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Die Straßen von San Francisco - Season 1.1

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 13.08.2008
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 07.08.2008
   
Deutscher Titel: Die Straßen von San Francisco
Originaltitel: The Streets Of San Francisco
Land / Jahr: USA 1972
     
Bildformat: 4:3 Vollbild
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 1.0 mono), Englisch (Dolby Digital 1.0 mono)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Slimcase
Kapitel: je ca. 7
Laufzeit: 733
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (4x) und DVD 5 / Single Layer (1x)
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
          
Inhalt:

Karl Malden spielt den verwitweten Lieutenant Mike Stone, den die 23 Jahre beim Police Department sowohl weise als auch zynisch gemacht haben. An seiner Seite steht sein junger Assistent Michael Douglas alias Steve Heller. Mike Stone ist der erfahrene, väterliche Praktiker, Steve Heller der Stratege und frisch gebackene Uni-Absolvent. Spitzfindig und humorvoll lösen sie Kriminalfälle wie Mord, Entführung, Prostitution und Schmuggel und liefern sich jene wilden Verfolgungsjagden durch die Straßen von San Francisco, die sie legendär machten.

       
Besonderheiten:

   
 
Wertung:  
     (ungenügend)
     
Bildtest:

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

   
 
Wertung: -
  (keine Wertung)
       
Gesamtwertung:

Es gibt nur wenige Serien, die als Stellvertreter für eine Dekade gelten dürfen, und dennoch eine ausreichende Halbwertszeit haben, um auch heute noch zu funktionieren. "Die Straßen von San Francisco" ist ein solcher Vertreter. Trotz einer gewissen Patina, speziell was die kriminologischen Arbeitsweisen angeht (angesichts derer ein Gil Grissom wohl Schweißausbrüche bekommen würde), bleibt der Charme der spannenden Krimi-Serie auch heute noch weitestgehend erhalten.

In Sachen Qualität ist die Veröffentlichung alter Serien oftmals ein Glücksspiel. Bei "Die Straßen von San Francisco", bei denen im übrigen einige heute sehr bekannte Namen wie beispielsweise Richard Donner Regie führten, ist alles richtig gemacht worden, so dass die technische Präsentation durchaus gefallen kann. Speziell beim Bild darf man zufrieden sein, wenngleich Paramount hier nicht das Ergebnis von "Mission Impossible" toppen kann. Neben der eher nur befriedigenden Schärfe fällt vor allen Dingen ein eingesetzter Rauschfilter auf, der leider auch Nutzinformationen angreift. Die Farben wirken, unter Berücksichtigung der Zeitumstände, gekonnt gedeckt und recht natürlich. Die Kompression arbeitet ordentlich. Lediglich Nachtszenen versumpfen im schlechten Schwarzwert, so dass hier auch die Kompression aus dem Tritt gerät.

Die Tonqualität ist, obgleich "nur" mono, durchweg auf hohem Niveau. Da haben schon viele neuere Serien wesentlich schlechter geklungen - beispielsweise die furchtbar gelagerte deutsche Fassung von "Twin Peaks". Die Tonspur klingt altersbedingt aber nur leicht belegt und bietet ein eher mittenlastiges Gesamtbild. Die neu synchronisierten und erweiterten Szenen fallen nur bei sehr genauem Hinhören auf.

Verpackung und Menüdesign passen auffallend gut zum grafischen Gesamtkonzept der Serie. Schade eigentlich, dass die Veröffentlichungspolitik die Produkte zwecks Gewinnmaximierung optisch und haptisch zerteilt, noch dazu, wo es bei uns im Vergleich zur US-VÖ - mal wieder - keine Boni gibt. Ganze Staffelboxen hätten halt noch schicker ausgesehen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend)
    
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