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Unknown

  

Getestet von Kay Puppa

Email: kp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 17.09.2007
Verleihfenster: 15.02.2007
Im Handel ab: 22.03.2007
   
Deutscher Titel: Unknown
Originaltitel: Unknown
Land / Jahr: USA 2006
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 2.0 stereo), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0 stereo)
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box mit Pappschuber
Kapitel: 15
Laufzeit: 98
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Ascot Elite Home Entertainment
          
Inhalt:

Fünf Männer wachen ohne jegliche Erinnerung, weder der Geschehnisse noch ihrer eigenen Identität, in einer Fabrikhalle auf. Offensichtlich sind sie alle Protagonisten eines traumatischen Ereignisses: Einer ist an einen Pfahl gefesselt, das Gesicht eines anderen ist brutal zerschlagen, ein weiterer ist mit Handschellen an einer Röhre befestigt, die zwei übrigen sind klar erkennbar in einen Kampf verwickelt gewesen. Aber keiner der Männer weiss wer er ist und wieso er sich hier drin befindet ...

Mit dem Versuch langsam die Puzzleteile der vergangenen Stunden durch die verschiedenen Erinnerungsfetzen zu rekonstruieren, beginnen die Konflikte und die Herausforderungen. Wie weiss ich, wem ich trauen kann, wenn ich mich nichts mal selbst mehr kenne?

       
Besonderheiten:

Neben der üblichen Trailershow finden wir auch den Trailer zum Titel selbst in deutscher und englischer Sprache vor. Das Kernstück des Bonusmaterials bilden dann die fünf Featurettes, die auch am Stück angesehen werden können und dann mit einer Lauflänge von gut 45 Minuten ein umfangreiches Making Of darstellen. Positiv fällt auf, dass diese Featurettes mit deutschen Untertiteln ausgestattet sind. Die dann noch gebotene Slideshow mit Stills aus dem Film und Fotos vom Set wirkt dann nur noch relativ lieblos.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Bevor wir ins Menü gelangen, wird uns erstmal ein Trailer gezeigt, welcher nicht wirklich zum Film passt. Das Menü selbst schlägt dann als Stillframe ohne Intro auf und tut das nebenbei auch viel zu laut. Positiv fällt zwar auf, dass alle Menübilder wenigstens mit Ton unterlegt wurden, was heißt sie bekamen Musik verpasst, die mit Dialog- und Geräuschausschnitten aus dem Film gepaart wurden, doch gerade die Dialoge wirken deutlich zu laut. Ansonsten sind alle Menüs recht ähnlich gestaltet und passen mehr oder minder zum Film. Zwar ist es generell schon schade, dass kein Menü animiert wurde, dass aber nicht einmal Bilder bei der Kapitelauswahl zu sehen sind, ist noch trauriger.

     
 
Wertung:
  (befriedigend)
     
Bildtest:

Das Bild kann man generell als gut bezeichnen. So präsentiert sich das Bildmaster nur in wenigen Fällen verschmutzt und Defekte fallen in so geringem Maße auf, dass wir sie leicht unter den Tisch fallen lassen können. Die Farbgebung ist sehr realistisch, obgleich sie auch manchmal ein wenig kühl wirkt. Der Kontrast ist zwar recht ausgeglichen, jedoch neigen dunkle Flächen dazu, Details verschwinden zu lassen.

Die generelle Konturenschärfe des Bildes ist ein großer Pluspunkt, sie hält auch schnellere Bewegungen aus. Sorgenkind bleibt die Detailschärfe, welche bei Totalen und Bewegungen gerne abfällt, was uns besonders bei Gesichtern auffällt. Fast durchgängig finden wir ein feines Rauschen vor, welches wir gerne dem Filmgrain zuschreiben würden, allerdings beschränkt sich dieses Rauschen zumeist auf dem Hintergrund und fällt besonders in homogenen Flächen stark auf. Nachzieheffekte können wir hingegen so gut wie nie verzeichnen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Tonal hat "Unknown" relativ wenig zu bieten. Das liegt allerdings hauptsächlich daran, dass der Film die meiste Zeit über in einer Lagerhalle spielt, die für den Rear-Bereich wenig bis nichts zu bieten hat. Dass man gerne mehr geboten hätte merkt man dann in den Szenen, die draußen spielen, hier bekommen wir viele Umbebungsgeräusche geboten. Aber auch an bidirektionalen Effekten fehlt es nicht, zwar kommen auch diese nicht am laufenden Band vor, jedoch gibt es sie, sogar in jener stillen Lagerhalle. Auch wird der Rear-Bereich vom Score gut genutzt, sodass er sich klanglich astrein auf alle Lautsprecher ausweitet.

Aber auch die Dialoge möchten wir nicht unerwähnt lassen. Sie dominieren ganz klar das tonale Geschehen, was man bereits an der Lautstärke feststellen kann. So erheben sie sich eigentlich über jegliche von tonalen Ereignissen und sind somit immer gut verständlich, was gerade bei dieser Art Film von Vorteil ist. Generell ist die Klangqualität, wie oben bereits kurz angesprochen, gut. So verhält es sich auch bei den Stimmen, die durchgängig realistisch und nicht verfälscht oder deplaziert wirken. So können wir gerne auch für diesen ruhigeren Sound eine gute Wertung verleihen.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Unknown" hat als Indie-Film mit Ascot Elite in Deutschland einen guten Partner für die DVD-Auswertung gefunden, so kann die DVD für ihren bereits schon jetzt günstigen Preis zufrieden stellen und weist keine groben qualitativen Mängel auf. Wer Filme im Stile vom ersten Teil der "SAW"-Reihe mag, allerdings es gerne etwas weniger blutig hätte, dafür aber noch ein wenig verworrener, der ist bei "Unknown" eindeutig an der richtigen Adresse und kann bei dieser DVD bedenkenlos zugreifen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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