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Gegen die Zeit

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 23.04.2002
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 04.04.2002
   
Deutscher Titel: Gegen die Zeit
Originaltitel: Nick Of Time
Land / Jahr: USA 1995
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch Dolby Digital 2.0 Surround, Englisch Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Holländisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slovenisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 17
Laufzeit: 85
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Paramount Pictures Home Entertainment
          
Inhalt:

Gene Watson kehrt mit seiner Tochter von der Beerdigung seiner Ex-Frau zurück. Auf dem Bahnhof wird er plötzlich von einem vermeintlichen Polizisten angesprochen, der ihn bittet, mit in einen Van zu steigen. Hier wird Watson schnell klar, dass sein Gegenüber kein Polizist ist. Der Fremde stellt Watson ein Ultimatum: schafft er es binnen 90 Minuten nicht, eine bestimmte Person zu erschießen, so ist seine Tochter tot. Für Watson beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...

       
Besonderheiten:

Man mag schon fast gar nichts sagen. Sagt man was, so ist man böse oder ein notorischer Nörgler. Aber hätte man denn nicht mehr finden können, als nur einen popeligen Trailer? Ein klitzekleines Making Of? Ein Interview? Vielleicht einfach ein paar Texttafeln? Doch es hat nicht sollen sein. Nur der obligatorische Trailer ist mit drauf und wir sind wieder einmal erstaunt. Mal überrascht uns Paramount mit toll gemachten Extras und Menüs, mal herrscht gähnende Leere. Diesmal ist eben wieder Diät angesagt.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Naja, ja, ein Menü ist da. Leider gibt es nur einfache Standbilder, nichts ist animiert und auch ansonsten fühlt man sich eher abgespeist. Wohl einer der Gründ dafür, warum die DVD nach dem Einlegen und der Sprachwahl direkt durchstartet und erst gar nicht das Menü vorzeigt. Die Grafiken sind aber zumindest recht okay geraten, so dass man keinen Schreck bekommt, wenn man sich doch einmal in das Menü verirrt.

     
 
Wertung:
  (ausreichend)
     
Bildtest:

Mit Ruhm bekleckert sich Paramount bei dieser DVD nicht, denn für einen Film, der gerade erst sieben Jahre alt ist, sieht das Ergebnis dröge aus. Man schaut sogar noch einmal erschrocken zur Sicherheit auf die Verpackung. Ja, sieben Jahre ist der Film alt. Das Bild ist nur mäßig scharf und auch der Kontrast schlurft eher müde neben den mauen Farben her. Auch sind hin und wieder leichte Verschmutzungen der Vorlage in Form von Fuseln o.ä. sichtbar. Dass das Master nicht mehr ganz frisch war, ist wohl auch schon Paramount beim Encoding aufgefallen und so wurde natürlich ein Rauschfilter eingesetzt, um der Horde von Rauschpartikeln Herr zu werden. Dies gelingt auch solange recht gut, wie sich die Kamera nicht um Objekte bewegt. Sobald aber eine Kamerabewegung stattfindet, verursacht der Filter leider unschöne Nachzieheffekte. Ein mittelmäßiges Bild für einen noch recht jungen Film.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Nicht viel gibt es bei dieser Disziplin zu berichten. Hauptsächlich von vorne tönen die bösen Sprüche von Christopher Walken und nur sehr sehr selten werden die Surrounds eingesetzt. Dies jedoch auch, da mag man staunen, auch so in der englischen Fassung, die ja als mehrkanalige 5.1 Mischung vorliegt. So enttäuscht die DVD auch beim Ton, zumindest wenn man Dynamik oder bidirektionale Surroundeffekte erwartet. Immerhin, die Mischung an sich klingt gut verständlich und angenehm frisch.

   
 
Wertung:
  (befriedigend)
       
Gesamtwertung:

"Gegen die Zeit" spielt in Echtzeit. Die 85 Minuten im Film entsprechen exakt 85 Minuten im realen Leben und so wird man unweigerlich überrascht, wenn Regisseur John Badham die Zeit weder dehnt noch verkürzt. Dabei schleichen sich hier und da aber auch Längen ein, die sich eben durch Locationwechsel o.ä. ergeben. Die DVD kann nicht wirklich gefallen, gibt sich doch den Film leider nur durchschnittlich wieder. Die darüber hinaus gehende Präsentation ist lieblos und "von der Stange".

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
    
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