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Das schwarze Loch

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 26.08.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 22.08.2002
   
Deutscher Titel: Das schwarze Loch
Originaltitel: The Black Hole
Land / Jahr: USA 1979
   
Regie:  Gary Nelson
Darsteller:  Maximilian Schell , Anthony Perkins , Robert Forster , Joseph Bottoms , Ernest Borgnine , Roddy McDowall
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch und Italienisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Frazösisch, Spanisch, Italienisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 15
Laufzeit: 91 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Die Crew der Palomino entdeckt auf ihrer Reise durch das All ein schwarzes Loch. Doch es ist nicht das Naturphänomen, dass die Crew in Begeisterung versetzt. Vor dem schwarzen Loch ruht die U.S.S.Cygnus, ein seit 20 Jahren vermisstes Forschungsschiff. Handelt es sich um ein Totenschiff, oder gibt es an Bord noch Überlebende?

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Ehrliche Antwort: es gibt keine. Bei einem Titel wie "Das schwarze Loch" gleicht diese Vorgehensweise schon fast an bösartige Bestrafung von DVD-Fans. Gabs bei der amerikanischen Auflage wenigstens noch ein paar Fotos, so herrscht hier gähnende Leere. Einzig und allein ein Werbefetzen mit Produktabbildungen zum Jerry Bruckheimer Blockbuster Karton und dem Film "Bad Company" liegt bei.

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Gestaltung:

Beim Menü durfte sich der Designer eigentlich so richtig austoben. Leider hatte dieser wohl keine Zeit, weshalb man - ja, wie sag ich das jetzt - anscheinend eine Aushilfskraft, vielleicht sogar einen Praktikanten bemühte.

Dieser durfte dann ein Standbild zeichnen, recht futuristisch, mit viel grünen Linien und Gitternetzstruktur. Drei Auswahlpunkte durfte er sich aussuchen - da fiel die Wahl fast instinktiv auf Ton, Kapitel und Filmstart.

Ja, und der Betrachter wundert sich. Zunächst, weil auch bei der deutschen Fassung ganz fett "The Black Hole" im Menü steht und weil das Menü einfach eines der grausigsten ist, das man uns in den letzten Jahren vorgesetzt hat. Bunt. Schrill. Langweilig. Schade.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Disney hat das Zeug, aus Alt wieder Neu zu machen. Etliche Titel, wie z.B. "Schneewittchen" zeigen, was Disney erreichen kann, wenn genug Arbeit investiert wird.

In "Das schwarze Loch" hat man leider keine Arbeit investiert. Das Bild ist, verglichen mit anderen Scheiben mit Filmen gleichen Alters, fast schon katastrophal.

Der Rauschpegel des Signals ist extrem hoch. Gerade Material mit vielen Kopiergenerationen, wie die zahlreichen Greenscreen Sets, weist hier einen deutlich erhöhten Wert auf.

Die Drop Out Rate in Form von Schmutzpartikeln und Fäden ist teilweise enorm hoch. Völlig unverständlich, wo es doch mit modernen Masteringsystemem ein leichtes ist, diese recht unproblematisch aus dem Material herauszuzeichnen. Jeder der Photoshop und den hervorragenden Kopierstempel (Clonwerkzeug) kennt, weiss, wovon hier die Rede ist. So aber spratzt und staubt es manchmal, dass man fast schon Tränen in den Augen bekommen könnte.

Die Farben sind gut gelungen, sieht man einmal davon ab, dass der Zahn der Zeit auch hier zugeschlagen hat. Besonders bei vielen Matte-Paintings ist der Farbunterschied zwischen Set und gemaltem Hintergrund mehr als deutlich auszumachen. In den Weltraumszenen kommt erschwerend hinzu, dass man teilweise die Negativränder der einkopierten Raumschiffe schemenhaft wahrnehmen kann.

Die DVD wird diesem Film einfach nicht gerecht. Ach ja - und die auf der Verpackung angekündigte zweischichtige DVD bekommt man auch nicht. Eine DVD5 muss reichen. Datenrate ade!

In Anbetracht des Alters vergeben wir gerade noch ein "ausreichend"...

     
Wertung:
   (ausreichend)
   
Tontest:

Alle Spuren dieser DVD liegen als 5.1 Upmix-Versionen vor. Dabei handelt es sich, um die aufgeplusterten originalen Monomischungen. Somit darf man natürlich nicht erwarten, hier klangtechnische Ergüsse vorgeführt zu bekommen. Alles klingt stark aus dem Center, ganz am Ende hat man nachträglich einen schönen Hallraum auf die Stimmen gelegt, das war´s aber auch schon.

Selbst die Musik muss leider mit dem auskommen, was vor über zwanzig Jahren abgemischt wurde.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

"Das schwarze Loch" ist eine enttäuschende DVD. Das Menü ist fad, die Extras sind nicht vorhanden und die technischen Werte für Bild und Ton sind einfach schlecht. Eine DVD die jedem Fan das Wasser in die Augen schießen lässt. Sehr schade!

       
 
Wertung:
  (mangelhaft - ausreichend)
  

 
 
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