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The Mexican

Eine heisse Liebe

  

Getestet von Wolfgang Pabst

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 08.04.2002
Im Handel ab: 19.02.2002
   
Deutscher Titel: Mexican - Eine heisse Liebe
Originaltitel: The Mexican
Land / Jahr: USA 2001
   
Regie:  Gore Verbinksi
Darsteller:  Brad Pitt , Julia Roberts , James Gandolfini , J.K. Simmons
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch: Dolby Digital 5.1; Audiokommentar Dolby Digital 2.0 Stereo
Untertitel: Deutsch, Englisch, Deutsch/Englisch für Hörgeschädigte, Deutsch für den Audiokommentar
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Kapitel- und Werbeeinleger
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 27
Laufzeit: 118 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 79:08
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
     
Testequipment: unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Jerry hatte einfach Pech. Eines schönen Tages überfährt er eine rote Ampel und rauscht in das Auto eines Gangsterbosses. Da dieser eine Leiche im Kofferraum spazieren fährt, kommt er, dank Jerry, in den Knast. Hierfür rächt sich der Gangsterboss. Jerry muss von nun an diverse kleinere Gaunereien für ihn erledigen. Seine letzte Aufgabe besteht darin, in Mexico eine sagenumwobene Pistole mit Namen „The Mexican“ abzuholen und diese nach USA zu bringen.....

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Helkon spendiert einiges an Extras auf dieser DVD. Da wäre zum einen das 15 minütige Featurette (Ton: Englisch, deutsche Untertitel), das Interviewausschnitte u.a. mit Brad Pitt, Julia Roberts und sowie Gore Verbinski (Regie) präsentiert und uns etwas hinter die Kulissen führt. Auch ein separates Interview mit den beiden Hauptdarstellern ist enthalten (jeweils etwa 7 Minuten). Der Kinotrailer wird auf etwas Verwunderung stoßen. Der Vor- und Nachspann ist komplett in deutsch, die Sprache des Trailers aber englisch. Und wer vor lauter Verwunderung dann den Player weiter laufen lässt, bekommt hinter dem Kinotrailer noch einen 20 sekündigen TV-Trailer gezeigt. Die Produktionsnotizen sowie Cast & Crew enthalten auf diversen Texttafeln viele Hintergrundinformationen zum Film. Eigentliches Highlight sind aber die entfallenen Szenen. Diese haben fast die Bildqualität des Hauptfilms, wurden anamorph abgetastet und sind auf Wunsch mit Kommentar des Regisseurs (der auch auf Knopfdruck untertitelt wird) anzusehen. Sie schlagen mit knappen 24 Minuten zu buche. Außerdem wurden zusätzlich noch Gore Verbinski (Regie), J.H. Wyman (Autor) und Craig Wood (Schnitt) mit einem gemeinsamen Audiokommentar verewigt. Eine Trailer-Show weiterer Helkon DVD´s rundet die Extras ab.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Das animierte Menü enthält kleine Ausschnitte aus dem Film, die gewollt auf „alt“ getrimmt wurden. Warum uns Helkon aber ein „altes“ 4:3 Menü spendiert, obwohl der Film anamorph abgetastet wurde, bleibt uns ein Rätsel. Zurück zum Menü; dies ist einem Filmstreifen nachempfunden. Möchte man z.B. zum Punkt Einstellungen wechseln, so fängt der Filmstreifen an sich zu bewegen (auch das dazugehörende Geräusch des Filmprojektors wird vermittelt) und stoppt bei dieser Auswahl. Das sieht gut aus und macht wirklich was her. Auch die Kapitelauswahl wurde zusätzlich mit Filmausschnitten animiert. Die Hintergrundmusik ist aus dem Film übernommen und wurde in eine Schleife gesetzt. Diese ist aber lang genug und fängt nicht gleich an zu nerven. Alles in allem ein Menü das gefällt. Für die fehlende 16:9 Optimierung ziehen wir einen halben Punkt ab.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Zu Beginn der DVD fällt einem zuerst das Herz in die Hose. Zwischen Laufzeit 0:40 und 1:29 bewegt sich das Bild unnatürlich. Da wackelt mal eine Häuserwand oder eine Ampel von Geisterhand, obwohl der Rest stabil zu stehen scheint. Das Bild macht in diesem Moment einen recht unruhigen Eindruck und das deutet wohl auf einen Fehler beim Mastering hin. Einen ähnlichen Effekt gab es schon mal bei der Erstauflage von „Das fünfte Element“ zu bewundern. Zeitgleich ist das Bild dazu auch überscharf. Nachdem die Anfangssequenz überstanden ist kann man dem Bild keine weiteren größeren Mängel anlasten. Lediglich der Drang zur Überschärfung lässt an Kanten oder Brillenbügeln mal Treppchen entstehen. Dann wirkt das Bild auch etwas unruhig. Gelegentlich treten leichte Unschärfen in Bewegungen auf, die auf den Einsatz eines Rauschfilters schließen lassen. Die Kompression ist OK und auch der Kontrast ist ordentlich. Die Farbgebung variiert und kann nicht bemängelt werden, da verschiedene Grundtöne in verschiedenen Einstellungen vom Regisseur als Stilmittel eingesetzt werden. Wir gehen davon, das dieser Transfer lediglich für die deutsche Veröffentlichung erstellt wurde, denn noch vor dem Dreamworks-Logo erscheint der Helkonschriftzug. Zur Info, Helkon ist die Firma, die in Deutschland für den Verleih dieses Titels zuständig ist/war. Außerdem sind in den Autoverleihszenen, in denen der Angestellte spanisch spricht, die deutschen Untertiteleinblendungen fest im Bild integriert. Auch dies deutet darauf hin das die Helkon AG selbst für den Bildtransfer zuständig ist. Wie dem auch sein, wegen des parkinsonschen Zitterns am Anfang und den immer wieder auftretenden Überschärfungen ziehen wir einen halben Punkt ab.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Tonal hat „Mexican“ einiges zu bieten. Immer wenn es in der Handlung zur Sache geht werden auch die Effektlautsprechen mit in Szene gesetzt. Ansonsten wird der Music-Score schön eingebettet und erklingt warm und breit aus der Front. Gerade die Gitarren zu Beginn von Kapitel 4 klingen super. Leider hat die deutsche Spur auch einen Nachteil. Die Synchronisation klingt einfach zu steril und zu sehr nach Studio. Das fällt gerade bei Brad Pitt immer mal wieder störend auf. Dafür kann aber die DVD nichts. Deshalb ergibt sich hier ein...

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Sehen wir von den Unschönheiten beim Bild einmal ab, ist diese DVD ganz gut gelungen. Die Extras sind annehmbar, auch wenn die Herren des Audiokommentars etwas gelangweilt wirken. Wer aber auf eine hysterische Julia Roberts und einen etwas tollpatschigen Brad Pitt steht, darf getrost zugreifen und Spass haben, auch wenn der Film, und das ist jetzt meine persönliche Meinung, sich etwas in die Länge zieht. Aber eine nette Samstagabendunterhaltung ist allemal gewährleistet. Bleibt schlussendlich zu erwähnen, das Columbia für diese DVD lediglich den Vertrieb übernommen hat. Denn wie steht so schön auf dem Cover: „Diese DVD ist eine Produktion der Helkon National Distribution GmbH“....

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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