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Joey

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

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DVD-Daten:

Review Datum: 26.10.2004
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 19.10.2004
   
Deutscher Titel: Joey
Originaltitel: Joey
Land / Jahr: Deutschland 1985
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Roland Emmerich
Darsteller:  Joshua Morell , Eva Kryll , Jan Zierold , Tammy Shields
       
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 2.0 mono)
Untertitel: Deutsch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 20
Laufzeit: 94 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Kinowelt Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

Der neunjährige Joey kann den Tod seines Vaters nicht verkraften. Mit seinem roten Spielzeugtelefon versucht er, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Dann geschieht das Unfassbare: Das Telefon klingelt und sein toter Vater ist am Apparat. Joeys Mutter hält die Anrufe für Phantasiegespinste, doch für Joey sind die Telefongespräche mit seinem Vater äußerst real. Plötzlich geschehen merkwürdige Dinge im Haus...

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

"Joey" ist neben "Moon 44" der zweite Emmerich-Film, den Kinowelt kürzlich veröffentlicht hat. Leider bietet diese DVD weniger Extras, als die von "Moon 44", die eine interessante Dokumentation über den deutschen Erfolgsregisseur beinhaltet.

Immerhin hat Kinowelt die englische Fassung mit einer Laufzeit von 76 Minuten spendiert. Wirklich zu gebrauchen ist sie aber nicht, denn die Qualität ist unter aller Würde. Sie liegt weder anamorph vor, noch kann sie annähernd mit der deutschen Fassung mithalten. Da sind die total unterschiedlich dicken 16:9-Balken noch der kleinste Mangel. Auch der Mono-Ton ist mehr als schwach. Neben einem Trailer bietet die DVD außerdem noch diverse Texttafeln mit folgenden Infos: Visuelle Effekte für "Joey", Interview mit Roland Emmerich, Hubert Bartholomae über die Filmmusik, Thomas Wigand über den Schnitt, Egon Werdin über die Kameraarbeit.

Die Wertung ist hart, aber gerecht. Wäre die englische Fassung qualitativ zu gebrauchen, hätten wir vermutlich eine bessere Note in Betracht gezogen.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft - ausreichend)
     
Gestaltung:

Ähnlich wie "Moon 44", präsentiert sich auch dieses Menü eher bieder als schick. Zwar erwarten den Käufer ein Intro und ein durchaus nett animiertes Menü, sämtliche Untermenüs müssen dann aber mit Standbildern auskommen. Die passen zwar ins Design, machen aber dennoch einen etwas langweiligen Eindruck. Übergänge gibt es leider nicht, dafür ist im Hauptmenü noch passende Musik zu hören. Angesichts der restlichen Ausstattung und des Preises ist diese Leistung durchaus okay.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Bevor wir "Joey" in den DVD-Player einlegten, ahnten wir Böses, denn "Moon 44" war eine große Enttäuschung, was das Bild angeht. Doch bei dem drei Jahre älteren Film "Joey" ist der Transfer deutlich besser ausgefallen. Sicher handelt es sich immer noch nicht um einen guten Bildtransfer, insgesamt hebt er sich aber sichtbar von Emmerichs Sci-Fi-Klassiker ab.

Zuerst einmal fällt uns auf, dass der Kontrast deutlich besser ausgefallen ist, als bei "Moon 44". Zwar scheint das Bild vereinzelt schon zu dunkel zu sein, sodass Details in düsteren Szenen verschluckt werden, aber dank des soliden Schwarzwertes macht das Bild einen ordentlichen Eindruck. Das Schärfeniveau können wir maximal als angenehm bezeichnen, auch wenn immer wieder Szenen enthalten sind, die zu weich und leicht matschig aussehen. Dies wird vermutlich aber auch durch den Einsatz eines Rauschfilters und/oder eine nicht ganz fehlerfreie Kompression verursacht.

Zu den besten Eigenschaften gehört das natürliche Farbbild, das stets gut gesättigte, realistische Töne zeigt. Immer wieder können wir weiße Bildkratzer im Material erkennen, die allerdings kaum störend sind. Insgesamt ist der Transfer durchaus solide ausgefallen, zumindest besser als der von "Moon 44". Diese DVD ist nur knapp an einem "befriedigend" vorbei gerutscht.

     
Wertung:
   (ausreichend - befriedigend)
   
Tontest:

In Sachen Ton hinkt "Joey" leider hinterher, denn 1985 war von Dolby Surround oder gar 5.1 noch keine Rede. So bekommt der Käufer einen durchschnittlichen Stereoton geliefert, dem man sein Alter leider etwas anhört. Und das liegt nicht nur an der 80er Jahre Filmmusik, sondern am Klang, der an einigen Stellen kleine Alterserscheinungen nicht verstecken kann.

Die Stereofront ist etwas eingeschränkt, schafft es in einigen Szenen aber dennoch, eine gewisse Dynamik zu schaffen. Immer wenn die Musik etwas lauter wird, lassen sich kleine Verzerrungen orten. Leider klingt die gesamte Tonspur auch etwas zu dumpf. Ansonsten gibt es wenig zu berichten. Die Dialoge sind noch gut zu verstehen und englischen Ton gibt es nur bei der englischen Schnittfassung, die aber kaum zu ertragen ist. Der Monoton klingt dort nämlich sehr schwach und dumpf.

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

"Joey" ist einer der Roland Emmerich-Filme, den unser Vorzeige-Regisseur noch für eine deutsche Produktionsfirma drehte und der durch deutsche Finanzmittel realisiert wurde. Dennoch spielt der Film in den USA, auch wenn viele Aufnahmen in Deutschland gedreht wurden. Neben "Moon 44" handelt es sich bei dieser DVD um den zweiten Emmerich-Klassiker, den Kinowelt veröffentlicht hat. Wäre der faire Kaufpreis nicht auch ein Thema für den Kunden, dann könnten wir von dieser DVD eigentlich nur abraten, da keine nennenswerten Extras vorhanden sind und die technische Qualität höchstens Mittelmaß ist. Für Fans ist diese DVD aber dennoch einen Kauf wert.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
  

 
 
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