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Dark Water - Dunkle Wasser

  

Getestet von Florian Kriegel

Email: fk@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 24.02.2006
Im Handel ab: 09.02.2006
   
Deutscher Titel: Dark Water - Dunkle Wasser
Originaltitel: Dark Water
Land / Jahr: USA 2005
     
Bildformat: 2,40:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Englisch , Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Italienisch, Deutsch, Spanisch, Türkisch, Arabisch
       
Menü: animiertes Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 24
Laufzeit: 101
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 16 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: Buena Vista Home Entertainment
          
Inhalt:

Dahlia Williams will nach der Trennung von ihrem Ehemann zusammen mit ihrer fünfjährigen Tochter ein neues Leben beginnen. Die neue Wohnung im neunten Stock ist nicht nur sehr heruntergekommen und beengend, sondern entpuppt sich nach und nach als schreckliche Falle. Vor allem ein mysteriöser dunkler Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke und seltsame Geräusche aus der Wohnung darüber wirken beängstigend und lassen Dahlia immer tiefer in eine gefährliche Paranoia abdriften. Oder spielt ihr nur ihre Phantasie einen üblen Streich? Als sie befürchtet, dass ihre Tochter von den dunklen Kräften bedroht wird, eskaliert die Situation lebensgefährlich...

       
Besonderheiten:

Der Umfang der Extras hält sich einigermaßen in Grenzen. Das Making Of besteht aus fünf Einzelteilen und hat insgesamt eine Laufzeit von rund 15 Minuten. Neben einigen Ausschnitten vom Dreh, bekommt man außerdem viele Film- und Interviewausschnitte zu sehen. "Sound des Grauens" dauert ca. fünf Minuten und beschäftigt sich mit dem Soundmix des Films, der in diesem Fall natürlich wieder sehr schreckhaft ausfällt.

Die zwei zusätzlichen Szenen sind kaum der Rede wert, im Gegensatz zur Doku "Ensemble des Grauens", die mit fast 26 Minuten fast doppelt so umfangreich ausfällt wie das Making Of. Im Mittelpunkt dieses Features stehen nicht nur die Darsteller, sondern auch die Filmcrew, wie Produzent oder Kamerafrau. Des weiteren werden in "Szenen unter der Lupe" drei Filmszenen kurz analysiert, wobei die Badezimmer-Sequenz interaktiv gestaltet wurde, was in diesem Fall aber nur bedeutet, dass man sich diese Szene mit verschiedenen Soundelementen angucken kann. Zum Schluss gibt es noch eine alternative "Wand aus Wasser"-Sequenz.

   
 
Wertung:  
     (befriedigend)
     
Gestaltung:

Das Menüdesign von "Dark Water" ist recht einfach gehalten und besteht zu großen Teilen nur aus Filmszenen, die stilistisch verändert wurden. Bis auf das "Extras"-Menü ist keins der Untermenüs animiert und auch ansonsten macht das Menü einen sehr nüchternen Eindruck. Mehr als solides Design mit einem Grundgerüst an Ausstattung bekommt der Käufer hier nicht geboten.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Passend zum Namen "Dark Water" wurde auch die Bildsprache gewählt, die insgesamt sehr düster, dreckig und dunkel ist. Insgesamt kann der Transfer noch überzeugen, auch wenn er einige Mängel offenbart.

Das Schärfeniveau ist meist nur angenehm und lässt das Bild im Großen und Ganzen etwas weichgezeichnet erscheinen. Vor allem die Detailauflösung hätte feiner sein können. Kontrasttechnisch gibt es kaum etwas zu bemängeln, allerdings ist der Schwarzwert nicht vollends befriedigend. Meist ist ein Grau/Braun zu sehen, was den Transfer immer wieder milchig aussehen lässt.

Farbtechnisch bietet dieser Suspend-Horror einen sehr geringen Farbraum, der ausschließlich auch dunklen und erdigen Farben besteht und es ist auch ein Grünstich zu erkennen, der stellenweise sogar nach "Matrix" aussieht.

Hin und wieder ist dezentes Rauschen zu erkennen, das aber nicht weiter auffällt und dezente Nachzieheffekte sind ebenfalls mit von der Partie. Die Datenrate ist relativ niedrig, dennoch lässt die Kompression keine größeren Auffälligkeiten erkennen.

     
Wertung:
   (befriedigend - gut)
   
Tontest:

Im Soundbereich hätten wir uns etwas mehr erwartet, denn gerade ein Film wie "Dark Water" gewinnt durch eine überzeugende Soundkulisse deutlich an Atmosphäre. An und für sich ist diese Kulisse auch vorhanden, leider wird sie aber nicht ausgiebig genug genutzt.

Über weite Strecken wird nur die Front genutzt, sodass die Surroundlautsprecher meist sehr dezent im Hintergrund bleiben und höchstens seichte Umgebungsgeräusche und den Musikscore wiedergeben. An den passenden Stellen wird die 5.1-Umgebung zwar etwas besser genutzt, doch wirklich überzeugen kann uns das Ergebnis nicht.

Der Subwoofer kommt einige Male zum Einsatz und sorgt für den richtigen "Tiefgang".

   
 
Wertung:
  (befriedigend - gut)
       
Gesamtwertung:

"Dark Water" stammt eigentlich aus Japan und fiel wieder einmal dem Mainstream zum Opfer, der unbedingt mit einer massentauglichen US-Fassung konfrontiert werden musste. Das Ergebnis ist leider alles andere als gelungen und so ziehen sich die 90 Minuten sehr zäh dahin und kann nicht annähernd mit "The Ring" mithalten. Ohne das Original gesehen zu haben sind wir dennoch fest der Ansicht, dass dieses nur besser sein kann.

Die DVD-Umsetzung ist jedenfalls solide, sowohl von technischer, als auch von inhaltlicher Seite. Wer dem Film also eine Chance geben möchte, brauch von dieser Seite keine Bedenken haben.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
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