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Barfuss

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.10.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 13.10.2005
   
Originaltitel: Barfuss
Land / Jahr: D 2005
Genre: Drama
   
Regie:  Till Schweiger
Darsteller:  Til Schweiger , Johanna Wokalek , Steffen Wink , Michael Mendl , Nadja Tiller , Imogen Kogge , Andrea Paula Paul , Alexandra Neldel , Janine Kunze , Mark Keller , Markus Maria Profitlich , Axel Stein , Fanny Staffa , Christoph Müller , Jürgen Vogel
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Mehrseitiges Booklet mit Lyriks und Gästebucheinträgen
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 110 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 6 Jahren
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:34:05
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Nick Keller ist ein echter Versager: Er verliert einen Job nach dem anderen, und die neue Stelle als Putzhilfe in einer psychiatrischen Klinik behält er gerade mal einen Tag. Beim Verlassen der Klinik kann er in letzter Sekunde den Selbstmord einer jungen Frau verhindern - mit ungeahnten Folgen: Leila folgt heimlich ihrem Retter und steht plötzlich im Nachthemd und barfuss vor seiner Tür. Nicks Versuche, sie abzuwimmeln, schlagen alle fehl - Leila hat beschlossen, für immer bei ihm zu bleiben...
Nick, der noch nie in seinem Leben für andere Verantwortung übernommen hat, und Leila, die die Welt mit staunenden Kinderaugen sieht, machen sich gemeinsam auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Bevor wir in das eigentliche Menü gelangen, werden wir einem "Nur Original ist Legal"-Spot ausgesetzt.

Das Bonusmaterial selbst fällt für eine "normale" DVD-Edition recht umfangreich aus.

Den Anfang macht ein Audiokommentar der von Hauptdarsteller und Regisseur Till Schweiger gemeinsam mit Produzent Tom Zickler gesprochen wird.

Hinzu kommt ein 25 Minuten langes Making of, welches recht interessant und zum Glück nicht all zu werbelastig ist und somit einiges an interessanten Informationen bereithält.

Mit von der Partie sind ebenfalls zwölf Deleted Scenes, die wahlweise mit einem Intro von Til Schweiger gesehen werden können. Die dreizehnte Deleted Scene ist ein Zusammenschnitt der zeigt, wie das geht, Regisseur und Schauspieler gleichzeitig zu sein. Einzig und allein die Auswahl der Szenen ist etwas umständlich. Eine Möglichkeit zum Abspielen aller Szenen ist allerdings auch gegeben.

Das ganze Programm wird abgerundet von den tatsächlich witzigen Outtakes, die inzwischen von vielen Menschen geliebt werden, einem Musik Video von "Ray Collin´s Hot Club" mit dem Titel "Barefoot", das sogar noch in schwarz/weiß ist, sowie den Trailern zum Film "Barfuß" selbst, dazu zählen allerdings auch zwei Trailer-Entwürfe.

   
 
Wertung:  
     (gut)
     
Gestaltung:

Kaum hat man das Menü betreten, sieht man schon das hier sehr detailreich gearbeitet wurde. In allen Menüs hören wir schöne Hintergrundmusik - doch damit nicht genug, es wurden auch überall gekonnt Filmausschnitte ins Menübild integriert. Insgesamt also ein schöner Look, der zu dem Film passt. Die Kapitelvorschau ist übrigens auch in bewegten Bildern zu sehen, dies kommt leider nicht so häufig vor. Sehr schön, dass es hier anders ist.

Das Menü von "Barfuss" ist also an und für sich sehr gut und mit viel Liebe gestaltet. Wäre da nicht ein großes Manko: es liegt nur in 4:3 Vollbild vor und weicht somit vom Format des Films ab, der in 2,35:1 Widescreen gehalten wurde. Hier wäre eine Umsetzung in 16:9 sinnvoll gewesen.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster ist zur Freude des Sehers nicht nur nahezu frei von Verunreinigungen, sondern auch von Defekten jeglicher Art. Wie es sich eben für eine aktuelle Produktion von heute gehört. Doch leider war es das schon in Sachen Standard aktueller Produktionen. Was wir als Gesamtwerk in Sachen Bild geboten bekommen, ist alles andere alles gut.

