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Krieg der Welten

2-Disc Special Edition

  

Getestet von Florian Kriegel

  

        
Weitere Informationen zur Disc:
 

 
 


 

DVD-Daten:

Review Datum: 04.03.2006
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 15.11.2005
   
Deutscher Titel: Krieg der Welten
Originaltitel: War of the Worlds
Land / Jahr: USA 2005
Genre: Science Fiction
   
Regie:  Steven Spielberg
Darsteller:  Tom Cruise , Tim Robbins , Dakota Fanning , Justin Chatwin , Miranda Otto , Rick Gonzalez
       
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch,Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box (mit doppeltem DVD Einleger)
Kapitel: 24
Laufzeit: 112 Minuten
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
     
Testequipment: Zusätzliches für den Test benutztes Equipment:

AV-Receiver: Yamaha RX-V2700 (Dolby Digital EX, DTS-ES, HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI, PCM 5.1)
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (via HDMI, PCM 7.1, 1080p24)
TV: Pioneer PDP-427XA (Plasma, via HDMI, 1080p24)
Beamer: Sanyo PLV-Z3 (kalibriert auf 6500K, Gamma 2.2)
Lautsprecher: Monitor Audio Bronze Reference Series 7.1 (2 x BR5, 1 x BRLCR, 4 x BRFX, 1 x BRW10)


unser Referenzequipment:

AV-Receiver: Marantz SR9300 (THX UltraII, Dolby Digital EX, DTS-ES)
DVD-Player: Pioneer DV-868AVi-S (Dolby Digital, DTS, DVD Video, DVD Audio, SACD) mit Chiptech.de Modifikation
Blu-ray-Player: Sony Playstation 3 (HDMI)
HD-DVD-Player: Toshiba HD-XE1 (HDMI)
TV: Panasonic TX-32PD50D (100 Hz, 16:9, progressiv via YUV)
Beamer: JVC DLA-HD1 und Dreamvision DreamBee (1080p24, D-ILA, HDMI über DVDO IScan VP50)
Lautsprecher: Monitor Audio Gold Reference Series 7.1 (2 x GR60, 1 x GR Center, 4 x GRfx, 1 x FB212)
Remoting: Philips Pronto SBC RU990

          
Inhalt:

In der aktuellen Neuauflage des Klassikers von H.G. Wells erzählt der Science-Fiction Thriller den aussergewöhnlichen Kampf um das Überleben der Menschheit aus der Perspektive einer ganz normalen amerikanischen Familie unserer Tage. Auf der Flucht vor einer Armee ausserirdischer Killer-Tripoden, die alles auslöschen, was sich ihnen in den Weg stellt, versucht Ray Ferrier verzweifelt, seine Familie zu retten.

    
DVD-Review:
       
Besonderheiten:

Sämtliche Extras befinden sich auf der zweiten DVD der Special Edition. Leider gibt es keinen Audiokommentar, sodass die Single-DVD-Version wirklich nur den Film enthält und man nichts über die Hintergrundgeschichte erfährt. Leider kommt die 2-DVD-Version nur in einem normalen Amaray-Case daher, von DigiPak oder Pappschuber gibt es keine Spur. Viele der Beiträge sind relativ kurz, sodass nicht unbedingt alle Fragen geklärt werden, doch insgesamt ist das Gebotene überzeugend, da ein weites Spektrum abgearbeitet wird. Mittelpunkt der Extras sind sicherlich die vier Making Of-Beiträge.

- Neuerschaffung der Invasion: ist eine rund achtminütige Featurette über Spielbergs Verfilmung und die Unterschiede zu anderen Science Fiction-Filmen. Man erhält einen kurzen Einblick in die Geschichte und Spielberg erzählt, wieso er diesen Film drehen wollte.

- Das Vermächtnis von H.G. Wells: beschäftigt sich in gut sechs Minuten mit dem Autor von "Krieg der Welten" und dem Werdegang seines erfolgreichen Romans.

- Steven Spielberg und der ursprüngliche Krieg der Welten: Auch diese Featurette dauert circa acht Minuten und ist ein Rückblick auf die George Pal-Verfilmung von 1953 und beinhaltet auch Meinungen der beiden Hauptdarsteller des alten Films, die auch in der neuen Version eine kleine Rolle spielen durften.

- Charaktere: die Familie: Wie der Name schon sagt, steht die Familie von Ray Ferrier im Mittelpunkt dieses 13 minütigen Beitrages. Spielberg und Cruise stellen die Charaktere vor und erläutern die Bedeutung der einzelnen Personen.

- Die "Visualisierung": Bevor der Film gedreht wird entsteht immer ein Storyboard. In dieser sieben Minuten langen Featurette begleitet man Steven Spielberg beim Anfertigen einer animierten Pre-Visualisierung, an die ihn sein Freund George Lucas herangeführt hat.

