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Object Of Beauty

  

Getestet von Wolfgang Pabst

Email: wp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 12.11.2001
   
Deutscher Titel: Verliebt, verwöhnt und abgebrannt
Originaltitel: The Object Of Beauty
Land / Jahr: USA 1991
     
Bildformat: 1,85:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: Kapiteleinleger
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 12
Laufzeit: 98
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 5 / Single Layer
Anbieter: BMG Video
          
Inhalt:

Das "Object of Beauty" ist nicht, wie anzunehmen wäre, Tina (Andie MacDowell), sondern eine kleine Bronzeplastik von Designer Henry Moore. Als Jake in einer finanziellen Misere ist, planen Tina und Jake die Plastik kurzerhand für die Versicherung verschwinden zu lassen, um so die Prämie zu kassieren. Als die Plastik dann allerdings wirklich gestohlen wird, kommt langsam aber sicher die Panik in beiden auf...

       
Besonderheiten:

Die auf dem Cover angepriesenen Extras entpuppen sich als Mogelpackung. Denn Filmtrailer für andere BMG–Titeln bezeichnen wir nun wirklich nicht als Extras. Und die Texttafeln zu "Cast & Crew" (wobei mit Crew der Regisseur gemeint ist) reißen einen auch nicht vom Hocker.

   
 
Wertung:  
     (mangelhaft)
     
Gestaltung:

Das Menü ist gähnend langweilig. Noch nicht einmal Standbilder aus dem Film werden bei der Kapitelauswahl angeboten. Ansonsten hangelt man sich von Texttafel zu Texttafel.

     
 
Wertung:
  (mangelhaft)
     
Bildtest:

Der Bildtransfer hinterlässt einen gemischten Eindruck. Mal ist die Bildschärfe gut, dann folgt ein Schnitt und man kann sie höchstens als ausreichend bezeichnen. Ähnlich sieht es mit der Farbgebung aus. Mal sind die Farben gut gewählt, wirken sie in der nächsten Szene wieder flau und kraftlos. Das hängt wohl alles damit zusammen, dass BMG keinen internationalen Transfer zur Verfügung hatte, sondern direkt das Material vom deutschen Verleiher Tobis (die mit dem Huhn) selbst abgetastet haben. Und um das Rauschen zu unterdrücken sieht man, auch wiederum nur in manchen Szenen, einen Einsatz des Rauschfilter. Schnitt. Und schon zeigt sich im Hintergrund die Körnung des Filmmaterials. Des Weiteren bewegen sich ab und an die Hintergründe wie von Geisterhand. Das haben wir bereits in einer anderen BMG-Produktion ("Das 5. Element") beobachten können. Alles in allem...

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

Tonal passiert so gut wie nichts. In den ersten 15 Minuten stehen die Rear-Speaker nur zur Zierde im Wohnzimmer, obwohl die Umgebung einiges an Geräuschen hergeben würde. Danach haben die Toningenieure wohl entdeckt, das zu einer 5.1 Mischung doch mehr als 3 Lautsprecher gehören. Aber es handelt sich wohl um eine neue Abmischung, da der ursprüngliche Mix nur in Dolby Surround vorlag. Bleibt nur die Frage, wo BMG den englischen Originalton versteckt hat. Diesen haben wir beim testen nämlich nicht gefunden. Deshalb nur...

   
 
Wertung:
  (ausreichend)
       
Gesamtwertung:

Leider nur eine durchschnittliche Scheibe von BMG. Wobei aber das Indie-Label nicht alleine schuld daran ist. Denn wenn das Master bzw. die Vorlage wenig taugt, darf man kein Bildwunder Marke "Das große Krabbeln" erwarten. Nur beim fehlenden O-Ton hätten sie besser verhandeln müssen.

       
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
    
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