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Lost Souls - Verlorene Seelen

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 04.09.2001
Verleihfenster: ja
Im Handel ab: 20.11.2001
   
Deutscher Titel: Lost Souls - Verlorene Seelen
Originaltitel: Lost Souls
Land / Jahr: USA 1999
   
Regie:  Janusz Kaminski
Darsteller:  Winona Ryder , Ben Chaplin , John Hurt , Elias Koteas
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch und Englisch Dolby Digital und DTS 5.1, Kommentar Dolby Digital 2.0 stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Mal wieder droht eine teuflische Verschwörung die Welt in alle Zeit zu versklaven und dem Bösen anheim fallen zu lassen. Doch es muss nicht so kommen! Die zeitweise (wenn geschminkt) recht ansehnliche Maya Larkin erfährt während eines Exorzismus, in welcher Gestalt der Teufel auf die Erde zurückkehren möchte. Es ist der Schriftsteller Peter Kelson, den Maya umgehend versucht zu überzeugen, dass er im Bann des Bösen steht. Zunächst hält Peter dies ganze Angelegenheit für einen bösen Schwerz. Dann jedoch ergeben sich ernste Hinweise auf ein drohendes Fiasko. Nun muss Maya eine Entscheidung treffen.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Neben dem Hauptfilm bietet auch diese KHE Scheibe einen Kommentar. Löblich - bedenkt man doch, wie spartanisch die meisten Scheiben aus gleichem Hause noch vor einem Jahr aussahen. Dazu gesellen sich entfallene Szenen, zu denen man ebenfalls wahlweise den Regiekommentar einblenden kann. Doch nicht nur der Regisseur kommt zu Wort, der Kameramann Mauro Fiore ist ebenfalls mit dabei. Der Kommentar gestaltet sich in sofern ein klein wenig problematisch, als dass die Aussprache der beiden, als gebürtige Europäer, doch etwas unrund ist. Wer damit seinen Informationshunger immer noch nicht gestillt hat, der darf zu Texttafeln über Cast und Crew wechseln. Und schließlich bietet auch diese Scheibe den Trailer zu "Der Herr der Ringe", dessen erster Teil dieses Jahr zu Weihnachten in den Kinos anlaufen wird.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Menüs sind recht ansprechend gestaltet, wenngleich auffällt, dass es sich hier um eine Mischung aus deutsch und englischen Texten handelt. Wahrscheinlich wurde das Menü einfach soweit erforderlich eingedeutscht. Die eigentliche Präsentation ist jedoch gelungen, auch die Animationen wirken passend.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Das Bild macht einen zweispältigen Eindruck. Zwar ist die Schärfe brauchbar, doch Helligkeit, Farbgebung und Kontrast sind recht gewöhnungsbedürftig. Dies liegt zum einen an dem verwendeten Entwicklungsprozeß, der für ein sehr körniges und düsteres Bild sorgt. Damit hat die Kompression so ihre Probleme, dunkle Flächen "vermatschen" bisweilen und verlieren jegliche Detailzeichnung. Hinzu kommt, dass die DVD Fehler im Bild offenbart. Diese waren entweder schon bei der Kinofassung vorhanden oder sind beim DVD Mastering passiert. Zum einen sieht man bei einer Szene definitiv eine Maske, die einen großteil des Bildes ein wenig aufhellt und den Kontrast aufweicht, in der Szene, wo Peter vor dem Kreuz in der Kirche steht, stimmt die Farbkorrektur der Kerzen im Hintergrund nicht. Die dafür benutzte Maske ist einfach falsch angelegt, so dass mitten in den Kerzen ein deutlicher Farbsprung zu beobachten ist. Insgesamt ist das Resultat des Bildes auf dieser DVD daher sowohl der Datenreduktion von MPEG an sich anzulasten, als auch einer schlampigen Aufbereitung. Gerade der Fehler in der Szene mit den Kerzen hätte ohne größeren Aufwand überarbeitet werden können. So bleibt der fade Nachgeschmack, dass hier einfach jemand nicht aufgepasst hat.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

Über weite Strecken hinweg herrscht auf der Tonspur eher eine monotone Stimmung, die jäh unterbrochen wird, wenn die Handlung, so weit eben aufgrund der mageren Story möglich, in Fahrt kommt. Dann überzeugt der Ton durch seine kräftige Dynamik und die gut eingesetzten Effekte. Gerade in den Exorzismusszenen darf der Verstärker ein wenig zeigen, was in ihm steckt. Insgesamt wirkt die deutsche Synchro gut gelungen, lediglich die Stimmen sind für unseren Geschmack ein Tick zu spitz geraten.

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

Janusz Kaminski ist der Mann, der Spielbergs Bilder in "Schindlers Liste" das Laufen beibrachte. Für "Lost Souls" hat der Erfolgskameramann, der auch bei "Der Soldat James Ryan" die Kamera führte, den Regiestuhl besetzt. Dass man als Schuster jedoch eher bei seinen Leisten bleiben soll, zeigt der vorliegende Film. Die müde Story, die Kaminski mit Kameramann Fiore über satte 94 Minuten versucht zu strecken, gibt nicht im Ansatz das her, was die künstlerisch gestalteten Bilder vermitteln möchten. "Der Exorzist" von William Friedkin trifft daher auch heute noch viel eher mitten ins Schwarze, als es dieser dem Trend hinterherlaufende Film vermitteln kann. Das Finale ist dann gegen Ende recht gut vorhersehbar - da ist man auch nicht böse, wenn im Kino kurz vor dem eigentlichen Ende das Licht angeht. So zumindest erging es uns bei der Vorführung, die wir seinerzeit im Kino besuchten. Wer sich damit anfreunden kann, einen Film ohne wirkliche Innovation in technisch recht brauchbarer Ausführung geboten zu bekommen, darf dennoch einen Kauf riskieren. Allen anderen raten wir dazu, lieber erstmal in der Videothek nach einer Leih-Scheibe Ausschau zu halten.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:
   


 

 

Das Bild ist der Schwachpunkt dieser DVD. Der Zuschauer gewöhnt sich aber verhältnismäßig schnell an das starke Rauschen und nimmt es nicht mehr bewußt wahr. Der angenehme Preis und die gute Ausstattung schaffen es dann auch die Gesamtwertung auf ein 'Gut' zu heben.[...] mehr>>

Cinefacts-Wertung: 4/5 lesen>>

 
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