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Rain Man

Gold Edition

  

Getestet von Christian Bartsch

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 21.07.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.08.2004
   
Deutscher Titel: Rain Man
Originaltitel: Rain Man
Land / Jahr: USA 1988
Genre: Drama
   
Regie:  Barry Levinson
Darsteller:  Dustin Hoffman , Tom Cruise , Valeria Golino
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Spanisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 32
Laufzeit: 128 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Metro Goldwyn Mayer Home Entertainment
     
Testequipment: Für den Test genutztes Equipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Als der egoistische Autohändler Charlie Babitt vom Tod seines Vaters erfährt, ist die zerüttete Beziehung der beiden vergessen - Charlie macht sich sofort auf den Weg, um den Nachlass zu begutachten. Doch Charlies Vater hinterlässt dem abtrünnigen Spross nur einen gefragten Oldtimer und eine Reihe von preisgekrönten Rosenbüschen. Das ganze Vermögen geht an einen Treuhänder.

Schnell findet Charlie heraus, wer der wahre Nutznießer des Vermögens ist und findet auf diese Weise auch seinen Bruder, der seit Jahren in einem Heim wohnt. Raymond ist Autist und kommt außerhalb seiner Welt mit vorgegebenen Ritualen nicht zurecht. Als ihn sein Bruder mitnimmt, um von dem Treuhandverwalter seinen Teil des Erbes zu erpressen, lernt Charlie seinen Bruder besser kennen. Eine Veränderung bahnt sich an...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Die Extras sind für eine Gold Edition eher mager ausgefallen. Es gibt lediglich eine Disc, die mehr Zusatzmaterial als die bisher erhältiche Scheibe bietet.

Als ersten Bonus präsentiert MGM den Kommentar von Regisseur Barry Levinson, der, wie auch die restlichen Extras, auf Wunsch mit deutschen Untertiteln gezeigt wird. Levinson geht zwar auf den Film ein, tut dies jedoch zu selten und zu sporadisch, als dass dieser Kommentar wirklich interessant zu hören wäre. Immer wieder kommt es zu unschönen Lücken, in denen man zwar den Film schaut, aber keinerlei Informationen bekommt. Eventuell wäre es sinnvoll gewesen, Levinson mit weiteren Mitarbeitern vor dem Mikro zu versammeln.

Neben dem Kommentar bietet das Bonusmaterial einen Beitrag namens "Rain Mans Reise", der retrospektiv produziert wurde und in dem Regisseur, Drehbuchautor und weitere Beteiligte noch einmal Revue passieren lassen, wie sich die Produktion des Films gestaltete. Insgesamt ist dieser Beitrag fast schon aufschlussreicher als der Kommentar, weil man alle wichtigen Informationen in komprimierter Form und dann auch noch von so vielen verschiedenen Personen bekommt. Die Aufmachung ist gelungen, denn der komplette Beitrag liegt in anamorphem 16:9 vor.

Der zweite größere Beitrag ist ebenfalls rund 20 Minuten lang und beschäftigt sich mit Autismus. Dabei kommen nicht nur Ärzte und Autoren zu Wort, sondern auch Betroffene selbst. Man bekommt einen spannenden Einblick in die Welt dieser teils hochintelligenten Menschen und es ist faszinierend zu sehen, mit wieviel Leichtigkeit sie manche Aufgabe bewältigen.

Zu "Rain Man" hat leider nur eine geschnittene Szene überlebt, die man sich ebenfalls im Bonusmaterial anschauen kann. Zu den weiteren Extras gehören eine Werbefeaturette von 1988, der Kinotrailer und eine Fotogalerie.

Im internationalen Vergleich bietet diese Auflage zwar mehr Doku-Beiträge, lässt aber die zusätzlichen Audiokommentare der ersten Auflage in den USA vermissen. Schade, dass nun die Gold Editions dort weitermachen, wo früher normale Editions oder Spezialausgaben angesiedelt waren und normale DVDs nun in den meisten Fällen keine oder nur sehr wenige Extras beinhalten.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Die Menüs wurden recht aufwändig mit Sequenzen aus dem Film montiert und greifen in Form der Highlights Raymonds Zahlenvernarrtheit wieder auf.

Da es sich hier um eine Gold Edition handelt, hat MGM viele der Menüs, darunter auch die Kapitelauswahl, durchgängig animiert und mit Musik unterlegt.

