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New York Taxi

  

Getestet von Stefan Paulmayer

Email: sp@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 29.03.2005
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 12.05.2005
   
Deutscher Titel: New York Taxi
Originaltitel: Taxi
Land / Jahr: USA 2004
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Kommentar (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 93
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 12 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Twentieth Century Fox Home Entertainment
          
Inhalt:

Willkommen in New York, Heimat der New York Yankees, der Hilton-Sisters und Belles, der verdammt schnellsten Taxi-Fahrerin der Welt! Mit ihrer neuen Taxi-Lizenz ist Belle die Queen of the Road und alles liegt im grünen Bereich - bis ihr der reichlich dämliche Undercover-Cop Washburn über den Weg läuft und ihr Leben durcheinander bringt.

Fortan vom Schicksal zusammengeschweißt, müssen der clevere Speed-Junkie Belle und Rundumversager Washburn gemeinsam Jagd auf vier unerhört gut aussehende brasilianische Bankräuberinnen unter der Führung der langbeinigen Blondine Vanessa machen. Dass sie dabei den roten Drehzahlbereich kaum verlassen und einigen Schaden anrichten, ist unvermeidlich...

       
Besonderheiten:

- Audiokommentar von Tim Story (deutsch untertitelt)
- Nicht verwendete Szenen: Derer gibt es hier vier Stück. Die Szenen liegen anamorph abgetastet und mit Dolby Surround-Ton vor und haben zusammen eine Lauflänge von etwa vier Minuten.
- Am laufenden Meter: Dieses Making Of dauert gute 22 Minuten und liefert den üblichen Mix aus Interviews, Aufnahmen vom Set und Ausschnitten aus dem fertigen Film. Der Informationsgehalt ist vielleicht nicht ganz so hoch, wie er sein sollte, dafür wird aber recht deutlich, wieso Jimmy Fallon in Filmen wie diesem und nicht in Blockbustern der A-Klasse mitspielen darf. Entweder wirkt der gute Mann dauerbekifft oder er ist einer jener Zeitgenossen, die 24 Stunden am Tag den Pausentrottel heraushängen lassen müssen.
- Beleuchtung, Kamera, Blue Screen: Diese etwa fünf Minuten laufende Featurette zeigt Material von der Entstehung der Visual Effects. Obwohl die Featurette recht kurz ist, ist der Informationsgehalt wesentlich höher als beim Making Of.
- Reiseführer Jimmy Fallon: Der Eindruck, den man von Jimmy Fallon bereits im Making Of gewonnen hat, wird durch diese fünfminütige Featurette noch weiter verstärkt. Von sämtlichem Bonusmaterial könnte man auf diese Featurette wohl am ehesten verzichten.
- Reel Comedy - Taxi: Bei diesem 21-minütigem Filmchen handelt es sich um ein TV Special des US-Kabelsenders Comedy Central. Zwei Pseudo-Cops unterhalten sich mit Queen Latifah und Jimmy Fallon, während sie in einem Taxi durch New York fahren. Immer wieder gibt es kurze Ausschnitte aus dem Film, was natürlich einen recht promotionlastigen Eindruck hinterlässt. Im weiteren Verlauf machen unsere beiden uniformierten Freunde auch Station am Set und sprechen ein wenig mit Gisele Bundchen. Insgesamt gibt es wenig Neues zum Film zu erfahren.
- Bezaubernde Kriminelle: Dieser knapp zwei Minuten dauernde Clip zeigt eine Art Best Of der vier weiblichen Räuber.
- Inside Look: "Rebound"

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Was beim Hauptmenü verheißungsvoll beginnt, endet schon beim Wechsel ins erste Untermenü, der Kapitelauswahl. Wie so oft, gibt es nämlich nur das Hauptmenü animiert und mit Musik unterlegt - die restlichen Menüs kommen nur als Standbilder ohne jegliche Aufpeppelung daher. Wenigstens aber wirkt das Design nicht müde, sondern erscheint trotz fehlender Animation recht passend. Auch die anamorphe Abtastung des Menüs wurde natürlich nicht vergessen.

     
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
     
Bildtest:

Alles in allem haben wir es hier mit einem prächtigen Transfer zu tun. Kleinere Mängel verhindern jedoch die Höchstnote. So ist trotz der recht guten Bildschärfe Edge Enhancement zu erkennen - recht deutlich in der Anfangsequenz bei der Freiheitsstatue. Insgesamt hält sich das Problem jedoch zurück. Und auch die Bildschärfe macht einen - mal mehr, mal weniger - sehr guten Eindruck. Viele Szenen wirken sehr scharf, andere Szenen, die aber in der Minderzahl bleiben, erscheinen hingegen etwas weich. Besonders bei Nahaufnahmen erscheint das Bild aber sehr detailreich.

Absolut fabelhaft ist jedoch die Farbwiedergabe gelungen. So prächtige Farben sieht man nicht immer. Hauttöne behalten dabei stets ihre Natürlichkeit, die Farben kommen sehr satt herüber. Besonders warme, freundliche Töne erzeugen so ein sehr harmonisches Bild.

Ebenfalls ohne Probleme präsentiert sich der Kontrast. Auch die wenigen dunklene Szenen werden äußerst knackig wiedergegeben. Helle Tagesaufnahmen hinterlassen einen ausgezeichneten Eindruck. Der Schwarzwert liegt durchweg auf sehr hohem Niveau. Sehr erfreulich ist auch, dass der Transfer rauschfrei und daher sehr sauber ist.

     
Wertung:
   (gut - sehr gut)
   
Tontest:

Obwohl "New York Taxi" eine Actionkomödie mit relativ vielen rasanten Sequenzen ist, kann der Ton nicht mit anderen Soundtracks des gleichen Genres, nehmen wir als Beispiel nur den Film "Taxi 3", mithalten. Zwar versteht es der Dolby Digital-Track durchaus, eine Surroundkulisse aufzubauen, insgesamt fehlt aber etwas der Biss. Umgebungsgeräusche, der Score und ab und an auch Effekte finden sich zwar recht oft auf den hinteren Kanälen, irgendwie hat man jedoch schon Bissigeres gehört bzw. haben Tonmischer schon öfter eine einfach besser abgemischte Tonspur geliefert. Das soll jetzt beileibe nicht bedeuten, dass der Soundtrack von "New York Taxi" schlecht wäre - aber es wäre wohl drin gewesen, weswegen es einfach nur ein "gut" geben kann.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Wie Jimmy Fallon im Making Of schon sagte: "We gonna americanise it, so that the French will hate it". Wobei die Franzosen wahrscheinlich nicht alleine sind - weltweit spielte der Film nämlich nur rund 65 Mio. Dollar ein. Leider hat er auch nur 25 Mio. gekostet, weswegen uns unter Umständen noch ein Remake von "Taxi Taxi" ins Haus stehen könnte. Vielleicht ist es auch nur der Vergleich zum französischen Original, aber die US-Version hat insgesamt nicht viel zu bieten - außer kurzweiliger Unterhaltung auf nicht zu hohem Niveau. 100 Minuten Hirn ausschalten, dann leistet der Film durchaus gute Arbeit.

Da der Film an den Kinokassen für seine Verhältnisse wohl nicht schlecht gelaufen ist, gibt es auch eine recht erkleckliche Anzahl an Extras, von denen jedoch nur Teile wirklich brauchbar und inhaltlich wirklich zufrieden stellend sind.

       
 
Wertung:
  (gut)
    
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