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Babel - Deluxe Edition

  

Getestet von Kay Puppa

Email: kp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 05.10.2007
Verleihfenster: 11.06.2007
Im Handel ab: 06.08.2007
   
Deutscher Titel: Babel
Originaltitel: Babel
Land / Jahr: USA 2006
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Steelbook
Kapitel: 19
Laufzeit: 138
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer (2x)
Anbieter: Ufa Home Entertainment
          
Inhalt:

Ein Schuss in der Wüste von Marokko ist das auslösende Moment einer ganzen Kette von Ereignissen, die vier Schicksale von unterschiedlichen Menschen auf drei Kontinenten miteinander verbindet: Da ist ein amerikanischer Tourist, der in Marokko um das Leben seinerschwer verletzten Frau kämpft. Ein mexikanisches Kindermädchen, das verzweifelt versucht, die Grenze mit ihren beiden amerikanischen Schützlingen zu überqueren. Ein taubstummer japanischer Teenager, der gegen den eigenen Vater und dessen mysteriöse Vergangenheit rebelliert. Und zwei kleine Jungs auf der Flucht vor der eigenen Verantwortung. Geschichten und Schicksale, die nur scheinbar keine Verbindung haben ...

       
Besonderheiten:

   
 
Wertung:  
     (gut - sehr gut)
     
Bildtest:

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

"Babel" führt uns ohne Umwege ins Menü, welches endlich mal wieder in Widescreen gehalten ist. Zwar überzeugt uns das Hauptmenü mit einer guten Kombination aus den Filmszenen mit passender Musik und auch die Kapitelauswahl ist animiert und mit Ton versehen, auf die Untermenüs hat dies leider nicht abgefärbt. Diese sind stumm und langweilig wie so oft. Das gesamte Bonusmaterial wurde auf die zweite DVD ausgelagert. Das Kernstück hier: Die 90 Minuten lange Doku über Babel, die eigentlich alle Fragen beantwortet und besser nicht hätte sein können. Das Interview mit dem Regisseur, das B-Roll und die Feturettes über die Drehorte, sowie die Trailer sind dann nur noch nettes Beiwerk.

Das Bild ist mit einem dokumentarisch anmutenden Stil gedreht. So wirkt es immer leicht grob und rauschig. Dies fällt eigentlich eher nicht negativ ins Gesicht. Doch leidet darunter die Schärfe, aber diese hat auch mit den Nachzieheffekten, die oftmals auftauchen, zu kämpfen. Insgesamt also ein eher durchschnittliches Bild. Beim Ton kommt es meist mehr auf die drückende Stille an als auf laute Musik. So wird hier auch minimalistisch gearbeitet. Doch wenn es mal wichtig wird, finden wir den Ton da, wo er hingehört. Schön verteilt, je nach Bedarf als bidirektionalen Effekt oder einfach mal über alle Lautsprecher. Da die Sounddesigner dies gekonnt einsetzten, können wir hier noch guten Gewissens eine gute Wertung geben.

"Babel" ist ein interessantes Drama, ähnlich wie "21 Gramm" und sollte nicht für leichte Kost gehalten werden. Der Warnhinweis: "Achtung! Schwer verdaulich", fehlt zwar, jedoch möchten wir hier einen gedachten Hinweis anbringen. Dies bedeutet nicht, dass "Babel" ein schlechter Film ist, im Gegenteil. Er erhielt alle Preise und jedes Lob zu Recht. Jedoch macht er dem Genre Drama alle Ehre und regt mehr als zum Nachdenken an. Man sollte auf jeden Fall diesen Film bewusst sehen und nicht für einen fröhlichen Abend unter Freunden leihen.

       
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
    
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