Die umfangreicheren Extras, die gleichzeitig auch die Making Ofs darstellen, verstecken sich hinter den Produktionstagebüchern, die in insgesamt vier Teile aufgeteilt sind. Die ersten beiden Beiträge "Ostküste" beschäftigen sich mit dem Entstehungsprozeß im Zeitraum von Oktober bis Dezember 2004, während sich die Making Ofs der "Westküste" auf Januar bis März 2005 beschränken. Die vier Making Ofs dauern zusammen rund eineinhalb Stunden und zeigen viele Aufnahmen vom Dreh, den Bau von Kulissen, Umsetzung von Special Effects, aber auch Szenen, die sich hinter der Kamera abspielten.

- Design des Feindes: Tripoden und Aliens: Dieser Beitrag (ca. 15 Minuten) handelt ausschließlich von der Umsetzung und dem Aussehen der Tripoden und Aliens, über die vor dem Kinostart nicht gesprochen werden durfte. Selbst bei den Premieren mussten Journalisten Erklärungen unterschreiben, denn niemand sollte vorab erfahren, wie die Außerirdischen aussehen würden.

- Die Filmmusik von Krieg der Welten: Wie der Name schon vermuten läßt, handelt diese Featurette von der Musik, für die wieder einmal John Williams verantwortlich ist. In rund zwölf Minuten erklärt John Williams was diesen Score auszeichnet und zeigt, wie er entstanden ist.

Abschließend gibt es noch ein dreiminütiges Schlusswort von Spielberg.

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Gestaltung:

"Krieg der Welten" dürfte zu den DVD-Hits des Jahres gehören, umso bedauerlicher ist es, dass Paramount zwar ein eigentlich schickes Menü auf die Beine gestellt hat, dieses aber fast ausschließlich aus Filmszenen bestehen, die optisch verfremdet sind. Außerdem ist es fraglich, gleich zu Beginn die Tripoden im Menü zu zeigen, um die vor dem Kinostart so ein Heidentheater gemacht wurde, damit das Publikum sie bloß nicht schon vorab sehen dürften.

Nun ja, bis auf die Szenenanwahl sind alle Untermenüs bewegt, auch wenn sich das meistens auf dezente Animationen beschränkt. Musik ist auch in allen Menüs zu hören, sodass der Eindruck insgesamt noch überdurchschnittlich ist. Die Buttons bestehen nur aus der Filmschrift, die zum Teil aber etwas zu bolide wirkt. Wir hätten uns ein spektakuläreres Menü gewünscht.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Als hätten wir es nicht schon geahnt, kommt auch dieser Steven Spielberg-Film mit einer sehr eigenwilligen Optik daher. Janusz Kaminski, der sich bereits seit geraumer Zeit für die Looks der Spielberg-Produktionen verantwortlich zeichnet, treibt es dieses Mal wieder auf die Spitze und liefert ein extrem verfälschtes Bild ab, was dem MPEG2-Kompressor, dem standardisierten DVD-Kompressor, zu schaffen macht und ihn an seine Grenzen treibt. Und da "Krieg der Welten" die ganze Zeit über von den zahlreichen Stilmitteln begleitet wird und schon von sich aus sehr ungünstige Bedingungen mit sich bringt, erwartet den Käufer bei dieser DVD ein sehr beeinträchtigter Transfer.

Schon in den ersten Sekunden des Paramount-Intros wird ersichtlich, dass es sich um einen Spielberg-Film handelt, denn wie bei "Soldat James Ryan", dem wohl bekanntesten Film mit der sogenannten "Bleach Bypass"-Methode, fällt sofort ein starkes Rauschen und ein sehr harter Kontrast auf, der den Film maßgeblich zeichnet. Resultat dieser Technik ist die sofort ins Auge stechende verfälschte Optik, die durch besagtes Rauschen und harte Kontraste gekennzeichnet ist. Zusammen mit den ohnehin problematischen Bildern, die für viel Bewegung sorgen, wie zum Beispiel Regen, Blitze oder herumfliegendes Laub, bekommt man leider immer wieder Artefakte zu sehen, die vor allem den Sehgenuss auf einem Beamer auf eine harte Probe stellen. Während man im Kino nur mit den eigenwilligen Optiken der Filmemacher konfrontiert wird, muss man sich zuhause auch noch mit Blöckchenbildung herumärgern. Die Datenrate für das Bild beträgt circa 5,7 Mbps, was eigentlich reichen würde, doch aufgrund der großzügig eingesetzten Stilmittel, hätten vermutlich auch 6 Mbps keinen großen Unterschied gemacht. So stellt die zum Teil matschige und sichtbare Kompression eigentlich den größten Mangel dar, der ein nicht gewollter Nebeneffekt der Stilmittel ist.

