es mehrmals im Film kurze Einschübe mit eindeutig hardcore-pornografischem Inhalt: teilweise als Cartoon-Sequenzen, teilweise in Form von Pornoheftchen, die kurz im Bild erscheinen.

Wie dem auch sei, "Spun" ist auch in anderer Hinsicht sicherlich einer der krassesten Filme der letzten Zeit. Der Film ist hektisch geschnitten, teilweise unappetitlich im Inhalt und vollkommen abgedreht...

Die DVD selbst leistet gute Arbeit und präsentiert sich in angemessener Form. Die Extras mögen zwar nicht reichhaltig sein, die beiden Audiokommentare entschädigen jedoch durchaus für das Fehlen von Making Ofs oder Ähnlichem.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 2
 
 

 
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