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Garden State

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Menü 
Photos 
 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 04.10.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 29.09.2005
   
Deutscher Titel: Garden State
Originaltitel: Garden State
Land / Jahr: USA 2004
Genre: Drama
   
Regie:  Zach Braff
Darsteller:  Zach Braff , Natalie Portman , Kenneth Graymez , George C. Wolfe , Gary Gilbert
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 2.0 stereo), Kommentar (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Französisch, Spanisch, Griechisch, Türkisch, Arabisch, Bulgarisch, Romänisch, Slowenisch, Kroatisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 98 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der in Los Angeles lebende, erfolglose Schauspieler Andrew "Large" Largeman hat es in den letzten neun Jahren immer wieder geschafft, Besuche in seiner Heimatstadt in New Jersey zu vermeiden. Hauptsächlich um den zwangsläufigen Konfrontationen mit seinem Vater aus dem Weg zu gehen. Aber als "Large"´s Mutter stirbt, muss er an den Ort seiner Jugend zurückkehren und feststellen, dass sich die Dinge nicht verändert haben. Gleichzeitig erwarten ihn ein Wiedersehen mit alten Freunden, wie den Totengräber Mark und eine unverhoffte Bekanntschaft mit Sam, einer ungewöhnlichen jungen Frau, die "Large" ermutigt, sein Herz für neue Lebenserfahrungen zu öffnen...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Zwar handelt es sich bei Zach Braffs erstem Werk vergleichsweise eher um eine Low-Budget-Produktion, doch die Extras können sich sehen lassen. Sie sind zwar weit davon entfernt perfekt zu sein, doch der Käufer bekommt inhaltlich mehr geboten, als bei vielen bekannteren und größeren Produktionen.

Den Anfang machen zwei Audiokommentare, wobei einer von Zach Braff und Natalie Portman und ein zweiter ebenfalls von Zach Braff, dem Kameramann, Cutter und dem Produktionsleiter gesprochen wird. Das nächste Feature sind ausgesprochen viele zusätzliche Szenen, von denen es nämlich gleich 16 Stück gibt, die insgesamt eine Laufzeit von rund 31 Minuten haben und auf Wunsch vom Gespann des zweiten Audiokommentars begleitet werden.

Während viele DVDs gar mehr mit einem Making Of daherkommen, bzw. oft nur kurze PR-lastige Versionen beinhalten, bekommt man bei dieser DVD ein knapp 28 Minuten langes Making Of präsentiert, das sich wirklich mit dem Werk beschäftigt und in dem viele der Beteiligten zu Wort kommen.

Natürlich sind auch beim Dreh von "Garden State" einige Pannen passiert und diese werden in gut drei Minuten in einem Gag-Reel gezeigt. Dass der Soundtrack Potential hat bestätigt die Tatsache, dass für ihn geworben wurde und diesen Soundtrack-Promotion-Spot gibt es ebenfalls zu sehen.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Leider reiht sich das Menü von "Garden State" in den immer wiederkehrenden Einheitsbrei ein, denn hier werden wieder typische Eigenschaften sichtbar. Während das Hauptmenü schick animiert ist und Musik zu hören ist, fallen sämtliche Untermenüs qualitativ ab, da sie weder bewegt sind, noch musikalische Untermalung zu bieten haben. Bedauerlicherweise gibt es auch keine Übergangsanimationen zu sehen, sodass wir trotz des eigentlich schicken Hauptmenüs eine eher schwache Note zücken müssen.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Dass "Garden State" mit rund 2,5 Millionen Dollar eine eher günstige Produktion ist, sieht man dem Film nicht unbedingt an, denn trotz des nicht komplett guten Ergebnisses, bietet der Transfer eigentlich gute Ansätze. Für das Master kam übrigens das Original zum Einsatz, denn es sind fest eingebrannte Untertitel in einer Szene zu sehen. Wir können uns aber nicht vorstellen, dass das Master von einer englischen Kopie, sondern vom Original gezogen wurde.

Zu Beginn fällt die verfremdete Farbgebung auf, die sich aber recht schnell einpendelt und sich dann auf erdige Töne beschränkt, während sie zu Beginn auch sehr kühle Töne beinhaltet.

Die Schärfe ist ein Grund, wieso die DVD kein "gut" erzielt. Während sie immer wieder wirklich scharfe Bilder produziert, fällt das Niveau oft auch wieder auf ein nur angenehmes zurück, in dem der Transfer dann eine Spur zu weich wirkt und Details vermissen lässt. Leider sind die wirklich plastischen Aufnahmen zu rar, doch solch gute Ansätze sind immer wieder zu sehen.

Der Kontrast ist hingegen größtenteils gelungen, sodass der Zuschauer meist ein gut ausgeleuchtetes Bild zu sehen bekommt. Der Schwarzwert leistet ebenfalls ordentliche Arbeit, hat im Dunklen aber eine etwas milchige Optik mit einem Schwarz, das Richtung blau tendiert.

Bildschäden sind kaum welche zu entdecken. Ganz selten fällt vielleicht ein Kratzer auf, doch ansonsten gibt es nichts zu beanstanden. Leichtes Rauschen ist hin und wieder auch von der Partie, doch wirklich gravierende Auffälligkeiten gibt es nicht zu beobachten. Die Kompression leistet sich auch keine nennenswerten Ausrutscher.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

"Garden State" ist zwar eine Komödie, doch eigentlich überwiegt die eigentlich dramatische Geschichte des Films, das sich auch im Ton widerspiegelt. Der Zuschauer bekommt hauptsächlich Dialoge und - was in diesem Film außerordentlich gut gelingt - tolle Musik geboten, die die jeweiligen Geschehnisse nahezu perfekt unterstreicht und die Stimmungen verstärkt.

Die Dialoge, die im Original natürlich noch natürlicher herüberkommen, sind stets gut zu verstehen und der angesprochene, tolle Soundtrack bietet einen wirklich intensiven und einwandfreien Klang. Zwar beschränkt sich der überwiegende Teil des Films auf die Front, doch letztlich passt das einfach zu "Garden State".

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Zach Braff hat mit seinem Erstlingswerk, bei dem er Autor und Regisseur war, einen Volltreffer gelandet. "Garden State" ist lustig und traurig zugleich und die tolle Besetzung, die vor allem von Zach Braff und der ebenfalls toll spielenden Natalie Portman lebt, machen diesen Film zu einem "Must See", was wir mit unserem gleichnamigen Award unterstreichen wollen. Wer für sein Erstlingswerk, das verhältnismäßig günstig produziert wurde, gleich so viele Preise bei diversen Filmfestivals erhält, der muss etwas richtig gemacht haben und davon sind wir ebenfalls überzeugt.

Die DVD letztlich nur ein "befriedigend" erhält liegt vor allem an dem schwachen Menü und dem Ton, der zwar wenig Raumklang und Effekte zu bieten hat, aber dafür einen wunderschönen Soundtrack bietet, der 2005 sogar eine Auszeichnung bei den Grammy Awards gewinnen konnte. Die Extras sind für eine Produktion dieser Größenordnung mehr als zufrieden stellend, sodass wir "Garden State" allen Filmliebhabern nur ans Herz legen können.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Florian Kriegel
 

 

Dass Zach Braff nicht nur einen komischen Arzthelfer bei "Scrubs" spielen kann, beweist dieses junge Multitalent bei bzw. mit "Garden State". Er hat nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern führte auch Regie. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen, denn so eine herzliche Komödie, die fast mehr ein Drama zu sein scheint, bekommt man nicht oft zu sehen.

Dank der tollen Schauspieler, von denen Zach Braff einer ist, vor allem aber dank Natalie Portman, bekommt der Zuschauer skurile, zum Teil absurde, aber auch traurige Momente zu sehen. Die Geschichte mag noch halbwegs nachvollziehbar sein, doch letztlich ist es die Art und Weise, wie diese verpackt wird und was "Garden State" so sehenswert macht. Hörenswert ist der Film übrigens auch, denn der Soundtrack, der Titel von vielen eher unbekannten Gruppen, aber auch von Hochkarätern wie "Coldplay" und "Simon & Garfunkel" beinhaltet, macht den Film ebenfalls zu einem Erlebnis.

Ich bin jedenfalls auf weitere Werke von Zach Braff gespannt, denn "Garden State" gefällt mir einfach extrem gut - ein Film zum Lachen und Weinen.

 

Wertung:

(sehr gut)

 
 
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