Denn gleich zu Beginn fällt ein recht grobes Filmgrain auf, das in Zusammenarbeit mit dem recht unruhigen Transfer dafür sorgt, dass das Bild immer leicht in Bewegung ist. Gerade Personen, die mit einem Beamer schauen, sollten durch dieses Problem einen Koller kriegen. Vor allem bei Nahaufnahmen sieht das Bild schlimm aus. Dies wirkt sich auch auf den Hintergrund aus, der fast dauerhaft stark verrauscht aussieht. Teilweise sieht das Bild von "Barfuß" auch sehr grießelig aus, was sich besonders an den ausgefransten Kanten widerspiegelt.

Obendrauf kommt dann noch eine starke Unschärfe, die auch immer mal wieder für starke Nachzieheffekte sorgt. Die Farbgebung basiert auf einer natürlichen Farbpalette, der ein gelber, warmer Ton zugrunde liegt, wodurch das Bild teilweise etwas gelblich wirkt, dies ist wahrscheinlich vom Regisseur so beabsichtigt. Der Kontrast ist ebenfalls sehr schlecht. Teilweise gleitet das Grau in Schwarz ab, generell werden dunkle Flächen relativ schnell zu einer Schwarzeneinheit, die auch so manche Details verschluckt. Im Gegenzug neigen helle Flächen wiederum zum Überstrahlen.

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Der Ton von "Barfuss" liegt ausschließlich im Format Dolby Digital 5.1 vor. Bei einem deutschen Film nicht weiter wunderlich und auch völlig ausreichend. Denn bei einem Film wie "Barfuß" wäre ein DTS-Track denkbar unsinnig. Nicht nur, dass er die Bitrate vom Bild unnötig drücken würde, er würde dazu noch ein schlechteres Licht auf einen ohnehin nicht perfekten Ton werfen.

Den ganzen Film über dominiert der voluminös klingende Soundtrack das tonale Geschehen im Film. Dies hat bedauerlicherweise zur Folge, dass die Stimmen teilweise sehr schlecht verständlich sind, nahezu untergehen. Das Problem mit den Stimmen existiert allerdings nicht nur bei Szenen mit musikalischer Untermalung, sondern auch wenn die beiden Protagonisten im Taxi sitzen. Es wird bei "Barfuss" tonal viel geboten, doch leider hat man vergessen, das Dialoge gerade bei einem derartigen Film gut zu verstehen sein müssen.

Trotzdem kann man dem Film nicht absprechen, dass der Ton, mal abgesehen von den Dialogen, gelungen ist. Schließlich bekommen wir immer wieder Umgebungsgeräusche aus dem Rear-Bereich geliefert, genauso wie direktionale Effekte. Auch Stimmen ertönen manchmal aus dem Rear-Bereich, dies ist für einen Film dieses Genres recht ungewöhnlich.

Auch die Musik, die wie bereits angesprochen sehr voluminös klingt, hat es uns angetan. Sie dröhnt nicht nur aus der Front oder hauptsächlich von hinten, sondern wurde gut abgemischt auf alle Lautsprecher verteilt, sogar der Subwoofer kommt so nicht nur bei seltenen Effektgelegenheiten zum Einsatz.

Insgesamt kann man also sagen, dass hier trotz der Schwächen ein guter Ton abgeliefert wurde, lediglich der Center bzw. die Dialoge hätten stellenweise etwas lauter sein müssen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Barfuss" ist und bleibt eine Überraschung. Bereits 1999 verkaufte Til Schweiger die Rechte an eine amerikanische Firma, doch kam der Film nie zustande. Erst als Schweiger während der Dreharbeiten zu "King Arthur" mit Buena Vista in Verhandlung trat, wendete sich das Blatt. Der Erfolg an den Kinokassen blieb leider aus.

Die DVD hält ähnliche Überraschungen bereit. Das gute, wenn auch in 4:3 gehaltene Menü, der Ton und das gut ausgewählte Bonusmaterial stehen im krassen Kontrast zum relativ schlechten Bild. Allerdings wird "Barfuss" von Beginn an für einen relativ moderaten Preis von rund 18 Euro zu haben sein. Somit ist er etwas günstiger als die sonstigen Veröffentlichungen aus dem Hause Buena Vista.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
  

 
 
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Zahl der Filmkritiken: 2
 
 

 
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