Leider wirken die Menüs in letzter Konsequenz ein wenig zu "unrund", darüber hinaus gibt es leider einige Menütafeln, die rein statisch realisiert wurden. Das Äußere dieser Gold Edition wirkt durch den dicken Rahmen (wie schon bei einigen Buena Vista Titeln) recht klotzig und klobig.

     
 
Wertung:
  (gut)
     
Bildtest:

Das Bildmaster von 1988 ist nicht besonders frisch, sondern zeigt mehr oder weniger offen, dass es sich um einen Film handelt, der schon ein wenig im Archiv gelegen hat.

Das Bild wirkt insgesamt ein wenig weich, neigt allerdings zu flimmernder Darstellung an harten Kontrastkanten, was auf eine digitale Nachschärfung hindeutet. Insgesamt ist die Schärfe für eine anamorphe Abtastung enttäuschend.

Verschmutzungen sieht man recht selten, wenngleich Negativ und Interpositiv (sichtbar an schwarzen und weißen Verschmutzungen) nicht ganz frei von Beschädigungen sind. Die Körnung des Materials ist annehmbar, aber in diversen Einstellungen aufgrund optischer Kopierprozesse doch recht deutlich sichtbar.

Die Farben wirken meist stimmig und geben die Gesichtstöne nur selten ein wenig verfälscht wieder. Der Kontrast leistet gute Arbeit und lässt auch in dunklen Einstellungen noch genügend Detailzeichnung erkennen.

Insgesamt ist der Transfer für einen immerhin schon 16 Jahre alten Film annehmbar, wenngleich dieser Transfer sicherlich nicht das Maximum darstellt, das aus der Vorlage noch herauszuholen wäre. Daher schrammt diese Umsetzung haarscharf an der Note "gut - befriedigend" vorbei.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Für die Neuveröffentlichung hat MGM alle Tonspuren auf 5.1 aufmischen lassen. Leider handelt es sich allerdings nur um einen platten Upmix, neu gemischt werden konnte hier offensichtlich nichts. Dieser Umstand ist leider immer wieder und ganz besonders bei MGM zu beklagen. Sicherlich ist es schön, dem wahren Filmfreund einen möglichst passenden Soundmix zu präsentieren. Allerdings ist es unserer Ansicht nach wenig sinnvoll, einen solchen Mix auf Grundlage eines Summenmixes anzufertigen, von dem keine Einzelspuren mehr existieren. Denn dann klingt das Ergebnis meist so, wie bei dieser DVD - unspektakulär und so überhaupt nicht nacht 5.1 Kanälen.

Bis auf sehr (wirklich sehr!) wenige Stellen beschränkt sich die Kulisse auf die Front und spezielle auf den Center. Nur sehr wenige Stellen des Films machen überhaupt von einer breiten Stereofront Gebrauch. Selten fallen Nebeneffekte des digitalen Upmixes auf.

Hans Zimmers Score, der für "Rain Man" seine erste Hollywood-Arbeit ablieferte, plätschert leider sehr unmotiviert aus den Boxen, kann aber immerhin ein (möglicherweise ebenfalls erst für diesen Mix überarbeitetes) Bassfundament aufweisen. Von Räumlichkeit ist bei der Musik allerdings auch nichts zu spüren.

Für einen Stereomix wäre das Ergebnis vorbildlich, für einen "einfachen" Surroundmix (ProLogic) immerhin noch passabel, so aber muss man sich aufgrund des Dolby Digital 5.1 Aufdrucks schon etwas verhöhnt fühlen.

Die Mischung kann auf der Haben-Seite einen recht frischen Klang und eine halbwegs passende Dynamik aufweisen.

   
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
       
Gesamtwertung:

Mit "Rain Man" veröffentlich MGM einen der erfolgreichsten Filme der 80er Jahre auf DVD. Darsteller Dustin Hoffman bekam für seine überzeugende Darstellung des Raymond Babitt einen Academy Award und leistete Aufklärungsarbeit, von der weltweit Millionen von behinderten Menschen profitierten. Der Film selbst gilt als Höhepunkt der Filmgeschichte und liefert ein Ende, das so gar nicht in das Klischee des zuckersüßen Hollywood Kitschs passen will.

Die DVD bietet interessante Extras und eine solide technische Umsetzung, technische Höhenflüge müssen allerdings im Vorfeld ausgeschlossen werden. Der Film selber darf uneingeschränkt empfohlen werden.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
  

 
 
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