> Diese Seite drucken <

  

Kalifornia

  

Getestet von Christian Bartsch

Email: cb@digital-movie.de

   
       

Dieses DVD-Review stammt von www.Digital-Movie.de
   

    

   
Review Datum: 23.07.2001
Verleihfenster: nein
Im Handel ab: 02.08.2001
   
Deutscher Titel: Kalifornia
Originaltitel: Kalifornia
Land / Jahr: USA 1993
     
Bildformat: 2,35:1 Widescreen (anamorph)
Tonformat: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch Dolby Digital 2.0 Surround
Untertitel: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte
       
Menü: interaktives Menü
Booklet: keins
Verpackung: Amaray Box
Kapitel: 16
Laufzeit: 113
TV Norm: PAL
FSK: freigegeben ab 18 Jahren
Regional Code: Code 2
Disk Typ: DVD 9 / Dual Layer
Anbieter: MGM Home Entertainment
          
Inhalt:

Brian Kessler ist Schriftsteller. Zusammen mit seiner Freundin Carrie Laughlin, die professionell fotografiert, macht sich Brian auf den Weg durch die USA. Hintergrund dieser Reise sind Recherchen für Brians neuestes Buch, in dem es um Serienkiller geht. Um die hohen Spritkosten bezahlen zu können, bietet das Pärchen eine Mitfahrgelegenheit an. Schon bald findet sich ein Pärchen: der schnoddrige Early Grayce und seine dumme und fröhliche Freundin Adele Corners. Der Trip entpuppt sich bald als gutes Rechercheobjekt, denn Early ist nicht nur schnoddrig - er geht auch über Leichen...

       
Besonderheiten:

Neben dem Kinotrailer bietet die DVD noch eine Featurette. Dabei handelt es sich allerdings lediglich um eines dieser PR Filmchen, wo jeder jeden lobpreist und am Ende festgestellt wird, dass es halt richtig Freude bereitet hat, zusammen einen so tollen Film zu machen. Der effektive Nutzwert ist daher leider auf ein Mindestmaß reduziert, hat man die DVD ja bereits käuflich erworben. Die amerikanische Variante hat hier außerdem noch Interviewschnipsel mit Brad Pitt und Regisseur Dominic Sena zu bieten. Viel verpaßt man also nicht gegenüber der Code 1 Scheibe.

   
 
Wertung:  
     (ausreichend)
     
Gestaltung:

Die Menüs sind recht schlicht gehalten, dafür überzeugt das stimmige Design. Animiert ist leider nichts.

     
 
Wertung:
  (ausreichend - befriedigend)
     
Bildtest:

Zur Entspannung vorweg: das Bild hat, anders als angegeben, das Originalformat von 2,35:1 - gegenüber dem Original wurde also nichts weggeschnitten. Das Bild verhält sich wie bereits bei anderen aktuellen MGM Veröffentlichungen sehr wechselhaft. Der ständig vorhandene Rauschfilter taucht das Bild immer in einen leichten Grauschleier, ohne dabei jedoch wirklich schlimme Artefakte zu hinterlassen. Hier greift jedoch die Kompression ein, was gerade in dunklen Szenen zu starker Blockbildung führt und den Sehgenuß deutlich schmälert. Unverständlich, da die Datenrate fast immer deutliche über 5MBit liegt. Die Farben wirken etwas matt und auch die Detailschärfe ist nicht so, wie man sie von anderen Produktionen gewohnt ist. Positiv ist dem Film jedoch anzurechnen, dass es sich hierbei nicht um eine große Produktion, sondern eher um einen kleinen Streifen mit moderatem Budget handelt.

     
Wertung:
   (befriedigend)
   
Tontest:

"Kalifornia" wurde 1993 nur in Dolby Surround gemischt und liegt auch so auf der DVD vor. Dabei wurde jedoch das bestmögliche aus dem Matrix-Verfahren herausgeholt, so dass gute räumliche Effekte und eine ansprechende Dynamik zu verzeichnen sind. Insgesamt angenehm ist auch die deutsche Abmischung, die zwar einen Tick heller als das englische Original klingt, aber ebenfalls Räumlichkeit und Dynamik bietet. Weniger überzeugen können da die deutschen Synchronstimmen bis auf die Stimme von Juliette Lewis. Gerade Fans von Brad Pitt oder David Duchovny drüften enttäuscht sein, da nicht die sonst üblichen Stimmen verwendet wurden.

   
 
Wertung:
  (gut)
       
Gesamtwertung:

Der Film ist eine Paraderolle für Brad Pitt, der fern von Zärtlichkeit und Romantik endlich einmal das Arschloch raushängen lassen darf und dabei die restliche Besetzung, abgesehen von Juliette Lewis, komplett an die Wand spielt. Regisseur Dominic Sena (u.a. "Nur noch 60 Sekunden") inszenierte seinen zweiten Film 1993 mit viel Liebe zum Detail. Dabei verwendet der Film die üblichen Roadmovie-Elemente, setzt in Sachen Brutalität jedoch eindeutige Zeichen. Wer wissen möchte, wie fies Brad Pitt spielen kann und schon "Fight Club" gemocht hat, wird hier sicher nicht enttäuscht. Zarte Gemüter sollten den Hinweis "FSK18" allerdings als Warnung sehen. Leider ist die technische Präsentation nicht mehr als moderater Durchschnitt.

       
 
Wertung:
  (befriedigend)
    
© 1998-2015 by Digital-Movie, Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis darf kein Teil des Werks für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder verändert werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht.