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Windtalkers - Director´s Cut

Gold Edition

  

Getestet von Kay Puppa

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 18.05.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.01.2006
   
Deutscher Titel: Windtalkers - Director´s Cut
Originaltitel: Windtalkers - Director´s Cut
Land / Jahr: USA 2002
Genre: Kriegsfilm
   
Regie:  John Woo
Darsteller:  Nicolas Cage , Adam Beach , Christian Slater , Peter Stormare , Noah Emmerich , Mark Ruffalo , Brian Van Holt , Martin Henderson , Roger Willie , Frances O´Connor , James D. Dever , Robert Leighton , Kevin Cooney , Jeremy Davidson , Josh Hopkins
       
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (DTS 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box mit Pappschuber (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 32
Laufzeit: 147 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: keine Jugendfreigabe
Regional Code: Code 2
Layerwechsel bei: 1:12:21
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Sony Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Denon AVR-1803 (Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Panasonic S75
Blu-ray-Player: Panasonic DMP-BD50 (PCM 5.1, 1080p24)
TV: Panasonic TH-42PZ85E (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Lautsprecher: Teufel System 5 THX 6.1 (3 x M 500 FCR, 3 x M 500 D, 1 x M 5100 SW)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Schützt den Code - um jeden Preis! So lautet der Befehl an die Marines Joe Enders und "Ox" Henderson. Sie werden im Pazifikkrieg gegen Japan als Leibwächter für die beiden Navajos Ben Yahzee und Charlie Whitehorse abgestellt. Denn der geheime Funkcode des Marine Corps beruht auf der Navajo-Sprache. Darum darf keiner der indianischen Funker lebend in Feindeshand fallen. Das heißt in letzter Konsequenz: Die Beschützer müssen zur Not bereit sein, ihre Schützlinge zu töten. Die Freundschaft, die sich zwischen dem vom Krieg gezeichneten Sgt. Enders und dem unerfahrenen Ben Yahzee, entwickelt, wird schließlich auf eine unglaubliche Zerreißprobe gestellt.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Auf der ersten DVD stoßen wir auf gleich drei Audiokommentare. Der erste Kommentar wird von John Woo und Terence Chang gesprochen, der zweite von den Darstellern Nicholas Cage und Christian Slater. Der letzte Audiokommentar bringt Navajo-Einblicke und wird von Darsteller Roger Willie und dem Navajo-Berater Albert Smith gesprochen. Alle Audiokommentare liegen mit englischen und deutschen Untertiteln vor. Auch die persönliche Einführung von John Woo wurde mit deutschen Untertiteln versehen.

Das restliche Bonusmaterial liegt auf der zweiten DVD vor, diese DVD-9 ist übrigens nahezu randvoll. Nachdem wir im Anfangsmenü Deutschland ausgewählt haben, präsentieren sich alle Bonusmaterialien mit deutschen Untertiteln. Der Menüpunkt "Hinter den Kulissen" bietet uns eine Auswahl an Dokumentationen, die uns Hintergrund Infos liefern sollen. Das "Windtalkers Bravo Spezial", "John Woo & die Inszenierung eines Krieges" und "die Besetzung" sind eindeutig als Tv-Beiträge zu identifizieren und präsentieren sich stark werbelastig. Die Dokumentation "Trainingslager" hingegen hat echten "Hinter den Kulissen"-Charakter und ist sehr interessant, da sie zeigt, wie die Darsteller im Boot-Camp waren.

Hinter "Über die Geschichte hinaus" verbergen sich die zwei Dokumentationen "Die Codetallker – Ein ehrenhafter Code" und "Amerikanische Helden: Ein Tribut an die Navajo-Codetalkers" die uns mit geschichtlichen Hintergrundinformationen versorgen sollen. Außerdem finden wir dort "Die Musik von Windtalkers", diese kleine Dokumentation zeigt, wie der Score entstand. Unter dem Menüpunkt "Kampfsequenz" stoßen wir auf vier Szenen, die jeweils via Multi-Angle mit Storyboard und Setaufnahmen verglichen werden können. Sogar Tagebücher vom Set können angesehen werden und bieten einige interessante Einblicke. Den Abschluss bilden die "Hinter den Kulissen – Fotogalerie" und die "John Woo Biographie" auf Texttafeln.

Auf dem ersten Blick sieht es nicht nach viel aus, was uns hier geboten wird, doch der Schein trügt. Im Endeffekt verstecken sich hinter nahezu jedem Menüpunkt weitere Dokumentationen, die interessant sind, jedoch ab und an durch Werbelastigkeit auffallen. Insgesamt bleibt aber nur die Wertung "gut bis sehr gut" zu vergeben.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

Zu Begin müssen wir erst einmal die wohl ungewöhnlichste Sprachabfrage bestätigen, die wir je gesehen haben. Der Nutzer wird vor die Wahl gestellt: Deutschland, Österreich oder Schweiz? Ein Unterschied konnten wir nicht feststellen, denn bei allen lief der "Respektiere das Original"-Spot.

