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Catwoman

  

Getestet von Florian Kriegel

Email: fk@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 25.01.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 18.01.2005
   
Deutscher Titel: Catwoman
Originaltitel: Catwoman
Land / Jahr: USA 2004
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Hebräisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 30
Laufzeit: 100
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Warner Brothers Home Video
          
Inhalt:

Die schüchterne, sensible Künstlerin Patience Philips arbeitet in einem undankbaren Job - als Grafikerin beim Kosmetik-Branchenriesen Hedare Beauty unter Leitung des despotischen George Hedare und dessen eiskalter Gattin, Supermodel Laurel, die sich Jugend und Schönheit um jeden Preis auf die Fahnen geschrieben haben. Zufällig erfährt sie ein brisantes Geheimnis: Hedares angeblich revolutionäres Anti-Aging Wundermittel, das kurz vor der Markteinführung steht, hält in Wahrheit ganz und gar nicht das, was es verspricht. Patience wird ermordet, denn Hedare muss sein Geheimnis unter allen Umständen bewahren. Im Moment der Katastrophe wird Patience neu geboren: Sie erwacht... und ist nicht mehr nur Patience, sondern auch Catwoman - mit der Kraft, Schnelligkeit, Agilität und extremen Wahrnehmungsfähigkeit einer Katze.

       
Besonderheiten:

Trotz der Tatsache, dass "Catwoman" in den Kinos ein ziemlicher Flop war und nicht einmal die Unkosten wieder einspielen konnte, hat Warner Home Video einige Extras spendiert, die zwar nicht referenzverdächtig sind, aber einen guten Einblick in die Welt der "Catwoman" gewähren.

"Die vielen Gesichter der Catwoman" ist eine Dokumentation mit einer Laufzeit von rund 30 Minuten und beschäftigt sich mit der Comicfigur "Catwoman" und deren Entwicklung. Dieses Extra wird von Eartha Kitt präsentiert, die selbst einmal in die Figur der frechen Katze schlüpfen dürfte. In der halben Stunde erfährt der Zuschauer einiges über die Katzenfrau, die bereits über ein halbes Jahrhundert ihr Dasein pflegt.

Als Making Of dient die 13 Minuten lange "Hinter den Kulissen"-Featurette, die insgesamt doch einen recht werbelastigen Charakter hat. Sie besteht aus vielen Filmszenen und Interviewausschnitten und befasst sich hauptsächlich mit der Handlung. Wirklich interessant ist dieses Feature nicht, da man kaum tiefgründige Hintergrundinformationen erfährt. Als letztes, interessantes Extra gibt es noch knapp sechseinhalb Minuten zusätzliche Szenen zu bestaunen, die aber nicht vom Regisseur kommentiert werden. Darin enthalten ist ein alternatives Ende. Außerdem ist die Bildqualität bescheiden. Ein Trailer rundet die mittelmäßige Ausstattung ab.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend - befriedigend)
     
Gestaltung:

Leider kann das "Catwoman"-Menü heutigen Anforderungen nur bedingt gerecht werden, denn bis auf ein kleines Intro und ein animiertes Hauptmenü, fällt die restliche Präsentation eher schwach aus. Während das Hauptmenü durchaus überzeugen kann und mit schicken Animationen bestückt ist, fallen sämtliche Untermenüs qualitativ ab. Sie müssen mit Standbildern und ohne Musik auskommen, wodurch der Gesamteindruck deutlich abfällt.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

"Catwoman" hat ein Bild, das durch diverse Stilmittel verändert wird, um dem Film den passenden Look zu verpassen. Insgesamt wirken diese optischen Spielereien durchaus passend, nehmen der DVD dadurch aber auch etwas an Qualität. Dennoch sind wir mit dem Transfer im Großen und Ganzen zufrieden.

Das Schärfeniveau ist meist ganz passabel und offeriert überwiegend in den hellen Szenen ein ordentlich detailliertes Bild. Insgesamt fehlt aber das letzte Quäntchen Schärfe, um den Transfer durchweg brillant wirken zu lassen. Leider sehen die Konturen zum Teil auch leicht ausgefranst aus. Mit dem Kontrast sind wir insgesamt auch zufrieden und vor allem Tagszenen machen eine gute Figur. Im Dunkeln wirkt der Transfer hingegen etwas milchig, was auch durch den meist nur befriedigenden Schwarzwert zu erklären ist.

Die Nachtaufnahmen machen sowieso einen optisch verfälschten Eindruck, da hier ganz offensichtlich mit den Farben gespielt wurde, um nachts einen blaugrünen Look zu erzielen. Im Hellen neigt der Kontrast hingegen teilweise zum Überstrahlen bei hellen Flächen, wodurch man insgesamt einen "harten" Kontrast präsentiert bekommt.

In den Tagszenen zeigt das Bild hauptsächlich warme Farbtöne, die sehr kräftig und gut gesättigt daherkommen. Während nachts also eher die Farben Grün und Blau dominieren, bekommt der Zuschauer tagsüber viele warme Brauntöne zu Gesicht. Die Kompression zeigt keine Auffälligkeiten und bis auf kleine Nachzieheffekte gibt es kaum noch etwas zu bemängeln.

     
Wertung:
   (gut)
   
Tontest:

In Sachen Sound spielt "Catwoman" zwar nicht in der obersten Liga mit, doch das Ergebnis kann sich durchaus hören lassen, was bei einem Film dieser Art aber auch nicht anders sein sollte. Vor allem was tiefe Frequenzen angeht, hat die gefloppte Comicverfilmung einiges zu bieten. Ob es nun zur Unterstützung der Musik oder der restlichen Effekte ist, der Subwoofer bekommt den ganzen Film über ordentlich etwas zu tun. Angefangen von seichten Bässen, bis hin zu kräftigen und druckvollen Attacken ist alles vorhanden.

Doch auch die restlichen Eigenschaften können überzeugen und so bekommt der Zuschauer einen räumlichen Mix präsentiert, der oft Gebrauch von der gesamten 5.1-Kulisse macht. Die Rears werden dabei vor allem für die Wiedergabe von Umgebungsgeräuschen und für gezielte Effekte genutzt, wodurch der Klang deutlich an Dynamik gewinnt. Die Dialogwiedergabe macht keinerlei Probleme und die Musik sorgt ebenfalls für deutlichen Dynamikgewinn. Sie ist zwar räumlich abgemischt, zeigt aber dennoch eine leichte Tendenz zur Front.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

In den ersten Minuten scheint es sich bei "Catwoman" um eine durchaus gute Verfilmung zu handeln, doch im weiteren Verlauf wirkt die bissige Catwoman etwas aufgesetzt. Halle Berry sieht zwar zum Anbeißen aus, doch das macht den Film im Endeffekt leider nicht besser. Die DVD leistet sich keine großen Ausrutscher und bietet neben netten, aber insgesamt maximal durchschnittlichen Extras noch eine gelungene Technik, die keinen Unmut aufkommen lässt. Manchen wird der Film sicherlich zusagen, denn wie immer entscheidet der persönliche Geschmack.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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