Leider erreicht die Schärfe kein zufrieden stellendes Niveau. Das Rauschen lenkt ohnehin schon ab, doch die eher weichen Bilder sorgen erneut für Unmut. Der angesprochene Kontrast sorgt dafür, dass helle Bildpartien zum Teil heftig überstrahlen, wie zum Beispiel bei Minute 4:40, wo die Darsteller in einem hellen Schein versickern. In dunklen Szenen werden hingegen Details verschluckt, was durch einen nicht idealen Schwarzwert auch noch unterstützt wird. Die Farbgebung fällt sehr kühl und erdig aus, was ebenfalls durch eingesetzte Filter verstärkt wird. Die Farbtöne passen aber zum düsteren Szenario, was den Gesamteindruck dann aber auch nicht mehr verbessern kann. Stilmitteln mögen ja ein nettes Spielzeug für alle Filmemacher sein, doch letztlich sollten diese auch an ihr bezahlendes Publikum denken. In einem gewissen Maß haben wir gegen optische Spielereien ja überhaupt nichts einzuwenden, doch wenn diese dann bei der DVD-Auswertung für ein derart schwaches Ergebnis maßgeblich verantwortlich sind, dann sollte sich auch ein Herr Spielberg einmal Gedanken machen. Sollen die Zuschauer ein verrauschtes, von harten Kontrasten und Artefakten gekennzeichnetes Bild zu sehen bekommen oder lieber eine etwas weniger manipulierte Optik, die einen Kompromiß zwischen künstlerischer Note und Technik eingeht?

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Während der Bildtransfer durch eine "dreckige" Optik größtenteils verhunzt ist, muss sich der Ton nicht mit eigenwilligen Filtern herumschlagen. Hier konzentrierten sich die Sounddesigner auf das Wesentliche, nämlich auf eine bedrohliche und Angst einflößende Atmosphäre, die den Zuschauer die ganze Zeit über begleitet und so für ein wirklich beeindruckendes Klangerlebnis sorgt.

Glücklicherweise spendiert Paramount eine DTS-Spur, die im Vergleich zum Dolby Digital-Pendant einen Tick akzentuierter und differenzierter klingt. Doch der Ton haut einem ohnehin vom Hocker. Zu Beginn wird der Zuschauer überwiegend mit tiefen Bässen konfrontiert, die beim Aufstieg des ersten Tripoden an Intensität zunehmen. Wer launische Nachbarn hat, sollte deshalb die Lautstärke des Subwoofers etwas zurückschrauben, denn hier bebt wirklich das Haus.

Sobald die Tripoden dann zum Angriff übergehen kommen tolle Effekte hinzu. Dann wird die gesamte Kulisse, die übrigens durch einen manuell hinzugeschalteten Back-Surround zum Teil deutlich an Tiefe gewinnt, ausgenutzt und man bemerkt zum ersten Mal die hohe Dynamik. Zwar hat der Film natürlich auch einige ruhige Momente zu bieten, doch die meiste Zeit sind immer Geräusche oder Effekte aus allen Lautsprechern zu hören. Auch die eigenwilligen Geräusche der Tripoden wirken sehr bedrohlich und so kommen wir zum Schluß, daß wir es hier mit einem Referenzton zu tun haben. Sei es nun die Baßwiedergabe oder die tollen Effekte, hier dürfte jeder Soundfanatiker auf seine Kosten kommen.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

"Krieg der Welten" ist ein gelungener Popcorn-Streifen vom Meister Steven Spielberg. Ob er allerdings für mehr reicht, ist fraglich, denn die Story ist sehr minimalistisch ausgelegt und beschränkt sich auf die Ferrier-Familie und die Flucht vor den Aliens. Einen richtigen Höhepunkt gibt es eigentlich nicht, sodass das Ende dann auch recht plötzlich da ist und man sich fragt "Das war´s?".

Nichtsdestotrotz ist der Film optisch ein Leckerbissen, zumindest was die Kulissen und Effekte angeht, denn die DVD hat leider einen enttäuschenden Transfer zu bieten, der dem heutigen Standard nicht annähernd gerecht wird. Der massive Einsatz von Stilmitteln bringt die DVD-Technik an die Grenzen, sodass hier deutlich Abstriche gemacht werden müssen.

Klangtechnisch spielt "Krieg der Welten" dafür in der Königsklasse mit und erhält von uns verdientermaßen unseren Sound-Award. Die Extras sind interessant und handeln alle wichtigen Aspekte ab, sodass die Special Edition insgesamt überzeugen kann.

       
 
Wertung:
  (gut)
  

 
 
Der Standpunkt - das denken unsere Redakteure über diesen Film:

Lasse Hambruch
 

 

Der Film ist ein absoluter Reinfall. Selbst wenn man sein Hirn komplett ausschaltet, ist das einfach nur peinlich. Spielberg hat mit "Krieg der Welten" voll ins Klo gegiffen.

 

Wertung:

(ungenügend - mangelhaft)

 
 
Und das meinen unsere Kollegen:


 

 

Steven Spielberg, quasi eine irdische Anlaufstelle für Aliens aller Art (siehe E.T., UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART oder, mit deutlichen Abstrichen, A.I. - KÜNSTLICHE INTELLIGENZ) widmet sich mal wieder seinen Lieblingen. Das ist schön, sollte man meinen. Allerdings währt die Freude bei einem Blick hinter die pompösen Kulissen nicht gerade lange...Wie sehr viele US-Filme vor Pathos stro[...] mehr>>

DVD-Palace-Wertung: 08/10 lesen>>

   


 

 

Ton und Extras überzeugen, das Bild hingegen leistet sich Schwächen. Knappe vier Punkte für diese Special Edition.[...] mehr>>

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