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Tears of the Sun

  

Getestet von Lasse Hambruch

Email: lh@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 18.06.2003
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 10.06.2003
   
Deutscher Titel: Tränen der Sonne
Originaltitel: Tears of the Sun
Land / Jahr: USA 2003
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch, Französisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: Einleger mit Kapitelindex
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 28
Laufzeit: 121
TV Norm: NTSC
FSK: keine FSK Freigabe, sondern R - Rating
Regional Code: Code 1
Layerwechsel bei: 68:13
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Columbia Tristar Home Entertainment
          
Inhalt:

Lt. Waters (Bruce Willis) wird mit seiner Elitetruppe in den tiefsten Dschungel Afrikas geflogen, um die Wissenschaftlerin Lena Hendricks (Monica Bellucci) zu retten. Doch die Rettungsaktion gerät außer Kontrolle, da Waters seine Befehle nicht mehr mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Stattdessen versucht er mit seiner Truppe weitere potenzielle Opfer vor den Rebellen zu schützen, doch diese sind ihnen schon auf den Fersen...

       
Besonderheiten:

Extras sind auf dieser DVD sicherlich keine Mangelware, doch nicht jedes Feature besitzt auch wirklich Inhalt.
Der Audiokommenar von Antoine Fuqua gehört sicherlich nicht zu den besten, auch wenn er streckenweise interessante Ansätze bietet.
Das Making Of besteht aus vielen Filmausschnitten und Interviews mit dem Regisseur und den Darstellern. Bei einer Länge von fünfzehn Minuten sollte man allerdings auch hier keine Wunderdinge erwarten. Hinzu gesellen sich 8 Deleted Scenes, die allerdings unkommentiert im Raum stehen bleiben. Der Rest ist mehr Geplänkel! Was sucht beispielsweise eine interaktive Karte von Afrika auf einer DVD? Zum Schluss kommt man dann noch in den Genuss des üblichen Trailers.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend - gut)
     
Gestaltung:

Das Menü wirkt auf den Betrachter sehr ansprechend.
Einzelne Filmszenen werden mit diversen Animationen gespickt und können auf ganzer Linie überzeugen. All diese genannten Stärken beziehen sich aber lediglich auf das Hauptmenü, denn die Untermenüs wurden leider nicht animiert und müssen sich mit Standbildern zufriedengeben.
Menüübergänge sind nur bei den Menüpunkten "Scene Selection" und "Special Features" zu bewundern.

Einerseits hui andererseits pfui gibt hier unterm Strich ein...

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Die Farbgebung ist bei diesem Film sehr eigenwillig. Antoine Fuqua arbeitete hier viel mit Stilmitteln, sodass einige Aufnahmen stellenweise blass wirken, dies aber nicht als störend empfunden wird.
Der Kontrast sorgt für satte Schwarzwerte und gibt sich auch des weiteren keine Blöße.
Weniger sorgfälltig wurde die Sache mit dem Rauschen behandelt, denn dies ist, vor allem in der ersten Hälfte des Films, deutlich zu erkennen. In der zweiten Hälfte nimmt es zwar ab, ist aber immer noch deutlich vorhanden.
Die Schärfewerte liegen auch nur im akzeptablen Bereich, da es einfach zu viele Szenen gibt, in denen einige Details nicht immer ganz sauber zu erkennen sind.
Die Kompression leistet sich keine "Faux Pas", denn Blockbildung und dergleichen findet man nicht vor.

Was soll man sagen? Für einen Film aus dem Jahre 2003 ist das Ergebnis enttäuschend und irgendwie wird man das blöde Gefühl nicht los, das Columbia hier auch kein optimales Ergebnis erzielen wollte, um eine Superbit-Auflage hinterher zu schieben. Entweder man bekommt also eine DVD mit mittelmäßigem Bild und Extras oder ein tolles Bild, dafür ohne Extras. Eine sehr beängstigende Politik!

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Konnte man beim Bild noch vieles Tadeln, so bleibt einem beim Ton nur zu aplaudieren. Das Ergebnis ist von allerhöchster Qualität. Die Dialoge werden glasklar wiedergegeben und sind somit stets verständlich. Die Stereofront wartet mit einer unglaublichen Präzision auf. Jedes einzelne Detail ist exakt herauszuhören. Dabei wird der Zuschauer in ein Klangbild eingehüllt, welches Gänsehaut-Feeling erzeugt.
Die Rear Speaker glühen förmlich. Sie liefern bombastische Referenzwerte. Unglaublich druckvoll und in sehr hoher Intensität fliegen einem die Kugeln und Hubschrauber um die Ohren. Doch das ist noch nicht alles. Tears of the Sun bietet neben den extremen Gefechten auch sehr ruhige Passagen und selbst dort werden kleinste Hintergrundgeräusche, wie zum Beispiel Regen, perfekt eingebaut.
Einzig kleiner Kritikpunkt ist die Bassspur, die in einigen Szenen ein wenig mehr Druck hätte bieten können, was die DVD leider um ihren Sound Award bringt.

   
 
Wertung:
  (sehr gut)
       
Gesamtwertung:

Eine DVD, die fast rundherum zu überzeugen weiß. Lediglich das Bild hinterlässt beim Betrachter einen faden Beigeschmack, da man davon ausgehen könnte, dass man hier vermutlich absichtlich das Potential nicht voll ausgeschöpft hat!

       
 
Wertung:
  (gut)
    
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