Das Menü selbst ist hübsch gestaltet und wie der Film selbst in anamorphen Widescreen gehalten. Ein passendes Design für Kriegsfilme zu finden, ist eigentlich nie sonderlich schwer, hier viel die Wahl auf eine Landkarte, die mit Filmausschnitten gepaart wird. Positiv fällt auf, dass die Untermenüs der ersten Ebene, genauso mit Musik untermalt sind wie das Hauptmenü und ebenfalls die bewegten Bilder aufweisen. Alles darunter besteht dann nur noch aus Stillframes, diese zu animieren wäre zwar nicht unbedingt nötig gewesen, jedoch wäre eine musikalische Untermalung hier ebenfalls angebracht gewesen. Die Bonus-DVD kann den Standard der Film DVD halten und präsentiert sich im ähnlichen Gewand.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bild-Master ist leider nicht im besten Zustand, den ganzen Film über wird der Sehgenuss von kleinen Defekten und Verunreinigungen gestört, die mal mehr, mal weniger stark auftreten. Die gibt gepaart mit den teilweise doch recht groben Filmgrain einen leicht unruhigen Eindruck, vor allem zu Begin des Films, was das Bild insgesamt angeht. Die Farbgebung hingegen ist die meiste Zeit über kräftig und natürlich, lediglich der Kontrast neigt des Öfteren dazu, bei weißen Flächen zu überstrahlen. Schwarz hingegen hat eher selten den Hang dazu sich auszubreiten und eventuelle Details zu verschlucken.

Die Bildschärfe fällt bedauerlicherweise sehr wechselhaft aus. So können wir die meiste Zeit sehr scharfe Bilder sehen, doch wird dieser positive Eindruck von selten auftretenden Doppelkonturen ein wenig gedrückt. Auch fällt die Schärfe in Großaufnahmen mit vielen Details stark ab und lässt das gesamte Bild matschig wirken.

Negativ fällt außerdem auf, das sehr oft ein gewisses Rauschen vorhanden ist, das vermutlich mit einem Rauschfilter bekämpft wurde, wie die stehenden Rauschmuster erkennen lassen. Auch einen leichten Nachzieheffekt konnten wir in einigen Szenen feststellen. Außerdem viel uns in wenigen Einstellungen ein gewisses Blockrauschen ins Auge – DTS, drei Audiokommentare und die beiden Standard-Dolby Digital Spuren drücken eben kräftig auf die Bitrate. So kann der Director´s Cut leider nicht die vom Kinocut vorgelegte Qualität halten und schneidet etwas schlechter ab.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

Der Krieg bildet, so makaber es auch klingen mag, oftmals die beste Klangkulisse für einen idealen Surroundton. Dies erfuhren wir schon bei vielen Filmen wie zum Beispiel "Der Soldat James Ryan", den wir sogar für seine Qualität im Ton auszeichneten. Auch die Kinofassung von "Windtalkers" erhielt von uns die Auszeichnung "Best Sound". Der Director´s Cut kommt nun sogar mit einer zusätzlichen DTS-Tonspur daher und wirkt trotzdem recht ruhig. Insgesamt noch sehr gut, allerdings nicht Referenz würdig.

Der DTS-Ton ist gegenüber seinen Dolby Pendant nur dezent lauter und birgt sonst keinen weiteren Vorteil. Die Dialoge sind bei allen Versionen klar verständlich und fügen sich realistisch in das Geschehen ein. Surroundeffekte, wie der bidirektionale Effekt, sind in großer Zahl vorhanden, auch der Subwoofer bekommt sein Fett weg. Jedoch scheint dieser immer mal wieder vergessen worden zu sein, jedenfalls wirkt es in einigen Szenen als würde es deutlich an Bass mangeln und in anderen ist er wiederum auf idealem Niveau. Der Rear-Bereich wird ab und an mit angenehmen Umgebungsgeräuschen gespickt. Doch klingt der gesamte Rear-Bereich im Verhältnis zur Front fast zu leise, sodass kein wirklich homogenes und vollends überzeugendes Klangfeld erzeugt werden kann. Insgesamt fehlt es an dem gewissen Kick, um sich wieder auf Referenz-Niveau zu retten.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Der erste Director´s Cut von Regisseur John Woo ist nun auch endlich hierzulande erschienen. Lang war die Wartezeit, umso erfreulicher das MGM/Sony sich entschieden haben den Film als Gold Edition auf den Markt zu bringen. Schade ist, dass sich einiges Bonusmaterial auf beiden Fassungen wiederfindet. Leider fällt das Bild zu lasten mehrere Audiokommentare und einer zusätzlichen DTS-Spur etwas in der Wertung ab, der Ton erreicht allerdings fast erneut das Referenz-Niveau. So kann die Gold Edition die Wertung des Kino Cuts noch schlagen und kommt nebenbei gleich im Nice-Price-Segment heraus, besser kann man es als Sammler schon fast nicht mehr haben.

       
 
Wertung:
  (gut - sehr gut)
  

 
 
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